Liebe Forumsmitglieder,
ich schreibe nicht für mich sondern für meine Mutter. Ich versuche den Fall aber so genau wie möglich zu schildern:
Eigentlich sollte Sie im Krankenhaus an der Wirbelsäule operiert werden und dort u.a. an den Nerven ( frei machen von Narben u.ä. ). Danach sollte sie in die REHA, aber es kam alles anders. Als Nebenergebnis wurde eine neurologische Dickdarm- und Blasenlähmung diagnostiziert und sie wurde nach Nümbrecht im Oberbergischen Kreis zur neurologischen REHA gebracht. Dort wurde zusätzlich festgestellt, daß die Blase sich nicht an der richtigen Stelle befindet. Vor Ort sollte ein Gynäkologe feststellen - Urologen gibt es dort keinen - ob eine REHA-Unterbrechung notwendig sei zwecks OP. War wohl nicht und man wollte mit einem Ring die Blase provisorisch wieder an die richtige Stelle drücken, aber der Ring war zu groß und beim Rausmachen kam es zur Blutung. Das wird jetzt unter Kontrolle gehalten und Fieber gemessen, damit wohl keine Blutvergiftung o.ä. passiert. Das ganze geht nach obigen Verlauf seit Ende Januar so.
Also ein völliges Desaster mit Befunden, die meine Mutter nie hatte vorher! Wie blöd man sich selber vorkommt, weil man sich hilflos fühlt geschenkt ( ich bin auch nicht wichtig ), aber ich frage mich, ob eine REHA noch Sinn macht. Naja eine Blasen-OP wird sicher gemacht werden müssen, damit die Stränge der Blase - nennt man das so? - nicht reißen. Welche Klinik in Leverkusen/Bergisch Gladbach/Köln ist da gut geeignet? Auch ein ziemlich guter Urologe und Orthopäde ist sicherlich nicht von Nachteil! Gibt es weitere sachdienliche Informationen zu Dickdarm- und Blasenlähmungen im Internet? Speziellere Foren auch ggf.?
Naja viele Fragen vielleicht weiß jemand was??! Danke
Jeder Fall liegt natürlich anders, aber wie liegen eigentlich die Chancen, daß man davon wieder ( relativ ) gut gesundet, weil voll gesund wird´s nimmer (leider)? Wer kennt eigentlich die neurologische Abteilung von Nümbrecht? Sind die gut?
