Frage Enkopresis / Enuresis Kind
- dosenoeffner
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9 Jahre 8 Monate her #31013 von dosenoeffner
Enkopresis / Enuresis Kind wurde erstellt von dosenoeffner
Hallo,
unsere 7-jährige Tochter leidet an Überlaufverstopfung und nässt (nur tagsüber) ein.
Sie bekommt seit einem halben Jahr Movicol und wird angehalten nach jedem Essen auf die Toilette zu gehen (klappt meistens nur abends....). Die Stuhlkonsistenz hat sich deutlich verbessert (weicher, dünner, häufiger), jedoch schmiert sie nach wie vor täglich ein.
Da der Kinderarzt empfohlen hatte, die psychologische Seite mit zu beleuchten, hatten wir eine Verhaltenstherapie angefangen, jedoch die Therapeutin wegen Bandscheibenvorfall schon zu Beginn eingebüßt. Die Diagnose war: emotionale Unreife, partielles Selbststeuerungsproblem.
Kennt jemand einen erfahrenen Therapeuten im Raum München? Wir haben ein starkes Kind, aber die Hänseleien nehmen leider zu. Es hilft auch nicht, dass das Kind keine Initiative zeigt sich umzuziehen......Wir brauchen Hilfe.....
Herzliche Grüße,
Susanne
unsere 7-jährige Tochter leidet an Überlaufverstopfung und nässt (nur tagsüber) ein.
Sie bekommt seit einem halben Jahr Movicol und wird angehalten nach jedem Essen auf die Toilette zu gehen (klappt meistens nur abends....). Die Stuhlkonsistenz hat sich deutlich verbessert (weicher, dünner, häufiger), jedoch schmiert sie nach wie vor täglich ein.
Da der Kinderarzt empfohlen hatte, die psychologische Seite mit zu beleuchten, hatten wir eine Verhaltenstherapie angefangen, jedoch die Therapeutin wegen Bandscheibenvorfall schon zu Beginn eingebüßt. Die Diagnose war: emotionale Unreife, partielles Selbststeuerungsproblem.
Kennt jemand einen erfahrenen Therapeuten im Raum München? Wir haben ein starkes Kind, aber die Hänseleien nehmen leider zu. Es hilft auch nicht, dass das Kind keine Initiative zeigt sich umzuziehen......Wir brauchen Hilfe.....
Herzliche Grüße,
Susanne
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- Ano
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9 Jahre 8 Monate her #31036 von Ano
Ano antwortete auf Enkopresis / Enuresis Kind
Tut mir leid, liebe Susanne.
Einen Therapeuten im Raum München kann ich Dir leider weder nennen noch empfehlen. Ich wohne in Schleswig-Holstein.
Wäre es nicht eine Option für Dich, bei den örtlichen Krankenkassenverbänden einmal nachzufragen, ob es einen guten Kindertherapeuten in Eurer Nähe gibt? Vielleicht könntest Du auch Kontakt mit der erkrankten Therpeutin aufnehmen und Dir von ihr einen fähigen Kollegen/Kollegin empfehlen lassen?
Herzliche Grüße,
Ano
Einen Therapeuten im Raum München kann ich Dir leider weder nennen noch empfehlen. Ich wohne in Schleswig-Holstein.
Wäre es nicht eine Option für Dich, bei den örtlichen Krankenkassenverbänden einmal nachzufragen, ob es einen guten Kindertherapeuten in Eurer Nähe gibt? Vielleicht könntest Du auch Kontakt mit der erkrankten Therpeutin aufnehmen und Dir von ihr einen fähigen Kollegen/Kollegin empfehlen lassen?
Herzliche Grüße,
Ano
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- FrauA
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9 Jahre 4 Monate her #32529 von FrauA
FrauA antwortete auf Enkopresis / Enuresis Kind
Liebe Susanne,
ich hoffe ihr habt inzwischen einen Therapeuten gefunden, der zu euch passt. Ich habe selbst eine Tochter mit 6 Jahren mit demselben Problem. Die Verstopfung haben wir mittels Movicol in Griff bekommen. Nun geht es ums Toilettentraining. In der Gastroenterologie habe ich gesagt bekommen, dass Kinder nach einer Verstopfungsphase für lange Zeit kein Gefühl mehr im Enddarm haben. Dort gehört in der Regel kein Stuhl hin und die Schmerzen wären während einer Verstopfung bei funktionierendem Nervensystem nicht auszuhalten. Dementsprechend spüren die Kinder dann nichts mehr. Ich selbst habe nach vielen Zweifeln anerkannt, dass meine Tochter nicht merkt, wenn sie auf Toilette sollte. Dies muss vorerst ich übernehmen und wir müssen es mechanisch antrainieren. Mit der Zeit sollte das Gefühl zurück kommen.
Begleitend gehen wir zur Verhaltenstherapie, da es bei solch gravierenden Problemen schnell zu einer verfahrenen Situation kommen kann.
Ich wünsche dir, uns und allen Betroffenen viel Geduld, um die nötigen Maßnahmen mit der erforderlichen Konsequenz durchzuhalten. Ich bin mittlerweile überzeugt, dass wir es schaffen können.
Alles Gute!
ich hoffe ihr habt inzwischen einen Therapeuten gefunden, der zu euch passt. Ich habe selbst eine Tochter mit 6 Jahren mit demselben Problem. Die Verstopfung haben wir mittels Movicol in Griff bekommen. Nun geht es ums Toilettentraining. In der Gastroenterologie habe ich gesagt bekommen, dass Kinder nach einer Verstopfungsphase für lange Zeit kein Gefühl mehr im Enddarm haben. Dort gehört in der Regel kein Stuhl hin und die Schmerzen wären während einer Verstopfung bei funktionierendem Nervensystem nicht auszuhalten. Dementsprechend spüren die Kinder dann nichts mehr. Ich selbst habe nach vielen Zweifeln anerkannt, dass meine Tochter nicht merkt, wenn sie auf Toilette sollte. Dies muss vorerst ich übernehmen und wir müssen es mechanisch antrainieren. Mit der Zeit sollte das Gefühl zurück kommen.
Begleitend gehen wir zur Verhaltenstherapie, da es bei solch gravierenden Problemen schnell zu einer verfahrenen Situation kommen kann.
Ich wünsche dir, uns und allen Betroffenen viel Geduld, um die nötigen Maßnahmen mit der erforderlichen Konsequenz durchzuhalten. Ich bin mittlerweile überzeugt, dass wir es schaffen können.
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- dosenoeffner
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9 Jahre 3 Monate her #33018 von dosenoeffner
dosenoeffner antwortete auf Enkopresis / Enuresis Kind
Danke für die aufmunternden Worte! Leider läuft es bei uns gar nicht gut, weil das Kind die Hilfe, die man ihm geben will (erinnern, schicken) einfach nicht annimmt. Wir denken über eine stationäre Behandlung nach, da es in den entsprechenden Kliniken oft ein interdisziplinäres Team gibt. Fall hier jemand Empfehlungen im Raum München und Oberbayern hat, würden wir uns freuen.
VG
Susanne
VG
Susanne
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- Elkide
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9 Jahre 3 Monate her #33024 von Elkide
Elkide antwortete auf Enkopresis / Enuresis Kind
Hallo liebe Susanne,
leider kann ich dir keinerlei Hilfsmöglichkeiten nennen.
Was mir nur so beim Lesen durch den Kopf ging: Wäre für das Kind nicht eine ambulante Verhaltenstherapie besser? Könnte mir vorstellen, dass die Situation für eure Tochter äußerst belastend ist. Wenn sie stationär in die Klinik müsste, könnte sie das evtl. als Strafe auffassen und die Situation wäre noch verfahrener.
Kenne selbstverständlich eure Tochter nicht und kann es überhaupt nicht beurteilen. War nur so ein Gedanke.
Wünsche euch sehr, dass ihr bald die richtige Therapie für eure Tochter findet.
Alles Liebe
Elke
leider kann ich dir keinerlei Hilfsmöglichkeiten nennen.
Was mir nur so beim Lesen durch den Kopf ging: Wäre für das Kind nicht eine ambulante Verhaltenstherapie besser? Könnte mir vorstellen, dass die Situation für eure Tochter äußerst belastend ist. Wenn sie stationär in die Klinik müsste, könnte sie das evtl. als Strafe auffassen und die Situation wäre noch verfahrener.
Kenne selbstverständlich eure Tochter nicht und kann es überhaupt nicht beurteilen. War nur so ein Gedanke.
Wünsche euch sehr, dass ihr bald die richtige Therapie für eure Tochter findet.
Alles Liebe
Elke
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- FrauA
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9 Jahre 3 Monate her #33153 von FrauA
FrauA antwortete auf Enkopresis / Enuresis Kind
Liebe Susanne,
wir sind im Raum Stuttgart zu Hause und waren dort im Olga Krankenhaus zur Beratung. Von dort habe ich schon Gutes über eine solche stationäre Aufnahme gehört.
Auch uns hat man einen zweiwöchigen Aufenthalt angeboten, wenn wir alleine nicht mehr weiter kommen. Das ist in verfahrenen Situationen bestimmt erleichternd. Dann kann man als Eltern die Toiletten Kontrolle eine Weile abgeben und sich auf andere Dinge konzentrieren.
Vielleicht kann man dort während der Gastro-Sprechstunde mal anrufen und nach einer Empfehlung fragen? Die kennen sich ja bestimmt untereinander.
Viele Grüße!
wir sind im Raum Stuttgart zu Hause und waren dort im Olga Krankenhaus zur Beratung. Von dort habe ich schon Gutes über eine solche stationäre Aufnahme gehört.
Auch uns hat man einen zweiwöchigen Aufenthalt angeboten, wenn wir alleine nicht mehr weiter kommen. Das ist in verfahrenen Situationen bestimmt erleichternd. Dann kann man als Eltern die Toiletten Kontrolle eine Weile abgeben und sich auf andere Dinge konzentrieren.
Vielleicht kann man dort während der Gastro-Sprechstunde mal anrufen und nach einer Empfehlung fragen? Die kennen sich ja bestimmt untereinander.
Viele Grüße!
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