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Im WDR gibt es die erste Bschreibung mit unserem Verein

29 Sep 2008 12:41 #1 von welute
Details zur Sendung nächste Sendung >>


Mo, 29.09.2008,
18:20 - 18:50 Uhr
Servicezeit: Gesundheit
Inkontinenz - Therapie und Forschung Gesundheit


Laut Selbsthilfeverband Inkontinenz leiden in Deutschland etwa fünf bis acht Millionen Menschen darunter. Die Verkaufszahlen der Inkontinenzhilfsmittel lassen noch höhere Zahlen vermuten.
Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Fachleute sprechen von zehn Prozent bei den 20- bis 30-jährigen Frauen, bei den 80-jährigen sogar von 40 Prozent.
Was im Volksmund generell als Blasenschwäche bezeichnet wird, gilt laut Weltgesundheitsorganisation längst als Krankheit, auf deren Ursachen und Auslöser genau geschaut werden muss.

Liebe Grüße
Elisabeth

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29 Sep 2008 13:33 #2 von matti
Hallo Welute,

ich freue mich, dass durch aktive Mitarbeit unserer Vereinsmitglieder ein solcher Beitrag entstanden ist.

Hoffen wir mal, dass zu Sendebeginn auch unser Verein auf der Homepage erwähnt wird, den dieser heisst ja: Inkontinenz Selbsthilfe e.V.

Lieben Gruß

Matti

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29 Sep 2008 14:16 #3 von welute
Das war schon Eckhard sehr wichtig.

Unsere Internetadresse wird eingespielt und auf der Internetseite des Senders kommt ein Link von uns.

Nun - heute abend wissen wir mehr.

Liebe Grüße

Elisabeth

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29 Sep 2008 16:21 #4 von eckhard11
Elisabeth, mein Engelchen,

Du hast Matti nicht richtig interpretiert :

Unser Verein heißt "Inkontinenz Selbsthilfe e.V." und nicht "Selbsthilfeverband Inkontinenz e.V."

Es wäre natürlich fatal ( für uns ), wenn im WDR der "falsche" Name eingespeist würde, denn dann machte der WDR Reklame für denjenigen Verein, mit welchem wir, ( zumindestens Matti und ich ), nichts, aber auch gar nichts mehr zu tun haben wollen.....
( und dies dann auch noch ohne jedes Zutun dieses SVI e.V. )

Gruß
Eckhard

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29 Sep 2008 19:23 #5 von matti
Hallo,

sehr positiv habe ich mir heute Abend den Beitrag im WDR angesehen. Sicherlich kann man in kurzer Zeit ein solch komplexes Thema nur Stichpunktartik anreißen. Dieses ist aber sehr seriös und informativ gelungen.

Herr Prof. Zumbè, der uns freundlicherweise als Referent unseres Urologischen Gesundheitstages im Mai diesen Jahres zur Verfügung gestanden hatte, erläuterte sehr anschaulich die unterschiedlichen Therapieoptionen.

Mein Dank geht an Eckhard und Elisabeth, welche absolut "Oscarreif" vor der Kamera Präsenz zeigten.

Link: Servicezeit Gesundheit - WDR 29.09.2008

Zusätzlicher Hinweis auf unseren Verein:

Hilfsmittel


Gruß

Matti

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30 Sep 2008 08:32 #6 von welute
Hallo zusammen,

also ich hatte mehr erwartet. Dafür wurde ein ganzer Vormittag gedreht! Man auch mehr Passagen gestrichen als vorher gesagt. Und die Beckenboden gymnastik wurde gar nicht gesendet. Hat mich imerhin einen Nachmittag gekostet.

@Eckhard: Willst Du wirklich für die zwei Sätze eine DVD? Mein Sohn kann mir heute abend sagen ob es klappt. Sonst müssen wir uns an Frau Sonderhoff wenden. Na ja - ich weiß nicht ...

Liebe Grüße

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30 Sep 2008 13:25 #7 von Sebald
Hallo ihr helfenden Medienstars!

Ich habe den Beitrag also auch gesehen. Natürlich konnte der nicht alles bringen und setzt Schwerpunkte. Mit allen Vor- und Nachteilen.

Das Thema überhaupt anzusprechen ist sicher am wichtigsten. Rein demographisch schon. Und der Schwellenängste wegen. Insoweit: Hochachtung vor den Dreien, die sich als Fallbeispiele angeboten haben!

Andererseits geht mir - also mir jetzt ganz persönlich - immer ein wenig dieser "Machbarkeitston" auf die Nerven: "Wird alles schon, wenn Sie an die richtigen (!) Ärzte oder in den Genuß einer wirklich guten OP kommen...". - Im Grunde ist das nämlich doch kontraproduktiv, wenn von den Inkos verlangt wird, sie müßten sich für die richtige Diagnose mindestens fünf Weißkitteln stellen, will sagen: sich auch zeitmäßig ein Bein ausreißen, damit die Inko weggeht. Das lädt die Inkontinenz hinterrücks dann doch wieder als unakzeptabel, weil 'total peinlich' auf. Und eben genau davon müßten wir - schon altermäßig - einfach mal weg.

Also jetzt nichts gegen Eigeninitiative, gute Ärzte und umfassende Diagnostik. Ebenso wichtig finde ich aber auch Hinweise, wie man im Alltag damit umgeht. Denn das ist die Ausgangssituation - auch dann noch, wenn ich meinen ersten Urologentermin bereits hatte.

Hier fand ich die pragmatische, aber doch diskrete Art der Apothekerin eigentlich sehr ansprechend. Und den Besuch im Kölner Sanihaus natürlich auch. - Schade, daß diese Vertreter jetzt mit der neuen KK-Strukurierung aus der Versorgung wieder abgezogen werden. Aber das ist eben die rechnungsmäßig vorgezogene Altäglichkeit der Inkontinenz.

Mit schönsten, aber kulturkritischen Grüßen,
Sebald

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30 Sep 2008 15:24 #8 von matti
Hallo Sebald,

nun, für mich hatte die Sendung durchweg eine ganz wichtige Botschaft: Offen mit der Inkontinenz umgehen, sich nicht verkriechen, in die Offensive gehen !!!!

Dem größten Teil der Inkontinenzbetroffenen könnte geholfen werden, ja wenn sie sich ihrer Problematik nur stellen würden. In der Praxis sieht dies nämlich leider nicht selten ganz anders aus. Da wird versteckt, verheimlicht, isoliert, zurückgezogen oder einfach abgefunden.

Normalerweise sollte jedem !!! Betroffenen seine Gesundheit so viel wert sein, (und dies auch und gerade in jüngeren Jahren), dass ein Besuch beim Urologen unmittelbar nach Beginn der Problematik stattfindet. Leider ist dem nicht so, viel warten Monate oder gar Jahre.

Bei vielen wird der Leidendruck so enorm, dass sie letztendlich doch ihren inneren Schweinhund überwinden und einen Arzt aufsuchen. Dieser hohe Leidensdruck könnte aber oftmals stark reduziert werden, wenn die Betroffenen eher zum Arzt gegangen wären, statt erst einmal den aus der Scham enstandenen Teufelskreis aus Isolation und nicht selten Depression zu durchleben.

Sicherlich gibt es gute und weniger gute Ärzte. Allerdings, und wir erleben es ja hier im Forum fast täglich, verstummen aber auch viele Betroffene beim Arztbesuch. Selbst im Arztgespräch wird nicht offen die Problematik angesprochen.

Jede Therapie ist immer nur so gut wie die vorhergegangene Anamnese und Diagnostik. Ich finde, jeder Betroffene sollte sich die Zeit nehmen, welche es benötigt, eine Diagnose zu stellen. Viel entscheidender als die Häufigkeit des Arztbesuches ist die Qualität dessen. Deshalb notfalls an ein Fachzentrum wenden, größere Anfahrtsweg in Kauf nehmen.

Wenn man durch eine gute Diagnostik und Therapie seine Inkontinenz wieder loswerden oder zumindest verbessern kann, lohnt sich dieser "Aufwand" allemal. Ein "Ärztemarathon" entsteht nicht selten dadurch, dass Betroffenen ihre eigenen Interessen nicht wahrnehmen. Die Fragen, welche man eigentlich dem Arzt hätte stellen sollen, die Wünsche, welche man an eine Diagnostik und Therapie stellt, werden erst wieder Zuhause nicht selten zu Frust, eben weil man sie nicht gestellt hat.
Nicht selten wandern die verordneten Tabeletten doch einfach in den Medizinschrank oder direkt in die Tonne, weil man den Arzt nicht nach dem Grund des Ansetzens, der Behandlungsdauer und der erhofften Wirkung gefragt hat.

Es sind qualifizierte Ärzte gefragt, keine Frage. Letzendlich geht es aber auch um den mündigen Patienten. Und genau dieser Aufruf nach dem mündigen Patienten erfolgte in dem Beitrag, neben dem ganzem Themengebiet der Diagnostik, Therapie und Versorgung.

Gruß

Matti

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30 Sep 2008 18:24 #9 von Sebald
Hallo Matti,

Du siehst das natürlich alles viel differenzierter als ich! Und Du bringst Deine Erfahrung mit inkontinenten Menschen ein. Ich kann Dir da nicht widersprechen. Will das auch gar nicht.

Vielleicht zwei Nachgedanken:

a) ganz so alltäglich, wie Inkontinenz eigentlich sein sollte, ist sie eben doch nicht. Sie ist mehr so eine von den Medien (aus welchen Gründen auch immer) in letzter Zeit verstärkt behauptete Alltäglichkeit. In dem Maße wie sie für die Einzelperson dennoch dramatisch sein kann, wird sie dadurch aber auch wieder bagatellisiert Nach dem Motto: Wo ist das Problem? Macht Beckenbodentraining und die Sache hat sich. (Dabei hilft das Training sicher. Aber eben auch nicht immer...) - Hier fand ich die 'Fallvorstellungen' im Beitrag sehr positiv und eindrucksvoll! Einschließlich der Aussage der Ehefrau, daß ihr Mann sich schon verändert hätte durch die Krankheit.

b) ab wann weiß ich eigentlich, daß ich in guten Händen bin? Wenn die Sache schnell wieder vorbei geht? Wenn mein Arzt so ehrlich ist und sagt, daß es nur eine Teillösung geben kann? Oder wenn er alle, wirklich alle zur Verfügung stehenden Untersuchungen macht? - Diese vier bis fünf Kompetenzzentren in Deutschland sind da sicherlich sehr gut. Mir hat im Beitrag nur der Hinweis gefehlt, ob man dort gewissermaßen sofort hindarf oder erst mal eine (ergebnislose) Urologenstrecke durchlaufen haben muß. Das wäre auch ein bißchen Arbeit an der Schwellenangst gewesen.

Also nochmals, Matti: Ich wollte Deine/Eure Vereinsarbeit keineswegs grundlegend in Frage stellen. Wenn das so rüber kam: Entschuldige bitte!

Schönste Grüße,
Sebald

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01 Okt 2008 08:38 #10 von welute
Hallo Sebald,

da ich verschiedene Krankheiten habe, davon ist die Inko eigentlich das kleinste, kenne ich die Suche nach Fachärtzten aus eigener Erfahrung.

Man muss in D oft einige Ärzte "ausprobieren" bis man einen Artz seines Vertrauens findet. Vielen ist eben nicht klar, das die Inko nur ein Symtom ist. Die Krankheit kann eine ganz andere sein.

Darum muss man zum Arzt. Und zwar so lange, bis man selber ein großes Vertrauen entwickelt. Das kann auch der Arzt sein, der nicht weiterhelfen kann.

Und die Inkontinenz ist eine Volkskrankheit.

Als Schwerbehindertenbeauftragte in meiner Firma werde ich oft gebeten beim Ausfüllen des Antrags zu helfen.

Wenn der Fragesteller eine Frau über 30 ist, die auch noch Kinder geboren hat, frage ich iommer direkt nach der Inkontinez. Und - du wirst es nicht glauben - bei 95% bekomme ich eine bejahende Antwort!

Also ist die Inko wohl viel verbreiteter als wir wahrhaben wollen. Und daher ist es auch gut, wenn das Thema in den Medien immer wieder bearbeitet wird.

Die Menschen müssen aus der Isolation raus. Und das geht nur, wenn man die Krankheit aus der "Schmuddelecke" holt.

Liebe Grüße

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