Inkontinenz Selbsthilfe e.V.
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Was können Betroffene sonst noch tun?

Tägliche Gymnastik mit Dehnübungen, Ernährungsumstellung (Fettreiches Essen vermeiden, wenig Zucker, wenig Salz, Alkohol in Maßen), Kontrolle des Gewichtes.

Zur Vermeidung von  Müdigkeit (Fatigue) sollte man seine Aktivitäten gut planen und einteilen.

Grundsätze des Energiesparens

Mit einem paar einfachen Tipp können sie hier und da ein wenig Energie einsparen, die Sie bei anderen Tätigkeiten wieder dringend brauchen.

Dazu gehört:

Sorgen Sie für Ausgewogenheit zwischen Aktivität und Ruhe und planen sie jeden Tag Ruhepausen ein. Ruhe bedeutet, nichts zu tun. Wenn Sie aktiv sind, hören Sie rechtzeitig auf, ehe Sie müde werden. Ruhe verbessert die Ausdauer und spart Energie für Tätigkeiten, die Spaß machen.

Planen Sie voraus. Erstellen Sie einen Tages- oder Wochenplan mit notwenigen Aktivitäten und verteilen Sie schwere und leichte Pflichten über den ganzen Tag.

Ruhen Sie sich aus, bevor Sie müde werden. Anfangs fällt es Ihnen vielleicht schwer, sich während einer Aktivität für fünf oder zehn Minuten auszuruhen; aber das kann Ihre Ausdauer erheblich verbessert.

Überlegen Sie, ob Sie eine Tätigkeit in mehrere kleine Aufgaben teilen können, oder ob Ihnen jemand helfen könnte.

Setzten Sie Prioritäten! Konzentrieren Sie sich auf Dinge, die wichtig sind oder getan werden müssen. Wenn Sie eine Aufgabe nicht beenden können, weil Sie zu müde sind, brauchen Sie kein schlechtes Gewissen zu haben.

Um Depressionen zu vermeiden und die Diagnose zu bewältigen, sollten Sie sich so gut wie möglich über MS und ihren möglichen Folgen informieren. Je mehr Sie wissen und je realistischer die Erwartungen bezüglich Ihrer Krankheit sind, desto eher werden Sie in der Lage sein, Ihre Situation jederzeit richtig einzuschätzen und die korrekten Entscheidungen für Ihr Leben zu fällen. Wissen hilft gegen unnötige Ängste. Ziel eines jeden MS-Betroffenen ist es, einen Weg zu finden, auf bestmögliche Weise mit der Krankheit zu leben. Die Unterstützung von Familie, Freunden, Pflegepersonal und Ärzten kann Ihnen helfen. Auch eine Selbsthilfegruppe, zum Austausch mit anderen Betroffenen, kann sehr hilfreich sein.

 

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