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Im WDR gibt es die erste Bschreibung mit unserem Verein

03 Okt 2008 10:27 #11 von Sebald
Hallo Elisabeth,

inzwischen fällt mir selber nicht mehr richtig ein, was ich eigentlich an dieser Sendung nun genau zu mäkeln hatte... - Aber ich hatte danach eben so ein etwas laues Gefühl.

Grundsätzlich stimme ich mit Dir überein: Ja! Man sollte in den Medien drüber reden! Tun sie im Grunde ja schon. Wobei die Harninkontinenz natürlich dominiert. Und dementsprechend kommt immer wieder die Urologie zu Wort, die von komplexen Lösungen und Operationen berichtet. Und das ist eben vielleicht mein Punkt!

Denn eine Gewichtung der Fälle scheint mir wichtig. Insofern hätte man:

- erstmal aufzeigen können, wie belastend die Situation wohl für jeden Betroffenen ist (wurde ja auch vorbildlich gemacht!).

- dann sagen sollen, wie wichtig ein Urologenbesuch hier ist. Und das man den nicht hinauszögern sollte. Übrigens auch mit Blick auf die Hilfsmittelfrage als eine Erleichterung. Hier wäre dann auch der ideale Platz für das 'unterschlagene' Beckenbodentraining gewesen!!

- und dann hätte man zu den, sagen wir mal, Spezialfällen voranschreiten können, die einer ganzheitlichen Diagnostik bedürfen oder eben einer komplizierten OP.

Mag sein, daß der Beitrag diese Tendenz sogar hatte. Und ich hab's einfach übersehen!

Aber bei mir verfestigte sich der Eindruck: Allen drei Fallpersonen konnte erst in der Spezialklinik wirklich geholfen werden. Und deren Besuch erzwingt meines Erachtens eben nicht jede Inko.

Ich hoffe, daß rundet meine Kritik irgendwie ab. Oder nimmt ihr die Spitze, je nachdem..

Schönste Grüße,
Sebald

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03 Okt 2008 15:15 - 06 Okt 2008 11:42 #12 von eckhard11
Na ja, Sebald,

es ist auch alles eine Sache des Schnittes und des verantwortlichen Redakteurs im Studio.

Wie es bei den drei Protagonisten war, kann ich natürlich nicht beurteilen, aber bei uns war es so :
Um 10:30 Uhr fing der Dreh mit Welute an und dauerte etwa eineinhalb Stunden.
Da wurde von Welute viel mehr erwähnt und klargestellt, als hinterher zu sehen war.
Bei mir fing der Dreh gegen 12:00 Uhr an.
Auch ich bin nicht auf´s Maul gefallen und habe natürlich so etliches losgelassen.
Insgesamt waren Welute und ich wohl dreiviertel Stunde auf dem Film, aber in der Sendung waren es gerade einmal zwei Minuten.

Natürlich schneiden die alles raus, was irgendwie positiv rüberkommen könnte, denn dann hätte die Sendung ja ihren Sinn verfehlt.

Krank musse sein, Mitleid musse erheischen, dann kommze auch im Fernsehn...

Ich kann diesen Fernsehbeiträgen keinen größeren Wert zumessen.
Aber ich wusste dies ja schon vorher, derartige Sendungen müssen beim Publikum "ankommen", so werden sie dann zurechtgeschnitten.
Oft genug habe ich mir - früher - die "Gesundheitssendungen" mit dieser Frau Dr. Kühnemann angesehen, ( das ist die mit dem faltigen Hals und dem immerwährend wackelnden Kopp ).
Die dort häufig getroffenen Aussagen der eingeladenen, sogenannten "Koryphäen" haben mit dem tatsächlichen Leben immer nur sehr bedingt zu tun, hi, hi......

Gruß
Eckhard

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06 Okt 2008 10:07 #13 von welute
@ Eckhard: Dem ist nichts hinzuzufügen !!!!!!

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06 Okt 2008 12:00 #14 von matti
Also ihr lieben, dann habe ich einen anderen Beitrag im Fernsehen gesehen!

Ich will ja gar nicht bestreiten, dass eure "Botschaft" ein wenig zu kurz gekommen ist. Den Gesamtbeitrag würde ich aber nicht kritisieren.

Am Beispiel von drei Betroffenen wurde sehr anschaulich gezeigt, dass es nicht um das Abfinden geht, sondern darum sich der Situation zu stellen.

Der Besuch und die Beratung in der Apotheke zeigte deutlich, wie schwer es manchen Betroffenen fällt sich über Hilfsmittel zu informieren. Gut haben mir die Aussagen der Apothekerin gefallen. Sie hat auch mal um die Ecke gedacht, ist hellhörig geworden, wenn Betroffene von sich aus nicht den Mut hatten das Thema anzusprechen. Dies ist ja sowohl für Betroffene wie auch für Beratende ein gutes Beispiel gewesen.

Die unterschiedlichen Ursachen wurden erläutert, verschiedene Therapieoptionen vorgestellt.

Das man in 30 Minuten kein urologisches Gesamtwerk präsentieren kann, ja das war mir allerdings auch im Vorfeld klar. Was gezeigt wurde hatte aber meiner Meinung nach Hand und Fuss und verfolgte eben nicht die Sensationshascherei.

Das auch alternative Hilfsmittel vorgestellt wurden ist doch schon einmal ein Erfolg. Gerade dieser Bereich kommt doch häufig zu kurz, hier wurde er zumindest vorgestellt.

Also, ich bin anderer Meinung zu der Sendung. Dies mag aber auch daran liegen, dass ich nicht persönlich an der Sendung mitgewirkt habe und ich deshalb auch nicht mit meiner eigenen Erwartungshaltung in Konflikt stehe.

Ein halbstündiger Beitrag im Fernsehen zu diesen Thema freut mich und hilft bestimmt ganz vielen Menschen, welche eben noch nicht so taff mit ihrer Inkontinenz umgehen wie wir, sich über IHR Problem zu informieren und es im besten Falle auch anzugehen.

Lieben Gruß

Matti

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