Inkontinenz Selbsthilfe e.V.
Helfen, Informieren und Fördern

Kontakt

Mail

|

Sitemap

Sitemap

|

Impressum

Impressum

 

Newsletter

Name:

Email:

Verein auf einen Blick

Newsletter

Literatur, Ratgeber und Bücher zu den Themen:

Bei jeder Bestellung über diesen Shoplink, erhält der Inkontinenz Selbsthilfe e.V. 5% vom Bestellwert auf seinem Spendenkonto gutgeschrieben!

 

Behandlung der Inkontinenz - Optionen zur (nach) konservativer Behandlung

Behandlung mit Medikamenten

Östrogen wird eingesetzt, um das Harnröhrengewebe von Frauen nach der Menopause (das Ende der Menstruationsblutungen) oder Hormonmangel zu unterstützen. Durch die stärkere Durchblutung, Spannung und Reaktion der Muskeln um die Harnröhre wird die Fähigkeit, die Blasenentleerung zu kontrollieren, verbessert.

Eine völlig neue Anwendung für ein Antidepressivum wurde kürzlich gefunden. Der Serotonin- und Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer Duloxetin greift das Problem Harninkontinenz im Gehirn an. Damit ist es erstmals möglich, auch bei mittlerer bis schwerer Belastungsinkontinenz eine wirksame medikamentöse Behandlung durchzuführen. Duloxetin erhöht die Konzentration der Neurotransmitter und trägt so zu einer Verbesserung der Belastungsinkontinenz bei. Wird der Wirkstoff zusammen mit dem Beckenbodentraining, dem Biofeedback oder der Elektrostimulation verwendet, so können sie sich gegenseitig ergänzen und zu noch besseren Ergebnissen führen.

Operative Behandlung

Nicht nur konservative Möglichkeiten zur Behandlung einer Belastungsinkontinenz stehen zur Verfügung, sondern auch eine ganze Reihe von operativen Methoden. Diese Art der Inkontinenzbehandlung sollte aber die letzte Möglichkeit bleiben, wenn alles andere keinen Erfolg gezeigt hat. Dabei sind die operativen Möglichkeiten bei einer Belastungsinkontinenz höher als bei anderen Inkontinenzformen. Zu den operativen Methoden der Behandlung einer Belastungsinkontinenz gehören folgende Operationen:

TVT - "Tension-free Vaginal Tape"

Neben den bislang etablierten Operationsverfahren, wie den Kolposuspensionen (z.B. Operation nach Burch) oder den Nadelsuspensionen (z.B. Operation nach Pereyra) findet eine relativ einfach Operationsmethode, die "TVT-Operation", zunehmend weitere Verbreitung. Diese Operationsmethode wurde von Prof. Ulmsten an der Universität in Uppsala, Schweden, entwickelt und erstmalig 1995 vorgestellt.

Hintergrund des Wirkungsmechanismus der Operation liegt in der urodynamisch nachgewiesenen Wichtigkeit, der im Bereich der mittleren bis äußeren Harnröhre gelegenen Bandstrukturen, für die Erhaltung der Harnkontinenz. Ist es im Rahmen der Erschlaffung der Beckenbodenmuskulatur durch schwere körperliche Arbeit oder vorausgegangene Geburten zur Lockerung bzw. Zerreißen dieser Bandstrukturen gekommen, resultiert dadurch ein unwillkürlicher Urinverlust, eine Stressinkontinenz. Daher liegt es hier nahe, diese defekten Bandstrukturen operativ zu ersetzen. Dies geschieht im Rahmen dieser Operation durch das Einbringen eines Netzbandes von der Scheidenvorderwand ausgehend, seitlich an der Harnröhre vorbei bis zur Bauchwand. Dadurch wird die Harnröhre im äußeren Drittel von dem spannungsfrei eingebrachten Netzband ("Tension-free Vaginal Tape"), entsprechend der ersetzten Bandstrukturen hängemattenartig umfasst. Somit wird Kontinenz wieder hergestellt.

Implacement-Therapie

Die Implacement-Therapie ist ein einfaches minimalinvasives Verfahren zur Behandlung der Stressinkontinenz bei Frauen. Es wird eine Unterfütterung des Gewebes und somit die Linderung oder Beseitigung der Inkontinenz bewirkt.

Die Haltbarkeit des Implantats beträgt ungefähr vier Jahre. Das Implacement besteht aus reiner Hyaluronsäure.

 oder kurz NASHA. Das Rohmaterial für NASHA wird biosynthetisch hergestellt und zeichnet sich somit durch eine hohe Reinheit und hervorragende Verträglichkeit aus. Durch die Stabilisierung der Hyaluronsäure entsteht eine dreidimensionale Struktur - ein Gel - das in jede beliebige Form gebracht werden kann.

Der künstliche Schließmuskel

Der künstliche Schließmuskel ist eine elegante Lösung bei kompletter Harninkontinenz und kann bei fast jeder Form der Harninkontienz eingebaut werden. Er liegt zirkulär um die Harnröhre. Hierbei verschließt ein aufblasbares Ballonsystem die Harnröhre. Mittels einer unter der Haut liegenden kleinen Pumpe kann der Patient das System beliebig selbst steuern. Da ein Fremdkörper implantiert wird, ist eine Infektion das Hauptproblem, dies führt häufig zur Explantation. Wenn durch das System keine Komplikationen entstehen, dann wird in nahezu allen Fällen eine Kontinenz erreicht. Seit über 25 Jahren werden künstliche Blasenschließmuskel bein Harninkontinenz eingesetzt. Nahezu 90% der Patienten waren mit dem Ergebnis sehr zufrieden und würden sich wieder einen künstlichen Sphinkter einsetzen lassen. Fast alle Patienten waren nach der durchschnittlichen Lebensdauer des künstlichen Sphinkters von über 7 Jahren noch nahezu kontinent, das bedeutet, sie brauchten im Durchschnitt nur 0-2 Stück Vorlagen oder Windeln in 24 Stunden.

Die mit Flüssigkeit gefüllte Manschette umschließt mit sanften Druck die Harnröhre. Zum Wasserlassen wird die Manschette durch mehrmaliges Drücken der Pumpe geöffnet. Damit fließt die Flüssigkeit aus der Manschette in den Ballon. Da die leere Manschette die Harnröhre nicht mehr verschließt, kann sich der Harn aus der Blase entleeren. Die Flüssigkeit fließt dann innerhalb weniger Minuten zurück in die Manschette und verschließt damit die Harnröhre erneut.

Startseite | Harninkontinenz | Stuhlinkontinenz | Hilfsmittel
Themenportale: Behinderung | Pflege | Krankheit 

Impressum | Haftung

nach oben

© 2005-2007 Inkontinenz Selbsthilfe e.V.

Arztbesuch Angst

Wir möchten Sie ermutigen und auf den Arztbesuch vorbereiten, indem wir Ihnen einige Ratschläge an die Hand geben.

Mehr Informationen
Wechseljahre / Klimakterium

Lesen Sie mehr über die Wechseljahre der Frau und ihre möglichen Beschwerden wie Hitzewallungen, unregelmäßiger Zyklus, Schlafstörungen, Depressionen, Müdigkeit...    

Mehr Informationen
Prostata / Prostataerkrankungen

Häufig sind es ganz unauffällige Veränderungen, die erste Symptome einer Prostataerkrankung sein können...

Mehr Informationen
Beckenbodentraining

Ein gezieltes Beckenbodentraining kann gegen Krankheiten wie Harninkontinenz oder bei Prostataproblemen bzw. nach Operationen helfen...

Mehr Informationen
Blasenentzündung / Harnwegsinfekt

Ständiger Harndrang, Schmerzen beim Wasserlassen und Krämpfe im Unterbauch können untrügliche Anzeichen für eine Entzündung der Harnblase sein...

Mehr Informationen

Servicebereich

Broschüren und Informationsmaterial

Literatur Ratgeber Bücher Inkontinenz
Mehr Informationen

Die Unternehmen der Hilfsmittelbranche bieten ein breites Informations-angebot, z.B. durch Broschüren zu ver-schiedensten Schwer-punkten, Websites, Info-Hotlines oder Abgabe von Produktmustern und Kundenmagazinen.

Servicebereich

Fachkliniken

Kontinenz-Zentrum
Mehr Informationen

Wir haben eine Liste interdisziplinär arbeitender Kliniken zur Diagnostik und Therapie der Harn- und Stuhlinkontinenz und den Erkrankungen des Becken-bodens zusammengestellt.

Servicebereich

Lexikon der Fachbegriffe

Lexikon Urologie
Mehr Informationen

Urologisches Lexikon

Fachbegriffe verständlich erklärt.

Ein leistungsfähiges Netzwerk aus spezialisierten und verlässlichen Partnern als Unterstützung und Ansprechpartner für Ihre Fragen.

LogoBBraun

XStat  

1&1 DSL
 

 

logo_uromed
a_Hy-tec
mast_screen_big