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Anatomie Frau

Geschrieben von Redaktionsteam Inkontinenz Selbsthilfe e.V.. Veröffentlicht in Anatomie


Die weibliche Anatomie der Geschlechtsorgane gibt auch in unserer aufgeklärten Zeit noch Rätsel auf. Am Einfachsten ist es, wenn sich Frauen selbst mit dem Spiegel betrachten, dann bekommen sie eine Vorstellung davon, wie ihr Genitalbereich aussieht. Es ist aber nicht für jede Frau völlig unproblematisch "sich da unten anzuschauen" - manche müssen dabei erst eine gewisse Scheu bzw. ihr Schamgefühl überwinden. Man sollte jedoch nicht vergessen, dass die Geschlechtsregion zum Körper gehört, und dass es keineswegs unanständig ist, sich selbst zu betrachten.

1  Eileiter
2  Harnblase
3  Schambeinkamm
5  Kitzler
6  Harnröhrenmündung,
7  Scheide
8  Eierstock
9  Colon (Enddarm)
10  Gebärmutter
11  Scheidengewölbe
12  Protio vaginalis
13  Mastdarm
14  Anus

 

Aufgabe und Funktion der Harnblase

In der Harnblase wird der Harn gesammelt. Ihr Fassungsvermögen beträgt in der Regel zwischen 350 und 400 ml, in Extremfällen sogar bis zu 1.000 ml. Mit steigendem Füllungszustand entsteht ein Druckanstieg in der Blase und sie dehnt sich. Dadurch werden sensible Rezeptoren (Dehnungsrezeptoren) in der Blasenwand aktiviert und ihre Impulse über das Rückenmark ans Gehirn weitergeleitet. In diesem Moment registriert unser Gehirn den Harndrang. Damit sich die Blase nicht sofort entleert, wird die Entleerung durch das Gehirn unterdrückt (hemmende Impulse). Diese Unterdrückung der Blasenentleerung wird zum Beispiel erst nach Erreichen der Toilette bewußt aufgehoben. Der Blasenmuskel (Detrusor) zieht sich als Folge des Entleerungsbefehls zusammen (Kontraktion) und treibt den Harn aus. Gleichzeitig mit der Kontraktion öffnet sich der innere Schließmuskel (Sphinkter) im Blasenhals. Die Beckenbodenmuskulatur senkt sich (erschlafft) und öffnet damit den äußeren Schließmuskel, welcher ein Teil der Beckenbodenmuskulatur ist. Zur Verstärkung des Harnstrahls kann zusätzlich die Bauchpresse betätigt werden. Beim gesunden Menschen kann die Blase in der Regel vollständig (bis auf eine normale Restharnmenge von max. 30 ml) entleert werden.

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