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Neuer Behandlungsansatz bei Stuhlinkontinenz Prof. Frudinger

28 Jan 2013 16:02 - 30 Jan 2013 00:46 #1 von Chrizzy
Hallo!
In Graz ( Uni-Klinik-Gynäkologie) läuft schon seit vielen Jahren eine Stammzellenforschung bzgl Stuhlinkontinenz. Ich habe selbst daran teilgenommen und auch andere Frauen ( auch junge Damen,welche nach der Geburt inkontinent wurden).
Zuerst waren es 10 Damen,inzwischen sind schon viele mehr geheilt worden!!!!
Die Behandlung sieht so aus: Man nimmt unter der Achselhöhle ein ganz kleines Stück Muskelgewebe heraus und damit werden in Innsbruck die Muskelstammzellen gezüchtet. Nach ca.2 Monaten werden diese mit speziell angefertigten Instrumenten in den Sphinkter ( Schließmuskel) injiziert.
Und--- es funktioniert!!!!!!! Ohne OP-keine Medikamente-- nur eigene Muskelzellen!!!
Sucht mal im Google:
" Bahnbrechende Studie mit weltweit erstmaligen Forschungserfolg in der Behandlung von Stuhlinkontinenz."
oder:

www.meduni-graz.at/News?newsId=10970

Falls ihr noch Fragen habt,ich bin gerne für euch da!
Liebe Grüsse Chrizzy
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28 Jan 2013 16:44 #2 von Pamwhy
Hallo Chrizzy,

ich hab mir deinen Link mal durchgelesen, das hört sich ja ziemliche logisch und vielversprechend an.

Kannst du noch ein paar mehr Einzelheiten erzählen. Ich hab da jetzt kein Datum gefunden, weiß du von wann dieser Artikel ist, da ja im Artikel noch nach Probanden für weitere Studien gesucht werden, ob das noch aktuell ist. Vielleicht besteht ja hier im Forum für so was Interesse.

Bzw. weißt du was so eine Therapie kosten sollte, falls die Studie schon begonnen hat. Wie lange ist es jetzt bei dir her, dass diese Therapie durchgeführt wurde. Wie schnell hat diese Therapie bei dir gewirkt und hält die Wirkung bei dir nach wie vor an und ist es noch genauso wie zu Beginn? Wie lange ging es für dich als Einzelnen, musstest du da mehrfach hin.....?

Fragen über Fragen, es ist jedenfalls ein sehr spannendes Thema.... :) und ich freu mich auf deine Antworten.

Liebe Grüße

Pam
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28 Jan 2013 18:49 #3 von Chrizzy
Liebe Pam,
danke für die rasche Antwort! Ja,es ist echt spannend und ich bin eigentlich nur deshalb hier eingestiegen,da ich diese gute Nachricht so schnell wie möglich verbreiten möchte!!! Es wäre wichtig,dass sich Menschen, welche an Muskelschwäche leiden ( egal ob jung oder alt) sich auf keinen Fall operieren lassen,da ein Narbengewebe bei dieser Theraphie nicht fördernd wäre.
Dieser Link,welchen ich dir geschickt habe, ist schon etwas älter.Der erste Forschungsversuch liegt nun schon 6 Jahre zurück! Allen 10 Damen geht es nach wie vor sehr gut!

Ich war beim zweiten Versuch dabei ( Frühjahr 2011)! Die Wirkung war bei uns Damen verschieden.Von einer Woche,ein Monat bis zu einigen Monaten kam alles vor. Allerdings klappte es bei den meisten ziemlich schnell!

Der Aufwand allgemein ist für den Einzelnen nicht sehr groß.1--Eine Voruntersuchung,2-- einmal übernachten zur Muskelentnahme, 3.-- 2 Monate später Muskelzellen injizieren ( Aufenthalt 2 Nächte) ,keine Narkose,keine Schmerzen,keine Medikamente---eigentlich läuft es ganz locker,auch die Ärztin selbst ist eine tolle Frau!

Ach ja,bevor ich es vergesse--zu allererst bekommt man ein Bücherl mit nach Hause,da muss man dann ein Monat lang eintragen, wann und wie oft man Stuhl verliert. Diese Eintragungen muss man auch nach der Muskelimplantation zwei mal im Jahr machen,immer für ein Monat.
Kontrolle ist 2-3 mal im Jahr!
Probanden zahlen nichts!

Es fängt nochmal eine Studie an,ob da noch Probanden gebraucht werden,kann ich für dich eruieren!
Liebe Grüsse
Chrizzy
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28 Jan 2013 21:48 - 28 Jan 2013 21:52 #4 von Ano
Hallo Chrizzy !

Interessanter Link von Dir, aaaaaber:

Es wurden bisher nur Frauen entsprechend behandelt, warum keine Männer?

Diese Ärztin, Prof. Dr. Frudinger, ist eine Gynäkologin und arbeitet auch in der Gynäkologie.
Also keine Proktologin. Warum wurden keine Proktologen hinzugezogen?

Weiterhin ist ihr Spezialgebiet die Beckenbodendysfunktion sowie Inkontinenz aufgrund geburtshilflich-gynäkologischer Ursachen.

Zu dieser neuerlichen Untersuchung, zu der Probanden gesucht werden, wollen sie nur Patienten, die keinen Schließmuskeldefekt, sondern nur eine Schließmuskelschwäche haben.

Ich habe aber einen Schließmuskeldefekt, der außerdem nicht geburtshilflich-gynäkologischer Ursache ist.
Viele Patienten, die ich inzwischen kenne, haben diesen Defekt aufgrund einer umfangreichen Darmoperation davongetragen oder durch einen Unfall.
Daher frage ich mich schon, warum nicht mit Proktologen zusammengearbeitet wurde ....

Ich bin inzwischen sehr vorsichtig geworden. Es wird viel versprochen und das Ergebnis ist am Ende selten eine vollständige Kontinenz.
Bisher wurde das Pilotprojekt nur mit wenigen Frauen durchgeführt.
Das ist für mein Gefühl noch etwas "mager" und ich werde erst einmal abwarten.

Zusätzllich schreibst Du, dass 2-3x im Jahr eine Kontrolle stattfindet.
Das ist mit enormen Kosten verbunden, da man ja erst einmal anreisen muss.
An eine Kostenübernahme des Eingriffs und der Kontrollen danach durch unsere Krankenkassen will ich dabei noch garnicht denken ...

LG, Ano
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28 Jan 2013 22:17 - 28 Jan 2013 22:17 #5 von matti
Hallo,

die Vorstellung dieser Methode kling auf jeden Fall erst einmal interessant. Ein wenig die Superlative, wie "Bahnbrechend" reduzieren und man hätte eine seriöse Darstellung eines neuen Forschungsansatzes.

Liest man auf den Seiten der Uni Graz, stellt man fest, dass es sich um eine renommierte forschende Universität handelt. Demnach ist für mich eine Vorstellung dieser Behandlungsmethode seriöser als wenn "Lieschen Müller" ausschließlich etwas verkaufen möchte.

So wie ich es gelesen habe, ist zumindest bei den ersten zehn Probanten, aufgrund von Verletzung und Narbenbildung diese Methode angewand worden. In der folgenden Studie soll nun bei Patienten mit Schließmuskelschwäche die Methode angwendet werden.

Grundsätzlich sollte man bei weiterem Interesse zunächst erst einmal mit der Klinik Kontakt aufnehmen. Dies werden wohl die hier aufgekommenden Fragen klären können.

Auch die Medical Tribune hat über die Methode berichtet: extranet.medical-tribune.de/volltext/PDF..._mtoe/MTA_21_S26.pdf

Matti
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29 Jan 2013 21:34 - 30 Jan 2013 01:09 #6 von Chrizzy
Liebe Ano,

bei der letzten Studie waren auch einige Männer dabei--und--alle Männer sind geheilt!

Für deine weiteren Fragen kontaktiere bitte die Uni-Klinik-Graz,danke,
lg Chrizzy

Anmerkung der Forenadministration: Die getätigte Aussage zur Heilung ist aufgrund einer fehlenden Quellenangabe nicht belegt.

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29 Jan 2013 22:00 #7 von Chrizzy
Hallo Pam,

ich habe Neuigkeiten für dich!

Die nächste Studie beginnt voraussichtlich im Frühjahr. Es sind noch Plätze frei, bei dieser Studie werden diesmal sehr viele Probanden genommen,da die ersten zwei Pilotprojekte sehr erfolgreich waren. :)
Natürlich sind auch Männer mit dabei,bei der letzten Studie sind die Männer als geheilt entlassen worden.

Ich denke,dass bestimmt Interessenten hier im Forum sind!
Ich weiß,was es heißt--- Stuhlinkontinent zu sein. Ich hatte zum Schluss schon fast meinen Verstand verloren!!!
Ich wollte nicht einmal mehr leben

Nun habe genau ich das Glück,Menschen von dieser Forschung zu berichten :) :) :)

Wer mimachen möchte,sollte sich bitte an der Uni-Klinik-Graz melden,oder gleich noch besser ein Mail an Prof.Frudinger schicken,weil sie in der nächsten Zeit nicht in der Uni ist,
da sie auch im Ausland beruflich tätig ist.

Nun noch ganz liebe Grüsse an dich ;)
Chrizzy
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30 Jan 2013 00:42 - 30 Jan 2013 01:18 #8 von matti
Hallo Chrizzy,

dass Vorstellen und das Bewerben einer Methode ist ein Unterschied.

Ich bitte dich deshalb auf keinen Fall weiterhin über eine "Heilung" bei dieser Methode zu berichten.

Hierzu fehlt es uns an der Zugänglichkeit zu veröffentlichten Studienergebnissen.

Du scheinst einen engen Kontakt zu Frau Prof. Frudinger zu pflegen. Richte ihr doch bitte aus, dass sie sehr gerne mit unserer Geschäftsstelle Kontakt aufnehmen kann. Gerne kann sie mir dann in einem persönlichen Gespräch diese Methode vorstellen. Darauf werden wir entscheiden wie und ob wir sie hier vorstellen.

Ich danke Dir für die Vorstellung, trenne diesen Beitrag aber jetzt einmal ab.

Matti

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30 Jan 2013 08:54 #9 von Chrizzy
Hallo Matti,

sollte ich etwas falsch gemacht haben,tut es mir leid.

Mag sein,dass ich etwas euphorisch klinge,aber das ist wohl meine Freude,da es mir wieder sehr gut geht.

Solltet ihr Interesse haben,werdet ihr bestimmt selbst was draus machen,wie auch immer ihr entscheidet.

lg Chrizzy

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30 Jan 2013 09:54 #10 von matti
Hallo Chrizzy,

falsch gemacht hast du im Prinzip nichts, so lange deine eigenen positiven Erfahrungen die euphorische Vorstellung dieser Methode begründen.

Es geht vielmehr um den Eindruck, den ein Leser hier gewinnen könnte, wenn er von "bahnbrechenden und 100% heilenden Erfolgen" liest.

Nach dem was ich gelesen habe, befindet sich diese Methode in einem Forschungs- und Pilotstatus. So wie in der Forschung üblich, wird nun versucht durch weitere Doppelblindstudien die Ergebnisse zu festigen. Darüber kann man hier berichten.

Aussagen zur Heilung gehören aber durch veröffentlichte Studienergebnisse belegt und selbst dann kommt es auf die Art der Formulierung an.

Der Zweck dieses Forums, ist die Bereitsstellung von Informationen. Von eigenen Erfahrungen zu berichten ist etwas anderes als eine Behandlungsmethode zu "promoten".

Matti

Matti
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