Stuhlinkontinenz

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Für eine Stuhlinkontinenz können viele Faktoren auslösend sein. Nicht selten sind kombinierte Ursachen verantwortlich. Eine der häufigsten Ursachen sind Verletzungen während des Geburtsaktes. Neben einer Durchtrennung des Schließmuskels können auch Nerven verletzt werden, welche den Schließmuskel dann nicht mehr versorgen. Das altersbedingte Nachlassen der Kraft des Schließmuskels ist häufig auslösend für eine Stuhlinkontinenz. Afternahe Operationen, Infektionen und vielfältige Endarmerkrankungen im Afterbereich, sind neben neurologische Störungen und Erkrankungen am Entstehen einer Stuhlinkontinenz beteiligt.

Stuhlinkontinenz

Häufigste Ursachen der Stuhlinkontinenz:

 

Die Diagnostik der Stuhlinkontinenz beginnt mit einer ausführlichen Befragung (Anamnese) des Betroffenen durch den Arzt, bei der die Krankengeschichte nach folgenden Gesichtspunkten erfragt wird:

Zur Basisdiagnostik gehört, neben der Sichtung (Inspektion) auch die Austastung mit dem Finger (Palpation).

Zur erweiterten Diagnostik können folgende Untersuchungen notwendig sein:

Die Behandlung der Stuhlinkontinenz ist in erster Linie Therapie der zugrundeliegenden Grunderkrankung.

Je nach Ursache der Stuhlinkontinenz kommen sowohl konservative wie operative Therapieverfahren zur Anwendung.

Therapiemöglichkeiten der Stuhlinkontinenz

Konservative, nicht operative Therapieformen

Bei jeder Form der Inkontinenz sollten zunächst die für Sie geeigneten konservativen Therapiemöglichkeiten, evtl. auch in Kombination, angewendet werden, bevor eines der operativen Verfahren ausgewählt wird.

Operative Therapiemöglichkeiten


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