Inkontinenz vorbeugen - Kontrolle bei Inkontinenz‎

Inkontinenz vorbeugen

Inkontinenz Selbsthilfe. Inkontinenz kann man auf unterschiedlicher Art vorbeugen | Selbsthilfe bei Inkontinenz ► Prävention ✓ Risiken minimieren | Harninkontinenz bessern ✓ | Selbstvertrauen stärken ✓ ► Kontrolle bei Inkontinenz‎

Es gibt eine Vielzahl von Ursachen und Risiken für eine Harninkontinenz (Blasenschwäche, ungewollter Harnverlust). Prävention setz in verschiedensten Bereichen und Punkten an. Gesundheitsbewusstsein, Reduktion von Risikofaktoren, wohnumfeldverbessernde Maßnahmen, Selbstvertrauen und letztlich Vertrauen zum Arzt sind Punkte. Dies verbessert die Kontrolle der Inkontinenz.

Inkontinenz Risiken vorbeugen und minimieren

Gütesiegel

In der Schulzeit kann präventive Gesundheitserziehung beginnen. Weder stundenlanges Zurückhalten der Entleerung, noch zu häufiges Aufsuchen der Toilette ist für die Kontinenz förderlich.

Chronische Stuhlverstopfung (Obstipation) und starkes Übergewicht (Adipositas) sind Risikofaktoren für die Entstehung von Inkontinenz.
Geeigneter Ernährung wirkt vorgebeugend. Körperliche Aktivität ist ein wichtiger Aspekt. Verringerung von Übergewicht kann eine vorhandene Inkontinenz bessern. Dies belegen klinischen Studien.

Inkontinenzprävention bei Frauen

Besondere Bedeutung kommt der Inkontinenzprävention bei Frauen zu. Die Betroffenheit von Frauen ist bis ins hohe Alter stärker.

Körperliche Belastungen, vor allem schweres Heben, stellt eine Belastung des Beckenbodens dar. Frauen sollten vor allem während empfindlicher Zyklus-Phasen, während der Menstruation, vermehrt darauf achten.

Von einem geeigneten Beckenbodentraining profitieren alle Frauen, unabhängig ihres Alters. Zu einer guten Rückbildungsgymnastik nach einer Entbindung gehört ein intensives Beckenbodentraining.

Körperbewusstsein und die Wahrnehmung des Beckenboden ist nicht vorhanden.

Eine österreichische Studie belegte, dass weder Wissen über den Beckenoden vorhanden, noch eine willentliche Kontraktion der Beckenbodenmuskulatur ausgelöste werden konnte. Die Studie untersuchte 377 multimorbiden geriatrischen Patientinnen (65 bis 96 Jahre alt) mit Harninkontinenzsymptomen.

Vielfältige Ursachen

Mangelnde Fitness und eine westliche Lebensweise fördern eine Schwächung des Beckenbodens. Beckenbodentraining kann in jungen Jahren zur Vorbeugung einer Harninkontinenz beitragen. Generell empfehlenswert für Menschen mit sitzenden Tätigkeiten.

Eine Zurückhaltung bei operativen Eingriffen im Beckenraum (Gebärmutterentfernungen und Prostataoperationen) und eine Beschränkung auf unverzichtbare Medikamente tragen ebenfalls zur Senkung der Anzahl Inkontinenzbetroffener bei.

Aus psychosomatischer Sicht können Harninkontinenz und Miktionsstörungen auch Ausdruck einer Sexualstörung sein. Die Förderung einer sexuellen Entwicklung hat eine präventive Wirkung ist.

Die Prävention von Diabetes mellitus sowie eine Reduzierung des Rauchens beeinflussen indirekt die Entstehung von Inkontinenz.

Prävention bei älteren Menschen

Bei älteren Menschen ist eine eingeschränkte Beweglichkeit der einzige oder der wichtigste Grund für unwillentliche Harnverluste sein. Eine allgemeine Förderung der Mobilität und körperlichen Fitness ist präventiv in Bezug auf Harninkontinenz anzusehen. Besserungen der körperlichen wie der geistigen Beweglichkeit gehen mit entsprechenden Veränderungen der Inkontinenz einher.

Ältere und mobilitätseingeschränkter Personen sollten auf Mobilitätshindernisse in der Wohnumgebung achten, um keine Inkontinenz durch Mobilitätshindernisse entstehen zu lassen.

Bei älteren Menschen sind Störungen des Wasser- und Elektrolythaushaltes sehr häufig. Solche Störungen können zur Inkontinenzentstehung oder -verschlimmerung beitragen. Die Kontrolle einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr, gegebenfalls unterstützt durch Elektrolytbestimmungen im Blut, ist wirksame Vorbeugung gegen Inkontinenz.

Arzt und Selbstvertrauen

Eine Überwindung der noch auf ärztlicher Seite vorhandenen Sprachlosigkeit und ein selbstverständlicherer und nicht (unterschwellig) abwertender Umgang mit Inkontinenzsymptomen wären wichtig. Ein aufgeklärter, selbstbewusster und aktiver Umgang der Betroffenen mit dem Problem ist hilfreich. Eine aktive Bewältigung kann das Selbstvertrauen stärken.

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