Frage Schwere OP - Depressionen nach OP
- Bea65
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besondere Situationen, bedürfen ungewöhnlicher Ansätze. Die Mutter spricht kein Deutsch. Deshalb benötigt es entweder eines Therapeuten mit rumänischen Sprachkentnissen oder eben einem Dolmetscher. Es mag ja alles sein, dass dies nicht die übliche und schon gar nicht die beste Möglichkeit ist, eine Alternative sehe ich jedoch nicht.
Alternativ wäre nur die Nichtbehandlung und dies ist hier wohl nicht sinnvoll, oder?
Ich ärgere mich über Beiträge in diesem Forum nur sehr selten. Ein solcher Satz:
sollte allerdings mit bedacht geschrieben werden. Ich glaube nicht das du meine Lebensgeschichte und meinen Hintergrund für eine solche Aussage genügend kennst.Auf die Idee kann nur jemand kommen der noch nie eine Psychotherapeutische Sitzung erlebt hat.
Zum Thema werde ich Morgen weiter antworten. Jetzt bin ich dafür einfach zu müde.
Matti
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- Bea65
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in einem schweren Fall der Depression, so wie hier geschildert, steht die Psychiatrische Hilfe an erster Stelle.
Das heißt medikamentöse Therapie und kürzere stützende Gespräche geleitet durch den Facharzt für Psychiatrie.
Auch der Hausarzt kann diese Behandlung durchführen, aber viele Hausärzte sehen sich mit dieser Erkrankung überfordert.
Die Mutter der TE ist bereits sehr gut psychopharmakologisch eingestellt gewesen, durch den damaligen Hausarzt. Dann wurde leider die Dosis in der letzte Zeit verringert und es kam zu einer erneuten Depression.
Die schnellste Hilfe die jetzt möglich ist, ist das herauffahren des AD auf die verordnete Dosis, in der berechtigten Hoffnung das die Depression dann wieder nach läßt. Das Nachlassen der Depression dauert unter passender AD-Dosis immer 2-6 Wochen. Diese Zeit muss man der Besserung geben.
Eine engmaschige Begleitung durch den Hausarzt oder Facharzt für Psychiatrie in dieser Zeit ist sicherlich anzuraten. Weshalb sich die Schwester der TE umgehend an den Hausarzt wenden, oder/und kurzfriste Termine beim Facharzt für Psychiatrie absprechen sollte.
Gute Nacht und bis Morgen lieber Matti
Bea
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- Bea65
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dolmetschen können auch die Kinder der erkrankten Dame, wenn diese das möchte.
Die Tochter scheint ohnehin die medikamentöse Therapie ihrer Mutter in ihren Händen zu haben.
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- Pamwhy
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ich weiß nicht ob die Diskussion in dieser Art copila sehr viel weiter hilft. Allerdings hat sie jetzt schon mal eine Menge Adressen und kann wählen, das ist mehr als sie vorher hatte. Sie kann ihre Mutter am besten einschätzen, welchen Weg ihre Mutter wählen würde.
Aus dem Bauch raus denke ich auch, dass es für die Mutter in ihrem Alter besonders schwierig wird, über jemanden Dritten ihre intimsten Probleme zu diskutieren, zumal sie sich nicht in ihrem gewohnten Umfeld befindet. Wobei das eventuell auch eine Chance sein kann. Wenn man wenig Leute kennt, muss man sich weniger Gedanken drüber machen, was wohl andere über einen denken. Das hängt ganz von ihrere Persönlichkeit ab. Eine gute Freundin kann unter Umständen als Erstmaßnahme schon etwas weiterhelfen....., (nur, dass Bea es weiß ich habe auch jahrelang verschiedenste Therapieansätze, Klinik usw. hinter mir)
Eine sofortige notfallmäßige Behandlung der Depression ist nur durch eine stätionäre Aufnahme in einem psychiatrischen Krankenhaus möglich, mit teilweise psychotischen und hochdementen Pat. dessen denken nichts mit Normalität zutun hat und Personal dessen Sprache sie nicht versteht.
Das würde ich meiner Mutter nur zumuten, wenn es zwingend notwendig ist.
Ich denke, da ist auch wieder die Persönlichkeit entscheidend, vielleicht wäre sie auch froh in einer Klinik zu sein, da es eine Chance für sie wäre, gut versorgt zu werden, andere Patienten wiederum fühlen sich zu Hause wohler...., aber manchmal ist die Depression so stark, da reicht das heimische Umfeld, die Freundin usw. einfach nicht aus. Wie gesagt ist es Abwägungssache. Der Arzt der die Einweisung ausstellt, kennt auch die entsprechenden Kliniken mit ihren jeweiligen Schwerpunkten. So krass wie du es jetzt darstellst, war es z. B. bei mir in der Klinik nicht . Es gab zwar mal einen Fall in 3,5 Monaten, der in die geschlossene Abteilung weitervermittelt werden musste, aber das war die Ausnahme. Demente Personen kamen da auch nicht vor..., nicht dass copila einen falschen Eindruck bekommt. Wie gesagt, hängt es wohl vom Behandlungschwerpunkt der Klinik ab und die Spektren sind weitreichend.
Noch zu folgender Bemerkung von Bea
Für die Behandlung der Depression ist der niedergelassene Facharzt für Psychiatrie zuständig, zufinden in jeder Kleinstadt.
Also ich lebe in einer Kreisstadt und wir haben keinen solchen Facharzt. Es wird auf dem Land immer schwieriger mit der Facharztversorgung.
Deshalb ist der Hausarzt auch für mich immer erster Ansprechpartner, da er für den Patienten den besten Weg sucht und die entsprechenden Anlaufstellen in der Umgebung kennt oder kennen sollte. Er ist sozusagen der Disponent für die Behandlung. Außerdem sollte er Kenntnis aller verordneten Medikamente der unterschiedlichen Fachärzte haben, denn es gibt ja auch Wechselwirkungen, die zu beachten sind.
Bis demnächst und ganz, ganz....
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- copila
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ich bin überwältig von die große Interesse und Mühe Eurerseits mir zu helfen und zu Seite zu stehen. Dafür möchte ich mich in dieser Stelle recht herzlich bedanken.
Es ist in der Tat sehr schwierig ein nicht deutsch sprechenden Mensch zu behandeln ganz besonders mit so eine schwere Krankheit und mit so viele schwere OPs in nur 8 Monaten.Die erten 2 OPs hat sie gut überstanden und von wiederkehrende Depression war nicht zu sehen wir haben nichts gemerkt Mamas Verhalten war normal gesundheitlich war sie quasi Top nur der Krebs ist wieder gekommen hat Ihre Blase getroffen und hat das ganze ins Schleuder gebracht.
Uns wurde sehr detailiert erklärt wie schwierig die nächste Op ist sehr Stressreich für meine Mama und die Erholung wirds dauern.Aber ehrlich gesagt wir haben nicht mit so arg schwierige Nebenwirkung gerechnet und vor allem sie längst nicht über dem Berg der Krebs ist nach wie vor da und wir wissen auch nicht ob sie überhaupt noch Hoffnung gibt denn so in diesem Zustand schafft sie keine Chemo.
Zu Erklärung meine Mama kann kein Russisch aber sie ist zweisprachig sie ist eigtl. Hungarin also sie kann rumänisch und hungarisch und so wie der Zufall will hat sie auch im Krankenhaus ein hungarische Arzt getroffen der ihr erklärt hat dass Chirugisch gesehen alles ok ist dieser Zustand ist nicht körperlicher Natur deswegen kamm sie nach Hause nach 3 Wochen Krankenhausaufenthalt.
Meine Schwester kümmert sich um meine Mama sie wohnen zusammen und sie gibt ihr auch die Tabletten sie macht dass ganz bestimmt mit leichtsinn ganz im Gegenteil sie schaut immer genauer hin auf der Medikamentverschreibung auf Nebenwirkungen sie recherschiert im Internet macht sich schlau versucht Antworten zu finden nur um Mama zu helfen.Nur eins kann sie nicht:Dass:hier im Forum zu fragen Meinungen Erfahrungen etc das überlasst sie mir weil sie kann noch nicht schreiben nur lesen und sie versteht auch fast alles
Ich danke Euch vielmals und ich freuem mich um weitere Tipps von Euch
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- copila
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streitet Euch bitte nicht wegen uns dass wollte ich auf gar kein Fall erreichen.
Aber ich bin sehr überascht über die sehr große Anteilnahme ich bin es nicht gewohnt dass fremde Menschen mir zu Seite stehen.
Vielen Dank
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ich habe eine gute Bekannte die Rumänin ist. Diese scheint mir gut vernetzt. Zudem ist sie beruflich in der Sozialberatung, also genau für deine Fragestellungen, tätig. Soll ich diese einmal ansprechen? Evtl. könntet ihr dann Kontakt aufnehmen. Natürlich weiß ich noch nicht, ob sie den überhaupt bereit stehen würden, nehme es aber an.
Ich empfinde unsere Diskussion nicht als streitig. Kontrovers darf sie sein, jeder hat ja eine eigene Meinung und diese sollte auch zum Ausdruck gebracht werden. Mit Streit hat dies meiner Meinung nach nichts zu tun.
Ich halte die Gesamtsituation deiner Mutter für schwierig. Abgesehen davon, dass ja gar nicht feststeht ob den die beschriebenen jetzigen Symptome eine Depression sind, sind bestimmt unterschiedliche Faktoren auslösen.
Hier steht wohl die schwere Erkrankung erst einmal im Vordergrund. Hinzu kommt aber evtl. auch noch der Umzug in ein ihr fremdes Land, ohne Sprachkentnisse, ohne ihr vertraute Menschen und Umgebung, in eine ihr evtl. andere Kultur. Dies wäre wohl für die meisten Menschen sehr belastend.
Ich bin zwar Psychatrieerfahren, allerdings nicht so ein Experte wie andere hier im Forum. Deshalb weiß ich auch nicht ob jetzt die Eine oder die Andere Facharztrichtung die Richtige ist. Für mich steht fest, deine Mutter benötigt Hilfe.
Hausarzt die Situation schildern, dieser soll Vorschläge machen.
Zu einer stationären Behandlung möchte ich allerdings auch noch ergänzen: Das von Bea beschriebene Szenario gibt es, ich habe dies allerdings noch nie auf einer Station für depressive Menschen erlebt. Was ein, zwei Stationen weiter, oder allgemein für ein Klientel im Haus ist, spielt aus meiner Sicht nur eine geringe Rolle. Hier sollte man vor dem Schritt einer stationären Behandlung nicht bange gemacht werden.
Matti
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- copila
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vielen vielen Dank
für die e-mail Adresse wäre ich Dir sehr dankbar.
Was der Umzug in einer fremde Land muß ich erwähnen meine Mama hat das sehr leicht gemacht denn ich bin seit 23 Jahre in Deutschland und meine Schwester seit 2 Jahren.Sie war 8 Monate alleine in Rumänien ohne ihre geliebte Töchtern ohne Mann mein Vater starb vor 6 Jahren und ihre Brüder starben innerhalb 3 Jahren eins nach den Andere also wie du merkts sie hat nur auf dem Umzug gewartet sie wollte nicht alleine leben auch wenn sie ihr Zuhause und all die Errinerung zurück lassen müsste.
Und sie liebt Deutschland sie liebt es hier zu leben währe nur nicht die Sprachbariere.
Ich weiß nicht wie lange sie noch zu leben hat aber wir möchten ihr so angenehm wie möglich machen.
Ich danke Dir
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- Bea65
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jepp, ich kann deiner Einschätzung nur zustimmen. Der Hausarzt sollte die weitere Therapie leiten. Wenn er sich dazu nicht in der Lage sieht, wird er an den Facharzt oder Klinik überweisen.
Sollte sich der Hausarzt als nicht kompetent erweisen, kann man selbständig eine Facharzt aufsuchen.
Was mein Szenario der Psychiatrie angeht, so habe ich die Situation auf einer Gerontopsychiatrischen Station geschildert, genaugenommen die Situation auf der Station auf der sich mein Vater im alter von 69 Jahren befand.
Ich bin übrigens auch auf dem platten Land zuhause und hier gibt es wirklich in jeder Kleinstadt mindestens 1 Facharzt für Psychiatrie und Neurologie.
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