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Inkontinenz ist (k)ein Tabu!

Geschrieben von Redaktionsteam Inkontinenz Selbsthilfe e.V.. Veröffentlicht in Inkontinenz

tabuisierung inkontinenz1Harninkontinenz ist ein häufiges, jedoch immer noch stark tabuisiertes Problem. Auch sind Vorurteile noch sehr verbreitet und erschweren eine sachgerechte Versorgung und erfolgreiche Prävention.

Eine Inkontinenz kann bei Frauen und Männern durch zahlreiche Krankheiten, Unfälle, medizinische Eingriffe, Medikamente sowie Lebensstil- und psychosoziale Faktoren verursacht bzw. gefördert werden. Im Alter gibt es zusätzliche Risiken, wie z. B. Immobilität, funktionale Einschränkungen und Demenz.

Ungefähr sechs bis acht Millionen Menschen in der Bundesrepublik Deutschland leiden an Inkontinenz, dem unfreiwilligen Abgang von Harn oder Stuhl. Die Dunkelziffer liegt weitaus höher, denn Inkontinenz ist immer noch ein Tabuthema.

Auf den folgenden Seiten finden Sie wichtige Basisinformationen zu den Krankheitsbildern, zu den Ursachen und Symptomen, zu möglichen therapeutischen Ansätzen und hilfreiche Tipps zur Hilfsmittelversorgung.

weitere Informationen zum Thema Harninkontinenz...

 


Unsere Themen:

August 28, 2011 2731

Beckenbodentraining

in Beckenbodentraining by Redaktionsteam Inkontinenz Selbsthilfe e.V. (MZ)
Trotz eines gesellschaftlichen Wandels, einem gesteigerten Bewusstsein für Vorsorge und Gesundheit sind Körperzonen wie der Genitalbereich noch immer mit sehr hoher Tabuisierung und Scham verbunden. Da wundert es nicht, dass dem Beckenboden noch immer wenig Aufmerksamkeit zukommt.… weiterlesen...
August 28, 2011 2349

Inkontinenz vorbeugen

in Ratgeber / Literatur by Redaktionsteam Inkontinenz Selbsthilfe e.V.
Es gibt eine Vielzahl von Ursachen und Risiken für eine Harninkontinenz. Dementsprechend ist Prävention in verschiedensten Bereichen möglich und kann an sehr vielen Punkten ansetzen. Die Möglichkeiten dazu sind bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Eine präventive Gesundheitserziehung… weiterlesen...
Oktober 09, 2011 8840

Inkontinenzhilfsmittel

in Inkontinenz by Redaktionsteam Inkontinenz Selbsthilfe e.V.
Eine nach dem Schweregrad der Inkontinenz und den individuellen Gegebenheiten und Bedürfnissen angepasste Hilfsmittelversorgung, trägt neben der hygienischen vor allem zur sozialen Kompetenz des Betroffenen bei. Das Angebot an Hilfsmitteln ist so groß und unübersichtlich, dass es… weiterlesen...
August 28, 2011 1471

Themenportal Pflegeversicherung

in Themenportale by Redaktionsteam Inkontinenz Selbsthilfe e.V.
Die Soziale Pflegeversicherung (PV) in Deutschland ist der jüngste, eigenständige Zweig der Sozialversicherung. Sie wurde mit Wirkung zum 1. Januar 1995 eingeführt. weiterlesen...
August 28, 2011 3169

Themenportal Schwerbehinderung

in Themenportale by Redaktionsteam Inkontinenz Selbsthilfe e.V.
Im bundesdeutschen Recht wird die Behinderung im Sozialgesetzbuch IX (dort: § 2 Abs. 1), so definiert: Menschen sind behindert, wenn ihre körperliche Funktion, geistige Fähigkeit oder seelische Gesundheit mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate von dem für das… weiterlesen...

Inkontinenzhilfsmittel

Geschrieben von Redaktionsteam Inkontinenz Selbsthilfe e.V.. Veröffentlicht in Inkontinenz

Eine nach dem Schweregrad der Inkontinenz und den individuellen Gegebenheiten und Bedürfnissen angepasste Hilfsmittelversorgung, trägt neben der hygienischen vor allem zur sozialen Kompetenz des Betroffenen bei.

windelDas Angebot an Hilfsmitteln ist so groß und unübersichtlich, dass es vielen Betroffenen schwer fällt das geeignete Hilfsmittel zu finden. Wir wollen Ihnen einen Überblick geben, welche Hilfsmittel zur Verfügung stehen.

Bei einer Inkontinenz, sind neben den unterschiedlichen Therapiemaßnahmen, harnaufsaugende, harnauffangende oder harnableitende Hilfsmittel Grundvorraussetzung, um den Betroffenen neben der hygienischen vor allem die soziale Kompetenz zu sichern.

Inkontinenzhilfsmittel sollten eine Behandlung nur ergänzen und nicht ersetzen. Jede Anstrengung, die willkürliche Kontrolle über die Blasen- bzw. Darmfunktion wiederzuerlangen, ist immer besser, als sich mit Hilfsmitteln abzufinden.

Trotz vielfältiger Therapien bleiben manche Menschen inkontinent, oder es muss bis zum Eintritt einer verbesserten Kontinenz eine Versorgung gewählt werden, die den persönlichen, sozialen und hygienischen Ansprüchen Rechnung trägt und somit ein gesellschaftliches Leben erst ermöglicht.

Pflegebedürftigen Menschen ermöglichen moderne Inkontinenzhilfsmittel darüber hinaus einen guten Hautschutz. Den Angehörigen bzw. Pflegenden wird die meist schon hohe Arbeitsbelastung erleichtert. Mobilen Menschen wird ein Schutz und eine Versorgungsmöglichkeit geboten, der ihnen ein nahezu uneingeschränktes Leben ermöglicht. Daneben besitzen Hilfsmittel auch einen präventiven Charakter um z.B. Folgeerkrankungen zu verhindern.

Windeln und Vorlagen

September 02, 2011 4353 Hits
Keinesfalls soll sich der Betroffene in seinem Tagesablauf an der Leistungsfähigkeit eines Hilfsmittels orientieren, sondern das Hilfsmittel soll so gestaltet sein, dass es den Lebensbedingungen des Betroffenen entspricht!

Der intermittierende Selbstkatheterismus ISK - Einmalkatheter

September 02, 2011 4381 Hits
Indikationen für den intermittierenden Selbstkatheterismus sind neurogene Blasenentleerungsstörungen infolge von neurologischen Krankheiten oder Verletzungen bzw. Schädigungen der Nerven und/oder des Gehirns, wie diese z.B. bei Multiple Sklerose, Schlaganfall, Spina bifida und infolge eines…

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