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Inkontinent

19 Mai 2018 03:02 #1 von GinaR
Hallo!

Vielleicht überbewerte ich mein Problem...
Dennoch hat es mich ein bisschen Überwindung gekostet, hier öffentlich zu schreiben.
Eigentlich bin ich mit 45 noch zu jung, um mir Sorgen bzgl einer Inkontinenz zu machen....
Aber es fällt mir immer schwerer, meinen Urin (und ganz selten auch Stuhl) einzuhalten..
Es ist jetzt nicht so, dass ich es nicht immer auf die Toilette schaffe!
Aber manchmal „laufe ich kurz vor der Toilette aus“ und kann das dann auch nicht kontrollieren. Oder es tröpfelt nach... Oder ich nässe bei Nacht mein Bett ein.
Das Ganze entwickelt sich seit ungefähr 5 Jahren. Mittlerweile verwende ich sog, Pants., damit ich mich sicher fühle... Was aber wieder ein Problem darstellt, weil ich diese wechseln muss und niemand bei meiner Arbeit von meinem Problem weiß oder wissen soll.
Und nein, mit meinem HA habe ich noch nicht darüber gesprochen. Ich weiß nicht, wie ich das ansprechen sollte..
Das alles belastet mich doch sehr und ich würde mich freuen, wenn ihr Ratschläge hättet.
Grüße
Marina

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19 Mai 2018 10:15 #2 von Elkide
Hallo liebe Marina,

herzlich willkommen in unserem Forum, welches vom Verein der Inkontinenz-Selbsthilfe e.V. betrieben wird. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, mit unseren Erfahrungen anderen zu helfen. Schön, dass du uns gefunden hast. Je früher man etwas tut, umso besser sind die Erfolgsaussichten.

Nun spielen gerade bei der Inkontinenz viele Faktoren eine entscheidende Rolle zum Beispiel:

- hast du schon Kinder geboren?
- Nimmst du Hormone ein?
- musst du schwer heben?
- hast du häufig Blasenentzündungen?
- hast du Übergewicht?
- treibst du viel Sport?
- wie sind deine Trink- und Essgewohnheiten?
- hast du Probleme mit der Schilddrüse?

Keine Angst, diese Fragen musst du natürlich hier nicht beantworten, sondern nur für dich selber um die Risiken und die Vielfalt der Ursachen zu erkennen.

Leider ist Inkontinenz immer noch ein Tabuthema, obwohl es eine behandlungsbedürftige Krankheit ist. Wenn es dir schwerfällt darüber zu sprechen, solltest du erstmal zu der Ärztin deines Vertrauens gehen. DIeses kann die Hausärztin oder die Gynäkologin sein.

Am besten wäre es, wenn ihr in der Nähe ein Kontinenzzentrum habt. HIer arbeiten verschiedene Fachärzte (meist Urologe, Neurologe, Psychologe, Proktokologe) zusammen und erstellen dann gemeinsam ein Behandlungskonzept. Bestimmt kann dir dein Hausarzt entsprechende Zentren nennen.

Es gibt ein breites Behandlungsspektrum. Um nur einige zu nennen:

- Medikamente
- Beckenbodentraining
- Botoxspritzen
- Sakrale Neuromodulation

Du kannst hier im Forum viel über die genannten Behandlungen nachlesen, wenn du die Stichwörter in die Suchfunktion eingibst.

Den ersten Schritt hast du ja schon mit deinem Beitrag hier gemacht. Nun trau dich und sprich mit deinen Ärzten. Zum Schämen gibt es keinen Grund!!!

Wünsche dir viel Erfolg bei der Behandlung und wir würden uns sehr freuen, wenn du uns auf dem Laufenden hälst.

Ein frohes Pfingstfest und alles Liebe
Elke

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