Eine nach dem Schweregrad der Inkontinenz und den individuellen Gegebenheiten und Bedürfnissen angepasste Hilfsmittelversorgung, trägt neben der hygienischen vor allem zur sozialen Kompetenz des Betroffenen bei. Das Angebot an Hilfsmitteln ist so groß und unübersichtlich, dass es vielen Betroffenen schwer fällt das geeignete Hilfsmittel zu finden. Wir wollen Ihnen einen Überblick geben, welche Hilfsmittel zur Verfügung stehen. Die richtige Wahl: Keinesfalls soll sich der Betroffene in seinem Tagesablauf an der Leistungsfähigkeit eines Hilfsmittels orientieren, sondern das Hilfsmittel soll so gestaltet sein, dass es den Lebensbedingungen des Betroffenen entspricht! Inkontinenzhilfsmittel sollen insbesonders die soziale Abschottung verhindern und dem Betroffenen eine autonome Lebensführung ermöglichen. Grundsätzlich sollen Hilfsmittel so gestaltet sein, dass der Betroffene diese ohne fremde Hilfe anwenden kann. Nur wenn dies nicht möglich ist, sollte auf fremde Hilfe zurückgegriffen werden. Die Passform muss bequem und das Tragen unauffällig sein. Ein Hilfsmittel soll rasch und sicher die abgegebene Ausscheidung aufnehmen. Moderne Hilfsmittel minimieren zudem die Geruchsbildung. Vorraussetzung für einen zuverlässigen Schutz ist die Wahl der richtigen Größe, abgestimmt auf Anatomie, Auscheidungsmenge und Wechselintervall. |