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Bei einer Inkontinenz, sind neben den unterschiedlichen Therapiemaßnahmen, harnaufsaugende, harnauffangende oder harnableitende Hilfsmittel Grundvorraussetzung, um den Betroffenen neben der hygienischen vor allem die soziale Kompetenz zu sichern.
Inkontinenzhilfsmittel sollten eine Behandlung nur ergänzen und nicht ersetzen. Jede Anstrengung, die willkürliche Kontrolle über die Blasen- bzw. Darmfunktion wiederzuerlangen, ist immer besser, als sich mit Hilfsmitteln abzufinden.
Trotz vielfältiger Therapien bleiben manche Menschen inkontinent, oder es muss bis zum Eintritt einer verbesserten Kontinenz eine Versorgung gewählt werden, die den persönlichen, sozialen und hygienischen Ansprüchen Rechnung trägt und somit ein gesellschaftliches Leben erst ermöglicht. Pflegebedürftigen Menschen ermöglichen moderne Inkontinenzhilfsmittel darüber hinaus einen guten Hautschutz. Den Angehörigen bzw. Pflegenden wird die meist schon hohe Arbeitsbelastung erleichtert. Mobilen Menschen wird ein Schutz und eine Versorgungsmöglichkeit geboten, der ihnen ein nahezu uneingeschränktes Leben ermöglicht. Daneben besitzen Hilfsmittel auch einen präventiven Charakter um z.B. Folgeerkrankungen zu verhindern.
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