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Einige Tipps, die aber zuerst mit dem Arzt abgeklärt sein sollten. Es muss zuerst sichergestellt werden, dass das Bettnässen nicht durch andere, eventuell gefährliche Krankheiten hervorgerufen wird) :
- Keine Panik! Niemand stirbt am Bettnässen!
- Das Kind will Sie wahrscheinlich nicht ärgern mit seinem Bettnässen, es gefällt dem Kind vermutlich ebensowenig wie den Eltern.
- Im Strafrecht kann niemand für etwas bestraft werden, wofür er sich nicht bewusst und bei vollem Verstand entscheidet. Dieser Grundsatz sollte auch hier gelten!
- Das Problem sollte innerhalb der Familie bleiben, das Kind sollte nicht vor anderen bloßgestellt werden.
- Keine Windeln benutzen. Damit merkt das Kind noch weniger, dass es einnässt, außerdem werden Windeln von vielen älteren Kindern als demütigende Strafe empfunden, auch wenn sie dies vielleicht nicht sagen. Windeln als "Strafe" für Bettnässen sind also doppelt falsch. Lieber einen wasserundurchlässigen Matratzenschoner aus Folie (gibt's im Sanitätshaus) unter dem Bettlaken aufziehen und das Laken bei Bedarf waschen. Wenn man dazu eine unempfindliche Bettdecke mit einem dicken oder doppelten Bezug verwendet, kann kein wesentlicher Schaden mehr entstehen.
- Das Kind sollte entsprechend seinem Alter am "Beseitigen" der Folgen seines Bettnässens, also z.B. am Abziehen und Waschen des Bettzeugs, beteiligt werden oder dieses sogar ganz selbst übernehmen, wenn es alt genug ist. Dies hilft offenbar sehr viel besser als Schimpfen.
- Es gibt Schlafhosen mit einer Alarmfunktion, die das Kind wecken, sobald es zu nässen beginnt. Dies kann innerhalb von einigen Wochen oder Monaten zum Erfolg führen.
- Das Ziel sollte, muss aber nicht das Durchschlafen sein. Wenn das Kind jede Nacht aufwacht und zur Toilette geht, ist das Ziel fast erreicht. ( Viele Menschen müssen dies ihr ganzes Leben lang tun.) Allerdings ist das primäre Ziel das Durchschlafen.
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