Frage Hallo...
- chris74
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16 Jahre 1 Monat her #12363 von chris74
Hallo... wurde erstellt von chris74
Hallo...
Auch ich bin neu hier und habe schon mal vorab ein bisschen hier im Forum gelesen.
Ich weiß auch noch nicht so wirklich, ob ich hier richtig bin. Seit einiger Zeit beschäftige ich mit dem Thema Stuhlinkontinenz. Bisher habe ich dieses Thema noch nie mit mir in Zusammenhang gebracht, da ich eigentlich seit vielen Jahren unter einer Angststörung/Panikattacken leide. Die Angst äußert sich so, dass ich immer wieder unter Durchfall und Übelkeit leide (nur wenn ich das Haus verlassen muss - zuhause geht es mir gut). Auch hatte ich seit Beginn meiner Krankheit immer Angst, dass ich es nicht rechtzeitig zur Toilette schaffe. So habe ich viele Jahre mit Loperamid und Vomex A gelebt - oft auch vorbeugend. Bis vor zweieinhalb Jahren habe ich noch gearbeitet, dann konnte ich so gut wie gar nicht mehr das Haus verlassen, und nun bin ich Rentnerin (befristet).
Wie gesagt, bisher hatte ich "nur" Angst, dass ich mir in die Hose mache oder mich in aller Öffentlichkeit übergeben muss. Aber nun ist es tatsächlich passiert. Ich hatte wieder Durchfall und habe es nicht bis zur nächsten Toilette geschafft. Glücklicherweise hatte ich es nicht weit bis nach Hause, aber es war ein schreckliches Gefühl, so durch die Gegend zu laufen. Ich habe mich vor mir selbst geschämt...
Und bei diesem einen Mal ist es nicht geblieben. Gut, unterwegs ist es mir nicht mehr passiert, aber zuhause, wo ich mich bisher immer sicher gefühlt habe. Da dann aber "nur" nachts. Ich bin davon wach geworden, dass ich gehustet habe...und da war es schon zu spät...
Bisher hatte ich in dieser Richtung nie Probleme, selbst wenn ich eine Magen-Darm-Grippe hatte, habe ich es immer bis zur Toilette geschafft.
Nun bin ich total ratlos, warum sich das so verändert hat.
Inzwischen traue ich mich noch weniger in die Öffentlichkeit...wenn dann nur noch mit geeigneten Hilfsmitteln, die ich online bestellt habe...in die Apotheke habe ich mich nicht getraut.
Jedenfalls ist es schön, dass ich dieses Forum gefunden habe, denn ich wüsste nicht, wem ich meine Probleme sonst mitteilen könnte.
Da ich seit geraumer Zeit in psychotherapeutischer Behandlung bin (wegen meiner Angststörung), müsste ich es ja eigentlich auch meiner Therapeutin mitteilen, aber ich weiß nicht, ob ich dazu in der Lage bin..das ist alles noch sehr neu für mich, und ich schäme mich vor mir selbst...
Chris
Auch ich bin neu hier und habe schon mal vorab ein bisschen hier im Forum gelesen.
Ich weiß auch noch nicht so wirklich, ob ich hier richtig bin. Seit einiger Zeit beschäftige ich mit dem Thema Stuhlinkontinenz. Bisher habe ich dieses Thema noch nie mit mir in Zusammenhang gebracht, da ich eigentlich seit vielen Jahren unter einer Angststörung/Panikattacken leide. Die Angst äußert sich so, dass ich immer wieder unter Durchfall und Übelkeit leide (nur wenn ich das Haus verlassen muss - zuhause geht es mir gut). Auch hatte ich seit Beginn meiner Krankheit immer Angst, dass ich es nicht rechtzeitig zur Toilette schaffe. So habe ich viele Jahre mit Loperamid und Vomex A gelebt - oft auch vorbeugend. Bis vor zweieinhalb Jahren habe ich noch gearbeitet, dann konnte ich so gut wie gar nicht mehr das Haus verlassen, und nun bin ich Rentnerin (befristet).
Wie gesagt, bisher hatte ich "nur" Angst, dass ich mir in die Hose mache oder mich in aller Öffentlichkeit übergeben muss. Aber nun ist es tatsächlich passiert. Ich hatte wieder Durchfall und habe es nicht bis zur nächsten Toilette geschafft. Glücklicherweise hatte ich es nicht weit bis nach Hause, aber es war ein schreckliches Gefühl, so durch die Gegend zu laufen. Ich habe mich vor mir selbst geschämt...
Und bei diesem einen Mal ist es nicht geblieben. Gut, unterwegs ist es mir nicht mehr passiert, aber zuhause, wo ich mich bisher immer sicher gefühlt habe. Da dann aber "nur" nachts. Ich bin davon wach geworden, dass ich gehustet habe...und da war es schon zu spät...
Bisher hatte ich in dieser Richtung nie Probleme, selbst wenn ich eine Magen-Darm-Grippe hatte, habe ich es immer bis zur Toilette geschafft.
Nun bin ich total ratlos, warum sich das so verändert hat.
Inzwischen traue ich mich noch weniger in die Öffentlichkeit...wenn dann nur noch mit geeigneten Hilfsmitteln, die ich online bestellt habe...in die Apotheke habe ich mich nicht getraut.
Jedenfalls ist es schön, dass ich dieses Forum gefunden habe, denn ich wüsste nicht, wem ich meine Probleme sonst mitteilen könnte.
Da ich seit geraumer Zeit in psychotherapeutischer Behandlung bin (wegen meiner Angststörung), müsste ich es ja eigentlich auch meiner Therapeutin mitteilen, aber ich weiß nicht, ob ich dazu in der Lage bin..das ist alles noch sehr neu für mich, und ich schäme mich vor mir selbst...
Chris
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- mehlbox2001
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16 Jahre 1 Monat her #12365 von mehlbox2001
mehlbox2001 antwortete auf Hallo...
Hallo Chris,
herzlich willkommen, hier bist du richtig -- allerdings haben die meisten Leute hier mit körperbedingten Formen von Inkontinenz zu tun ...
Du solltest in jedem Fall mit deiner Therapeutin über alles (!) sprechen, wie soll sie dir sonst helfen und ggf. Kollegen zum Abklären von Problemen hinzu ziehen?
Um es deutlich zu sagen: Gegen die Angst, es nicht zur Toilette zu schaffen, können Hilfsmittel zwar beruhigen, aber sie tun nichts gegen die Ursache. Und bei Angst vor Übelkeitsattacken gibt es nicht einmal geeignete Hilfsmittel ... Außer denen aus dem Flugzeug ... Aber da ist die Benutzung nicht so diskret ...
Glaub mir, deine Therapeutin hat schon viel "schrägere Sachen" gesehen und gehört ... Da brauchst du keine Angst haben ... Und wenn das Verhältnis nicht so gut stimmt, dass du wirklich alles erzählen kannst, denk darüber nach, zu wechseln. Bringt ja nichts, wenn man die Hälfte verschweigt ...
Andreas
herzlich willkommen, hier bist du richtig -- allerdings haben die meisten Leute hier mit körperbedingten Formen von Inkontinenz zu tun ...
Du solltest in jedem Fall mit deiner Therapeutin über alles (!) sprechen, wie soll sie dir sonst helfen und ggf. Kollegen zum Abklären von Problemen hinzu ziehen?
Um es deutlich zu sagen: Gegen die Angst, es nicht zur Toilette zu schaffen, können Hilfsmittel zwar beruhigen, aber sie tun nichts gegen die Ursache. Und bei Angst vor Übelkeitsattacken gibt es nicht einmal geeignete Hilfsmittel ... Außer denen aus dem Flugzeug ... Aber da ist die Benutzung nicht so diskret ...
Glaub mir, deine Therapeutin hat schon viel "schrägere Sachen" gesehen und gehört ... Da brauchst du keine Angst haben ... Und wenn das Verhältnis nicht so gut stimmt, dass du wirklich alles erzählen kannst, denk darüber nach, zu wechseln. Bringt ja nichts, wenn man die Hälfte verschweigt ...
Andreas
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- chris74
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16 Jahre 1 Monat her #12372 von chris74
chris74 antwortete auf Hallo...
Hallo Andreas,
herzlichen Dank für deine Willkommensgrüße und die ehrlichen Worte. Ja, das stimmt wohl...ich muss mit meiner Therapeutin über ALLES sprechen.
Ich würde aber schon sagen, dass ich die "richtige" Therapeutin nach langer Suche gefunden habe...denn generell habe ich schon Vetrauen zu ihr...aber es fällt mir eben sehr schwer, über die unangenehmen Dinge zu reden...aber gerade diese unangenehmen Dinge sind es ja, warum ich diese Therapie brauche. Es dauert aber eben alles ziemlich lange, bis ich über gewisse Dinge reden kann...aber das kennt sie schon von mir...und da lässt sie mir auch Zeit...sie versucht es dann von Zeit zu Zeit immer mal wieder.
Beim nächsten Termin (nächste Woche Donnerstag) werde ich mal versuchen, ihr zu erzählen, was passiert ist. Wie ich das anstellen werde, weiß ich noch nicht, aber sie weiß ja zumindest, dass ich diese Angst davor habe, dass es passieren KÖNNTE...vielleicht finde ich da irgendwie einen unkomplizierten Übergang.
"Ich weiß nicht, ob ich hier richtig bin" habe ich geschrieben, weil ich ja gelesen hatte, dass die wenigsten Leute hier psychische Ursachen haben. Deshalb wusste ich auch nicht, ob ich mich hier anmelden soll oder lieber nicht. Außerdem weiß ich ja noch nicht mal so richtig, ob es sich nun wirklich um Inkontinenz handelt...passiert ist ja vorher noch nie was in dieser Richtung...das ist ja erst neuerdings so.
Trotzdem ist es schon eine Hilfe für mich, hier zu lesen, dass es nicht nur mir so geht, auch wenn die Ursachen meistens andere sind.
Also, nochmals vielen Dank und liebe Grüße
Chris
herzlichen Dank für deine Willkommensgrüße und die ehrlichen Worte. Ja, das stimmt wohl...ich muss mit meiner Therapeutin über ALLES sprechen.
Ich würde aber schon sagen, dass ich die "richtige" Therapeutin nach langer Suche gefunden habe...denn generell habe ich schon Vetrauen zu ihr...aber es fällt mir eben sehr schwer, über die unangenehmen Dinge zu reden...aber gerade diese unangenehmen Dinge sind es ja, warum ich diese Therapie brauche. Es dauert aber eben alles ziemlich lange, bis ich über gewisse Dinge reden kann...aber das kennt sie schon von mir...und da lässt sie mir auch Zeit...sie versucht es dann von Zeit zu Zeit immer mal wieder.
Beim nächsten Termin (nächste Woche Donnerstag) werde ich mal versuchen, ihr zu erzählen, was passiert ist. Wie ich das anstellen werde, weiß ich noch nicht, aber sie weiß ja zumindest, dass ich diese Angst davor habe, dass es passieren KÖNNTE...vielleicht finde ich da irgendwie einen unkomplizierten Übergang.
"Ich weiß nicht, ob ich hier richtig bin" habe ich geschrieben, weil ich ja gelesen hatte, dass die wenigsten Leute hier psychische Ursachen haben. Deshalb wusste ich auch nicht, ob ich mich hier anmelden soll oder lieber nicht. Außerdem weiß ich ja noch nicht mal so richtig, ob es sich nun wirklich um Inkontinenz handelt...passiert ist ja vorher noch nie was in dieser Richtung...das ist ja erst neuerdings so.
Trotzdem ist es schon eine Hilfe für mich, hier zu lesen, dass es nicht nur mir so geht, auch wenn die Ursachen meistens andere sind.
Also, nochmals vielen Dank und liebe Grüße
Chris
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- eckhard11 ✝
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16 Jahre 1 Monat her #12375 von eckhard11 ✝
eckhard11 ✝ antwortete auf Hallo...
Oh, oh, Chris,
da irrst Du aber.....
Wenigstens 50% aller hier Schreibenden haben eine psychische Grunderkrankung, welche zur Inkontinenz führt.
Inkontinenz ist keine Erkrankung, sondern in den allermeisten Fällen nur eine Folgeerscheinung.
Gruß
Eck
hard
da irrst Du aber.....
Wenigstens 50% aller hier Schreibenden haben eine psychische Grunderkrankung, welche zur Inkontinenz führt.
Inkontinenz ist keine Erkrankung, sondern in den allermeisten Fällen nur eine Folgeerscheinung.
Gruß
Eck
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- chris74
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16 Jahre 1 Monat her #12381 von chris74
chris74 antwortete auf Hallo...
Hallo Eckhard,
okay, ich merke schon - ich muss noch viel über Inkontinenz lesen und lernen...ist ja auch noch alles sehr neu für mich, und ich muss erstmal mit der ganzen Sache klar kommen.
Allerdings hatte ich Andreas so verstanden, dass die meisten Leute hier körperliche Ursachen haben.
Jedenfalls erstmal danke für deinen Beitrag...es ist gut zu wissen, dass man nicht so ganz allein mit dieser Art von Problemen da steht.
LG
Chris
okay, ich merke schon - ich muss noch viel über Inkontinenz lesen und lernen...ist ja auch noch alles sehr neu für mich, und ich muss erstmal mit der ganzen Sache klar kommen.
Allerdings hatte ich Andreas so verstanden, dass die meisten Leute hier körperliche Ursachen haben.
Jedenfalls erstmal danke für deinen Beitrag...es ist gut zu wissen, dass man nicht so ganz allein mit dieser Art von Problemen da steht.
LG
Chris
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