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Erwerbsminderungsrente

11 Dez 2014 23:04 - 11 Dez 2014 23:07 #1 von Annabelle
Liebe Teilnehmer des Forums,

ich hatte mich bereits Ende letzten Jahres entschieden, einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente zu stellen. Abhängig machen wollte ich dies vom Ergebnis der Urodynamik, die in der Neurourologie in Mönchengladbach durchgeführt wurde. Das Ergebnis war, ich hatte es nicht anders erwartet, schlecht. Zur gleichen Zeit bastelten aber die Abgeordneten an einer Rentenreform, deren Ergebnis ich abwarten wollte. Es ging mir hier um die erhöhte Zurechnungszeit von 2 Jahren. Eine Rechtsschutzversicherung hatte ich schon ein halbes Jahr vorher abgeschlossen. Ich hatte mich mental gut vorbereitet und auf eine Gutachterodyssee eingestellt. Letztlich, so war meine feste Überzeugung, würde das Sozialgericht über meinen Antrag entscheiden.

Ich habe dann Anfang Juli den Antrag gestellt. Ich habe mich da durchgewurschtelt und immerhin 47 Seiten für den Rentenantrag ausgefüllt. Mit dem Antrag ging ich zur Krankenkasse, die muss was stempeln, dann zum Versicherungsamt der Stadtverwaltung, die muss dann auch noch was stempeln. Dann habe ich die Sache (ging so gerade noch mit der Briefpost) weggeschickt und gewartet. Bereits am 14. August hatte ich den ersten Termin bei einem Gutachter, und zwar einem Psychiater und Neurologen. Der arme Mann wusste nicht so recht, was ich bei ihm wollte. Begründung für den Rentenantrag war ja meine kaputte Blase. Dass es einem damit psychisch nicht gut geht, versteht sich von selbst. Ich musste 500 Fragen beantworten, dann hatte ich ein persönliches Gespräch. Der Arzt, der im übrigen sehr nett war, verzichtete auf Untersuchungen der Nervenleitbahnen, das war ja vor Implantation der Blasenschrittmacher sowieso geschehen. Er stellte fest, ich könne nicht mehr arbeiten. Über das Grundproblem könne er aber nichts sagen, da er ja kein Facharzt sei. Die Mitarbeiter des Rentenversicherungsträger waren wohl nicht in der Lage, zwischen einem Neurologen und Neurourologen zu unterscheiden.

Im November fand dann der zweite Termin bei einem Urologen in der Nachbarstadt statt. Er empfing mich mit den Worten, dass er ja gar nicht gewusst hätte, dass ich in der Neurourologie in Mönchengladbach in Behandlung sei und Implantate hätte. Diese Informationen hat er während eines Telefonates mit meinem behandelnden Urologen bekommen. Die Rentenversicherung hat glatt die Befundberichte von dort unterschlagen, obwohl ich sie dorthin geschickt hatte. Nun musste ich eine Vorlage einlegen, 5 Stockwerke in Begleitung einer Schwester rauf und wieder runter laufen. Danach sollte ich 1 Minute auf der Stelle hüpfen. Das lehnte ich wegen meiner Implantate ab. Also trat ich auf der Stelle und hielt anschließend noch 1 Minute meine Hände unter kaltes Wasser. Die Schwester gab mir einen Beutel und bat mich, die Vorlage dort hineinzutun und ihr zu geben. Leider war die Vorlage noch trocken, da ich aber immer Harndrang verspüre, war das schnell geändert. Vielleicht nicht im Sinne dessen, was man von mir erwartet hat, aber unfair kann ich auch sein.

Im persönlichen Gespräch mit dem Arzt kristallisierte sich schnell heraus, dass er mir von einer Blasenaugmentation wegen meines Verwachsungsbauches abrät. Er war am Ende auch so freundlich, mir seine Einschätzung mitzuteilen. Die Gutachter müssen eine Arbeitsfähigkeit positiv und negativ bewerten. Negativ: was kann man nicht mehr! Positiv: was kann man noch arbeiten! Obwohl er es nicht durfte, sagte er mir, dass ich einen Arbeitsplatz neben einer Toilette benötigen würde und den gäbe es ja nicht, somit würde er meinen Antrag befürworten. Ich bat ihn, den Teufel nicht an die Wand zu malen oder ob er noch nie bei C & A die Damen mit dem obligatorischen Lappen in der Hand neben einem Teller sitzend auf den Kundentoiletten gesehen hätte. Er lachte und meinte, da käme es nicht hin.

Was soll ich sagen, ich bekam diese Woche einen Anruf von einer sehr freundlichen Dame des Rentenversicherungsträger. Sie sagte mir, es sei eine gute Entscheidung gefallen. Tatsächlich werde ich ab 1. Februar 2015 die volle Erwerbsminderungsrente beziehen. Diese Rente sei zuerst befristet, würde aber nach einer Neubeantragung unbefristet gezahlt.

Soweit die guten Nachrichten. Ich kann es bis jetzt noch gar nicht glauben. Da ich Zeit meines Lebens gearbeitet habe und über ein gut gefülltes Rentenkonto verfüge, ist da ein schönes Sümmchen zusammen gekommen.

Trotzdem werde ich gegen den Bescheid Widerspruch einlegen. Bei Gewährung einer befristeten Rente muss die DRV Bund erst ab dem 7. Monat zahlen. So kam es zum Rentenbeginn 1. Februar. Weil aber beide Gutachter feststellten, dass eine Besserung meines Gesundheitszustandes nicht zu erwarten sei, möchte ich sofort eine unbefristete Rente haben und - ganz klar- die damit verbundene Nachzahlung.

Aber erstmal läuft's. Eine schöne Nachricht vor Weihnachten. Ich bin immer noch platt, dass das so problemlos über die Bühne ging. Die Gedanken, dass damit ja auch ein nicht gesunder Zustand dokumentiert wird, verdränge ich vorläufig erfolgreich. Ich möchte mich jetzt erstmal nur freuen.

Bis dahin, lieben Gruß

Anna

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11 Dez 2014 23:28 #2 von matti
Hallo Anna,

deine "Freude" kann ich nachvollziehen. Mir ging es vor über 10 Jahren ähnlich. Ich hatte zwar eigentlich nie den Wunsch geäußert in Rente gehen zu wollen, wurde aber nach insgesamt 18 Monaten Krankenstand mehr oder weniger zwangsverentet. Da die Rente existenzsichernd war, blieb mir auch keine andere Möglichkeit. Letztlich hätte ich auch nicht mehr einem regulären Beruf nachgehen können.

Weil du von einer Nachzahlung schreibst, habe ich mir die Frage gestellt von welcher Stelle du z. Zt. Geld erhälst. Dies wird nämlich mit dem evtl. gleichzeitig bzw. früher bestehenden Rentenzahlungen verrechnet. Doppelt gibt es nichts!

Wichtig ist, dass man gerade in noch jüngeren Jahren bei Renteneintritt nicht in ein Loch fällt. Und dies geschieht sehr schnell, auch wenn man sich etwas anderes vornimmt. Den Wert von Arbeit, mit all seinen sozialen Aspekten (Kontakte, Wertschätzung, Selbstbestätigung, Selbstwertgefühl usw.), habe ich erst erkannt, als ich Rentner wurde. Sozialkontakte sind nun ganz wichtig.

Alles Gute!

Matti
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11 Dez 2014 23:45 #3 von Annabelle
Lieber Matti,

den Rentenantrag habe ich gestellt und arbeite bis jetzt weiter. Es ist selten, dass aus der Arbeitsfähigkeit heraus ein solcher Antrag gestellt wird.

Dazu muss ich erklären, dass ich Freiberufler bin. Ich arbeite als selbständige Lehrerin im Nebenerwerb. Ich arbeite also weniger als 15 Stunden in der Woche. Es kommen aber mehr Stunden zusammen, da ich mich in einem Radius von ca. 200 km bewege und jeden Tag an einer anderen Schule arbeite. Die Fahrtzeit zählt nicht dazu. Nun ist man nach einem alten Hauslehrergesetz aus dem vorletzten Jahrhundert rentenversicherungspflichtig. Bei der gesetzlichen Krankenkasse bin ich freiwillig versichert und habe keinen Anspruch auf Krankengeld. Dazu müsste ich mehr Stunden arbeiten. Dadurch steigt der Beitrag aber so enorm, dass sich das nicht lohnt. So kommen im Monat ca. € 300,-- an Sozialversicherungsbeiträgen zusammen. Davon entfallen auf die Rentenversicherung ca. € 160, die meine Altersrente aber nicht mehr wesentlich steigern.

Ich werde also ab Februar keine Rentenversicherungsbeiträge mehr zahlen und nur noch den halben Krankenkassensatz. Mit meinem Auftraggeber werde ich auf der Basis von € 450 weiter zusammen arbeiten. Als Lehrerin verdiente ich in allen Ferien kein Geld. Sollte ich mal über € 450 kommen, wird das Geld in den Ferien gezahlt. Du siehst, meine wirtschaftliche Situation verbessert sich sehr, die gesundheitliche leider nicht. Und so wäre auch die ganze Nachzahlung für mich. Da lohnt es sich, drum zu kämpfen.

Lieben Gruß, Anna

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12 Dez 2014 06:10 #4 von hippo80
Hallo Anna.
Herzlichen Glückwunsch (soweit das in dem Zusammenhang gestattet ist) zur Bewilligung.
Zu deinem Anliegen bzgl der sofortigen unbefristeten Rente. Auch meine Ärzte wussten von Anfang an das ich nie mehr würde arbeiten können. Trotzdem hab ich 7 Jahre eine befristete Rente bekomnen und erst danach unbefristet. Lt Gesetz heißt es auch das erst nach mehr als 9 Jahren davon ausgegangen werden SOLLTE das keine Erwerbsfähigkeit mehr erlangt werden kann. Ich kann dir nur raten den anderthalben Monat noch hinzubekommen und dich dann auf die Zahlungen zu freuen um deiner Gesundheit gutes zu tun. Ist nur ein Rat von einer die viel durch Freunde und Bekannten damit zu tun hat und auch selbst betroffen ist. Entscheiden tut natürlich wie immer jeder selber.

Einen guten Freitag.
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12 Dez 2014 07:45 - 12 Dez 2014 08:00 #5 von matti
Hallo,

mir ist dies ein wenig anders bekannt.

Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit werden in der Regel für drei Jahre befristet geleistet.
Eine befristete Rente beginnt frühestens mit dem siebten Kalendermonat nach Eintritt der Erwerbsminderung.

Endet die befristete Rente und hat sich der Gesundheitszustand nicht gebessert, kann die Rente weiter gewährt werden – eventuell erneut befristet. Deshalb sollte rechtzeitig ein Folgeantrag gestellt werden.

Wird bei einer ärztlichen Überprüfung festgestellt, dass sich die Erwerbsfähigkeit verbessert hat, kann der Rentenanspruch entfallen.

Allerdings:

Renten wegen Erwerbsminderung werden unbefristet erbracht, wenn der Rentenanspruch allein medizinisch bedingt ist und eine Besserung des Gesundheitszustandes „unwahrscheinlich“ ist (Anmerkung: also sofort). Hiervon ist auch nach einer Gesamtdauer der Befristung von neun Jahren auszugehen. Ist die Rente auch der Arbeitsplatzsituation bzw. dem Arbeitsmarkt geschuldet, kann auch eine volle Erwerbsminderungsrente befristet sein!

Wird der Rentenantrag innerhalb von drei Kalendermonaten nach Eintritt der Erwerbsminderung bei der Rentenversicherung eingereicht, wird die unbefristete Rente ab dem Monat nach Eintritt der Erwerbsminderung gezahlt. Nach Ablauf von drei Monaten zahlt die Rentenversicherung erst vom Antragsmonat an.

Auf einen Punkt muss man aber achten: Der Rentenanspruch wird auch bei bewillgter und sogar unbefristeter voller Erwerbsminderungsrfente weiterhin geprüft, wenn Erwerbstätigkeit nachgegangen wird. Dies bedeutet, dass dein Arbeitgeber alle zwei Jahre einen Bogen ausfüllen muiss, indem er die monatlichen Zahlungen und die Stunden deiner monatlichen (täglichen) Arbeitszeit Monat für Monat aufführen muss (dies ist ähnlich einer Erklärung an Eidestatt). Liegst du drüber, heißt dies von der Rentenversicherung (frei Übersetzt): Dein Rentenanspruch besteht weiterhin, aber kein Zahlungsanspruch bzw. ein gekürzter (auch rückwirkend). Du darfst also nie über 3 Stunden täglich nachweisen ;) und bei 450,01 Euro im Monat wird es kritisch, bzw. deine Rente (zumindest für diesen Monat um 1/4 gekürzt). Damit hast du dann aber "schlafende Hunde" geweckt.

Generell gilt: Sollte eine Besserung festegstellt werden, kann auch eine unbefristete Erwerbsminderungsrente aufgehoben werden (zumindest der Zahlungsanspruch).

Matti
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12 Dez 2014 07:54 #6 von hippo80
Hallo matti.
Du hast natürlich Recht das zunächst Zeiträume zwischen 6 Monaten und 3 Jahren befristet werden. Mein Punkt lief darauf hinaus das nach mehrmaliger Befristung und Ablauf von 9 Jahren von einer dauerhaften Erwerbsminderung ausgegangen werden sollte. Aber auch hier wie immer ein sollte. Es muss also nicht.
Ich persönlich finde auch die Aussage das danach eine unbefristete Gewährung erfolgen wird sehr weit von der Angestellten aus dem Fenster gelehnt da dies durch ärztliche Befundbriefe bzw Gutachter erfolgt.
Anna ich wünsche dir sehr das alles so kommt wie es gesagt wurde. Aber was ist schon ein gesprochenes Wort...

Bitte beachte auch die guten Hinweise von matti bzgl der Hinzuverdienste und Stundenzahlen. Einmal 4h am Tag gesrbeitet kann dich die Rente kosten, zumindedt die volle.
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15 Okt 2015 00:22 #7 von Annabelle
Hallo,

ich habe, wie geschrieben, Einspruch gegen die Befristung der Rente eingelegt. Nach langen Monaten meldete sich dann der Richter bei meiner Anwältin, um eine Einstellung des Verfahrens vorzuschlagen. Begründung dafür war, dass es keine Rolle spiele, ob ich eine Operation machen lassen wolle oder nicht. Wenn ich die Blasenaugmentation nicht machen lasse, sei das quasi mein Problem. Die Gründe für meine Ablehnung spielten erst einmal keine Rolle. Ich habe das natürlich abgelehnt, und so kam es zu einer Beweisanordnung.

Ich sollte mich einem Arbeitsmediziner vorstellen, der das aber ablehnte, da er keine Ahnung von der Materie hat. So kam ein 2. Gutachter ins Spiel, und zwar der Chefarzt der Urologie des Krankenhauses der Nachbarstadt. Dort habe ich am 29. Oktober einen Termin. Überraschender Weise rief der mich heute zu Hause an, um mir zu sagen, dass er das Gutachten bereits fertig hätte und nur die Beantwortung einiger persönlicher Fragen fehlen würde. Er habe mit dem begutachtenden Kollegen telefoniert und schließe sich dessen Auffassung, dass mein gesundheitlicher Zustand sich nicht mehr ändern werde, an. Er vertritt auch dessen Ansicht, dass bei den ausgeprägten Verwachsungen, die ich habe, eine Blasenaugmentation überhaupt nicht in Frage komme. Das könnte mich ja tatsächlich das Leben kosten. Er bezeichnete meinen Zustand als "austherapiert"! Wir werden uns trotzdem am 29. Oktober zu einem kurzen persönlichen Gespräch treffen, das würde aber die Aussagen des Gutachtens nicht mehr beeinflussen.

Er fand es interessant, dass ich als Kind bereits bei seinem Vater, sein Vorgänger als Chefarzt der Urologie, in Behandlung war. Das erlebt er wahrscheinlich auch nicht jeden Tag, machte ihm aber klar, dass ich seit ca. 50 Jahren Maleste mit meiner Blase habe.

Also scheint das Ding mit der Rentenbefristung auch in "trockenen Tüchern" zu sein, eine schöne Umschreibung für einen undichten Zustand.

Nun erwarte ich nur noch den neuen Rentenbescheid - unbefristet!! Und natürlich die Berechnung der Nachzahlung. Man wird jeden Monat mit meinem Verdienst vergleichen und dann wird berechnet, ob es für den jeweiligen Monat eine Zwei-Drittel-Teilrente, Ein-Halb-Teilrente oder Ein-Drittel-Teilrente wird. Ich werde mir zwar kein neues Auto kaufen können, aber es kommt doch etwas zusammen.

Ich kann immer noch nicht glauben, dass das alles - von der Antragstellung bis jetzt - doch relativ glatt durchgegangen ist.

Und ich kann mich, wie viele andere auch, im nächsten Jahr auf ein schönes Plus bei der Rente freuen. Seitdem ich Rentnerin bin, gibt es keine "Nullrunden" mehr. Auch nicht schlecht.

Liebe Grüße, Anna
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15 Okt 2015 08:44 #8 von Johannes1956
Liebe Annabelle!

Schön, wieder von Dir zu hören.

Nach sovielen Jahren der Blasenproblematik ist dies nun ein schöner Erfolg, den Du wohl auch durch Hartnäckigkeit durchsetzen konntest.

Dranbleiben ist die Devise, nicht aufgeben und bei Entscheidungen von Krankenkassen ist immer die gute Erklärbarkeit und Nachvollziehbarkeit wichtig.

Alles Gute weiterhin,

Johannes
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15 Okt 2015 09:16 #9 von matti
Liebe Annabelle,

schön wenn man auch einmal von einer positiven Entwicklung liest.

Ich erlebe die Probleme mit der Erwerbsminderungstsrente auch gerade in meinem nähesten Umfeld. Unglaublich wie unsensibel und idiotisch so mancher Gutachter sein kann. Du scheinst glück zu haben und deshalb freue ich mich für dich ganz besonders.

Matti
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25 Jan 2016 23:23 #10 von Annabelle
Liebes Forum,

ich habe heute den Bescheid meiner Rechtsanwältin erhalten: die volle Erwerbsminderungsrente wird unbefristet gewährt. Der Rentenversicherungsträger hat nach Androhung einer Dienstaufsichtsbeschwerde von seiten des Sozialgerichtes reagiert. Es wird keine Verhandlung geben, das Verfahren ist eingestellt, die Kosten trägt die Deutsche Rentenversicherung Bund. Ich erhalte den Anteil der Selbstbeteiligung an der Rechtsschutzversicherung zurück und freue mich jetzt auf eine satte Nachzahlung. Über das Thema Rente brauche ich mir nie mehr den Kopf zu zerbrechen. Was für eine Erleichterung.

Lieben Gruß, Anna

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