Die Inkontinenz Selbsthilfe e.V. stellt ihr Angebot vor

zusammengemeinsam1Die gemeinnützige Inkontinenz Selbsthilfe e.V. besteht bereits seit 11 Jahren. Gegründet und betrieben wird der Verein ausschließlich von Betroffenen und Angehörigen. Daraus folgt unsere Motivation, Menschen mit Problemen der Kontinenz Information und Erfahrungsaustausch zu ermöglichen.

Wir möchten Dir gerne unsere Tätigkeit vorstellen und gleichzeitig ein Angebot unterbreiten:
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"Du musst lernen, damit umzugehen"

05 Feb 2018 10:59 - 05 Feb 2018 11:02 #41 von herirein
Hallo Andreas,

wenn die Schließmuskelrekonstruktion nicht perfekt funktioniert hat, ist es immer noch möglich, dass Du trotz SNS noch kleine Mengen Stuhl verlierst.
Ich habe seit Juli 2017 ein Colonstoma und kann darüber ohne Stress und sonstige Gedanken meine Stuhlentlehrung vornehmen.

Klar, das Beutelchen muss gut sitzen und der Stuhlgang ist etwas anders als vorher, aber sonst ohne Probleme. Etwa 3 Monate nach Verlegung kann man sich wieder sportlich aufbauen, man kann damit schwimmen und wird dadurch wieder vollständig alltags- und berufstauglich. Große Einschränkungen bei der Ernährung muss man nur insoweit berücksichtigen, wie mit normalem Ausgang.

Sollte der neuerliche Eingriff Deine Lebenssituation nicht deutlich verbessern, würde ich mich mal intensiev mit den Vor- und Nachteilen dieser Möglichkeit auseinander setzen.

Nur so ein Gedankengang, unabhängig davon wünsche ich Dir den Erfolg, den Du Dir von den aktuellen Eingriffen erhofft hast.
Alles Gute und herzliche Grüße
Heribert

Menschen sind wie Engel mit nur einem Flügel,
um fliegen zu können müssen wir uns umarmen
(Luciano de Crescenzo)
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08 Feb 2018 12:53 #42 von Eitschman
Hallo zusammen

Dienstag morgen sind die Elektroden implantiert worden und der externe Schrittmacher ist angeschlossen worden. Hat alles gut geklappt und das Allerbeste ist: seit dem habe ich keine nennenswerten Stuhlverluste mehr gehabt! Das lässt hoffen, auch wenn eine 100%-ige Kontinenz unwahrscheinlich ist. Ich bin endlich mal wieder guter Dinge!

Bis dahin
Gruß
Andreas

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08 Feb 2018 13:53 #43 von Elkide
Hallo lieber Andreas,

es freut mich sehr, dass der Schrittmacher bereits in der Probephase so eine gute Quote erzielt. Manchmal muss man noch etwas andere Einstellungen vornehmen, aber das ist ja nicht weiter schlimm. Die Stuhlinkontinenz ist wirklich nur ätzend. Von daher bin ich sehr dankbar, dass es heutzutage so viele tolle Verfahren gibt. Durch die tägliche Irrigation und der Schrittmacher bin ich fast hundert prozentig "dicht!"

Drücke dir ganz kräftig die Daumen, dass auch bei dir so ein positiver Erfog zu verzeichnen ist.

Liebe Grüße
Elke
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08 Feb 2018 17:54 #44 von Jens Schriever
Hallo Andreas

Schön dass es in der Testphase schon so gut klappt. Ich wünsche Dir weiter hin viel Ervolg.

Gruß Jens
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03 Mär 2018 19:30 #45 von Eitschman
Nächstes kurzes Update: nachdem die 3 Wochen Testphase erfolgreich verlaufen sind habe ich gestern Abend den festen Stimulator implantiert bekommen. Während der Testphase war ich nicht zu 100% "dicht", aber es war viel besser als vorher. Ich bin gespannt wie sich das jetzt weiter entwickelt...

Die Sozialarbeiterin aus dem Krankenhaus hat des weiteren eine Anschlussheilbehandlung (Reha) für mich beantragt. Wäre schon gut wenn das klappt...

Bis dahin
Gruß
Andreas

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04 Mär 2018 13:18 #46 von Elkide
Hallo lieber Andreas,

das sind ja ganz erfreuliche Nachrichten von dir. Gut, dass die Probephase schon so prima gelaufen ist, dann wird es jetzt bestimmt für dich ein viel besseres Lebensgefühl werden. Manchmal dauert es ein bisschen, bis das richtige Programm gefunden wird. Leider kann man nicht die Einstellung in der Testphase hundert Prozent übernehmen.

Schon allein deshalb wäre eine Reha optimal. Solltest du eine Ablehnung bekommen, leg auf jeden Fall sofort Widerspruch ein. Am besten fügst du dem Widerspruch eine erneute Stellungnahme deines behandelnden Arztes bei.

Freue mich wirklich sehr, dass sich anscheinend auch deine Psyche sehr gebessert hat. Die letzten Beiträge klangen doch etwas gedrückt, wohingegen der letzte Beitrag zeigt, dass die Kurve stark nach oben zeigt.

Drücke dir die Daumen, dass die Reha bald genehmigt wird.

Liebe Grüße
Elke

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17 Mai 2018 10:21 #47 von Eitschman
Hallo zusammen

Ich wollte auch mal wieder melden und berichten, wie es mir so ergangen ist. Leider waren die letzten zwei Monate alles andere als gut. Nach der erfolgreichen Implantation des Stimulators konnte ich wirklich eine Woche später die Reha antreten. Da habe ich noch gedacht, dass alles gut wird. Leider musste ich die Reha dann nach einer Woche abbrechen. Mein Vater ist urplötzlich und unerwartet verstorben, so dass ich keine andere Wahl hatte. Seit dem ist nichts mehr, wie es vorher war. Da mein Vater leider nicht mehr die Gelegenheit hatte, sich um sein Erbe zu kümmern und Dinge zu regeln bleibt nun leider alles an mir hängen. Das ist Stress pur. Mein Vater war selbstständiger Geschäftsinhaber. Das ist echt bürokratischer Wahnsinn, was da jetzt alles zu tun ist.
Bei diesem ganzen Mist bleibt die Gesundheit leider völlig auf der Strecke. Ich bin immer noch krank geschrieben, wobei da auch die Frage ist, wie lange das noch gut geht. Der Stimulator funktioniert in etwa 70% der Zeit, d.h. leider ist das momentan völliger Zufall, ob ich "dicht" bin oder nicht. Nach längerem hin und her mit Hausarzt, Krankenkasse und Rentenversicherung habe ich nun einen neuen Reha-Antrag gestellt. Mir ist klar, dass ich da rechtlich keinen Anspruch drauf habe, aber ich hoffe einfach auf das Verständnis des zuständigen Sachbearbeiters. Wenn das nicht klappt, dann keine Ahnung....

Sorry, ich bin momentan einfach mal wieder total gefrustet und überfordert. Sowohl mit meiner Gesundheit als auch mit dem ganzen bürokratischen Krams (trotz Anwalt, Steuerberater, ...).

Bis dahin
Liebe Grüße
Andreas

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17 Mai 2018 14:02 #48 von Elkide
Hallo lieber Andreas,

herzliches Beileid zum Tode deines Vaters. Ein so plötzlicher Tod ist für die Angehörigen immer schwer, vor allem wenn derjenige noch nicht alles geregelt hat.

BEim Auflösen des Haushaltes überkommen einen die Erinnerungen und es fällt dann schwer, sich von liebgewonnenen Dingen zu trennen.

Kann mir gut vorstellen, dass das im Moment alles ein bißchen viel für dich ist. Eine Reha würde dir sicherlich helfen. Da du die erste Reha abbrechen mußtest, (aus verständlichen Gründen!) dürfte es doch nicht so schwer sein, eine nachfolgende Reha zu bekommen. Kann dir nur raten, einen erneuten Antrag zu stellen - und bei Ablehnung sofort Widerspruch einzureichen.


Wünsche dir sehr, dass der Antrag genehmigt wird und du ganz schnell einen neuen Termin bekommst.

Liebe Grüße
Elke
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