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Darm- und Blaseninkontinenz meines Ehemanns

12 Mär 2018 15:05 #21 von breila
Hallo @ Heribert,

vielen Dank für dein erneutes Statement - und ich hab's getan :whistle: ich habe ihm in etwa das geschrieben, was du zu dem Bauchdeckenkatheter schriebst. Also die "Vorzüge" aufgezählt und ihm geraten, das mit dem Urologen zu besprechen - bin mal gespannt, ob und was er antwortet :unsure:

Ist natürlich nicht ganz einfach, sowas per SMS zu regeln, auch telefonisch finde ich es nicht so prickelnd, aber es geht ja im Moment nicht anders und ich hoffe es hilft ihm, wenn er merkt, dass ich "dafür" wäre, seiner Gesundheit zuliebe. Begeistert ist er sicher nicht, weil das natürlich bedeuten würde, dass ein weiterer Eingriff erforderlich wird.

Jetzt hat er die Möglichkeit, sich mit dem Gedanken zu beschäftigen und fällt vielleicht nicht aus allen Wolken, wenn der Urologe mit so einer Idee um die Ecke kommt. (Und ein guter Urologe würde das doch, der muss ja schließlich auch an die Nieren denken :huh:) Schaun mer mal.

Grüße

breila

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14 Mär 2018 14:33 #22 von breila

breila schrieb: und fällt vielleicht nicht aus allen Wolken, wenn der Urologe mit so einer Idee um die Ecke kommt.
breila


Guten Tag,

der Urologe kam sogar mit ISK um die Ecke, Reaktion meines Mannes :woohoo: - wobei ich den Gedanken gar nicht so schlecht finde - man gibt ja damit nicht gleich die Hoffnung auf, dass es gar nicht besser wird, aber es wäre etwas anderes als ständig das Schläuchlein in sich zu tragen.

Ich habe ihm mal ein Video davon geschickt - aber er will es sich nicht mal ansehen, er hat Angst, sich dabei zu verletzen.

Immerhin hat er zugesagt, nochmal mit dem Arzt drüber zu reden.

Soweit die Neuigkeiten.

Liebe Grüße

breila

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14 Mär 2018 14:34 #23 von mopedschrauber
Hallo Breila,
nachdem ich jetzt erst mal Deinen ganzen Beitrag und die schon erhaltenen Antworten verarbeitet habe, würde ich Dir und Deinem Mann gerne wenigstens beratend beistehen... Die Probleme Deines Mannes gleichen fast in jedem Detail den meinen.
Jedoch war bei mir ein Arbeitsunfall der Auslöser. Jedenfalls kämpfe ich nunmehr seid fast 8 Jahren mit sehr ähnlichen Problemen welche ich nach und nach wenigstens bis zur erträglichkeit verbessern konnte.
Wenig hilfreich waren da jedoch die sogenannten Fachleute..Arzt, Urologe, Neurologe, Gastroenterologe..div Gutachter...Unikliniken..wirklich weitergeholfen hat mir erst Die Spezialklinik in Bad Berka (Thüringen) und dort die Spezialabteilung für Querschnittslähmungen..Details und auch gerne ein Gespräch für Deinen Ehegatten..von Mann zu Mann kann ich Euch gerne anbieten..Kontaktiert mich einfach per E-mail oder Telefonisch.. und..Hoffnung nicht aufgeben es geht immer weiter und Ihr habt Euch ja noch gegenseitig..das ist das wichtigste... Bei mir liegt eine Darmlähmung, Stuhlinkontinenz, Harninkontinenz mit extremen Restharnmengen vor..Derzeitige Therapie, Intermittierender Selbstkatherismus, Windelversorgung, Irrigation und Analtampons.. die meisten der vorgeschlagenen Therapien habe ich schon Durch..hat nichts gebracht..aber ich hab es bis auf Nierenschäden (Achtung aufpassen) überstanden..was mir sehr hilft sind Physiotherapie und regelmäßige Massagen zur mobilisierung meines Darmes 2xmal die Woche mit sehr gutem Erfolg.
Wenn Ihr/Du möchtet scheut Euch nicht mich anzuschreiben...Gruß Ulrich!

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23 Mär 2018 14:17 #24 von breila
Hallo Ulrich,

vielen Dank für deinen Beitrag.
Die Darmproblematik meines Mannes scheint sich "zu beruhigen" inzwischen ist er seit über zwei Wochen sauber und kann den Stuhlgang ganz gut kontrollieren - Windeln braucht er derzeit keine, vorsichtshalber trägt er noch eine Vorlage aber er wird täglich sicherer.
Zur Harninkontinenz hat sich bisher überhaupt noch niemand in irgendeiner Form geäußert - also welche Form das sein soll. Ich habe mir mit meinem laienhaften Verstand zurecht gelegt, dass es eine Überlaufinkontinenz ist - es kommen nämlich nur ganz geringe Mengen Urin zum Vorschein wenn er kräftig presst, wenn dann ein Katheter angelegt wird kommen 900 ml auf einmal.

Der Urologe, bei dem er jetzt während des Reha-Aufenthaltes zwei mal war hat ihm Klemmen mitgegeben, mit denen er die Blase trainieren soll - er soll die Klemme öffnen, wenn er Harndruck verspürt; bisher war das immer bei 350 -400 ml der Fall, morgens konnte es passieren, dass er schon nach 150 ml Harndrang verspürte.

Anfang der Woche wurde dann der Dauerkatheter gezogen und mein Mann sollte versuchen, selbständig Wasser zu lassen, das klappte allerdings nur mit pressen und in ganz geringen Mengen, so dass der Dauerkatheter wieder angelegt werden musste.

Nun soll in der nächsten Woche ein Versuch mit ISK gestartet werden.

Für uns ist alles noch ganz neu - wir müssen uns an die Problematik noch rantasten, aber vielen lieben Dank für dein nettes Angebot!

Grüße

breila

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24 Mär 2018 00:06 #25 von mopedschrauber
Hallo Breila,
na das hört sich doch schon viel besser an...
Im Übrigen.. der ISK wird Ihm sicher mehr helfen als ein Bauchdeckenkatheter... wenn er sich erst mal
dran gewöhnt hat bleiben auch seine Nieren vor weiteren Schäden bewahrt.
Nach einiger Zeit regelmäßigen Katheterisieren hat sich zumindest bei mir wieder eine Verbesserung
eingestellt. Das Gefühl für die vorhandene Füllmenge und die eventuell noch vorhandene Resturinmenge
ist deutlich besser geworden.
Und dies ist für mich eine deutliche Verbesserung gewesen.. allerdings hatte ich da schon Nierenschäden kassiert...
also schön aufpassen.

Gruß Ulrich

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