Frage Überdehnte Blase
9 Jahre 7 Monate her #29247 von Matti
Matti antwortete auf Überdehnte Blase
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- Hatschi1967
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9 Jahre 3 Wochen her #32801 von Hatschi1967
Hatschi1967 antwortete auf Überdehnte Blase
Ein Hallo an euch alle mit denen ich geschrieben hatte und vor allem an Johannes der mich lange Zeit bestens begleitet hat!
Ich möchte euch berichten was sich bei mir getan hat. Vor einem Jahr bekam ich den SPK nach meinen Entleerungsstörungen . Da der Restharn nicht zurück ging, bekam ich die Harnröhre und Blasenhals geschlitzt. Da auch hier die Restmenge nicht besser wurde und ich sehr unglücklich war mit dem SPK , nahmen sie mir diesen nach einigen Monaten raus. Und seit etwa April lernte ich mit dem ISK umzugehen. Anfangs sehr mühsam, doch mit Hilfe von Johannes damit richtig umzugehen , bin ich nun ein "Profi" und ist mit keinerlei Problemen verbunden. Im Juli hatte ich allerdings eine sehr schmerzhafte Nebenhodenentzündung und da wollten sie mir im Spital wieder einen SPK setzen. Ich weigerte mich aber und lehne es ab. Sie drohten mir , dass ich einen Hoden verlieren könnte und musste unterschreiben, dass ich auf Revers wieder heimfuhr mit Antibiotika. Die Vorstellung wieder einen SPK gesetzt zu bekommen war für mich schlimmer als eventuell einen Hoden zu verlieren. Noch dazu weiß ich, dass ich in meinem Beruf nicht mit einem SPK arbeiten kann. Zumindest nur sehr eingeschrenkt. Nun die Antibiotika machten ihre Arbeit und nach einigen Wochen war der Spuk vorbei.
Ich verwende die Lofric Orgio und keine anderen ,da ich mit diesen bestens zurecht komme. Hatte damals ja viele im Spital probiert und außer diesen machten mir die anderen nur Probleme.
Kann somit ein normales Leben führen, Urlaubsreisen auch im Flugzeug kein Problem , auch nicht mit Zoll wegen Katheter.
Die Blase spüre ich, kann zwar auch auf normalem Weg spontan urinieren, aber der Restharn von 300 bis 400 ml bleibt. Ich verwende die Katheter so sechs bis sieben Mal pro Tag. Ich lasse mir beim Arzt immer sechs Packungen zu je 30 Stück verordnen und zahle dann 67 Euro. Komme etwas über ein Monat damit aus.
Bei der letzten Kontrolle wurde mir halt wieder empfohlen ich solle die sacrale Neuromodulation probieren. Die Chancen wären so 50 zu 50. Um evetuell die Restharnmenge zu reduzieren und von der Katheteranzahl runter zu kommen. Aber noch kann ich mich für diese OP nicht entscheiden, da ich bei der Vorstellung im Körper Batterien zu haben und die mich im Sport und Arbeit einschrenken könnten, jetzt noch Schweißperlen bewirken . Aber ich werde mich die nächsten Monaten schon mal grundsätzlich mehr zu diesem Thema informieren. Es gibt hier ja wie überall gute und schlechte Erfahrungen damit.
Ich wünsche euch noch schöne Adventtage und ein schönes Weihnachtsfest!
Liebe Grüße! Hatschi☺
Ich möchte euch berichten was sich bei mir getan hat. Vor einem Jahr bekam ich den SPK nach meinen Entleerungsstörungen . Da der Restharn nicht zurück ging, bekam ich die Harnröhre und Blasenhals geschlitzt. Da auch hier die Restmenge nicht besser wurde und ich sehr unglücklich war mit dem SPK , nahmen sie mir diesen nach einigen Monaten raus. Und seit etwa April lernte ich mit dem ISK umzugehen. Anfangs sehr mühsam, doch mit Hilfe von Johannes damit richtig umzugehen , bin ich nun ein "Profi" und ist mit keinerlei Problemen verbunden. Im Juli hatte ich allerdings eine sehr schmerzhafte Nebenhodenentzündung und da wollten sie mir im Spital wieder einen SPK setzen. Ich weigerte mich aber und lehne es ab. Sie drohten mir , dass ich einen Hoden verlieren könnte und musste unterschreiben, dass ich auf Revers wieder heimfuhr mit Antibiotika. Die Vorstellung wieder einen SPK gesetzt zu bekommen war für mich schlimmer als eventuell einen Hoden zu verlieren. Noch dazu weiß ich, dass ich in meinem Beruf nicht mit einem SPK arbeiten kann. Zumindest nur sehr eingeschrenkt. Nun die Antibiotika machten ihre Arbeit und nach einigen Wochen war der Spuk vorbei.
Ich verwende die Lofric Orgio und keine anderen ,da ich mit diesen bestens zurecht komme. Hatte damals ja viele im Spital probiert und außer diesen machten mir die anderen nur Probleme.
Kann somit ein normales Leben führen, Urlaubsreisen auch im Flugzeug kein Problem , auch nicht mit Zoll wegen Katheter.
Die Blase spüre ich, kann zwar auch auf normalem Weg spontan urinieren, aber der Restharn von 300 bis 400 ml bleibt. Ich verwende die Katheter so sechs bis sieben Mal pro Tag. Ich lasse mir beim Arzt immer sechs Packungen zu je 30 Stück verordnen und zahle dann 67 Euro. Komme etwas über ein Monat damit aus.
Bei der letzten Kontrolle wurde mir halt wieder empfohlen ich solle die sacrale Neuromodulation probieren. Die Chancen wären so 50 zu 50. Um evetuell die Restharnmenge zu reduzieren und von der Katheteranzahl runter zu kommen. Aber noch kann ich mich für diese OP nicht entscheiden, da ich bei der Vorstellung im Körper Batterien zu haben und die mich im Sport und Arbeit einschrenken könnten, jetzt noch Schweißperlen bewirken . Aber ich werde mich die nächsten Monaten schon mal grundsätzlich mehr zu diesem Thema informieren. Es gibt hier ja wie überall gute und schlechte Erfahrungen damit.
Ich wünsche euch noch schöne Adventtage und ein schönes Weihnachtsfest!
Liebe Grüße! Hatschi☺
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9 Jahre 3 Wochen her - 9 Jahre 3 Wochen her #32804 von Nata
Nata antwortete auf Überdehnte Blase
Guten Tag Hatschi.
Schön ,dass du dich wieder gemeldet hast.Die Erfahrungen welche die Leute machen sind sehr wichtig und nur so kann auvh die andere Menschen hier in Forum hier lesen,nur profitieren.Evntl auch die Hilfe holen.
Das mit den Restharn habe ich auch zu Kämpfen seit Geburt meine Tochter in Jahr 2010.Bei mir war Restharn bis zur 750 ml.Ich habe sehr grosse Blase Volumen,und spührte erst mein Harndrang ab Urin Menge in meinem Blase von 1,2 l.Ich habe sehr viele Infekte,Nierenstau und teilweise geschädigte re Nieren zu tun gehabt.
Ich bin irgendwann durch zufall,das mein Frauenarzt in den Ferien war,zur seine Stellvertretung gegangen.Und endlich wurde meine Problematik erkannt und ernst genommen.Gezielte Abklärungen gemacht und Diagnose gestellt Neurogene Blaseentleerungsstörungen vermutlich durch Kaiserschnitt verursacht.
So habe ich auch ISK kennengelernt habe und über Monate auch gemacht.SPK war nie die Rede.Meine Neurourologin gesagt hat ,dass es auf die länge Zeit keine Lödung ist(Infekt Gefahr,mann spührt die Blase noch irgendwann schlechter,Vernarbungen und etc).
Nach bestimmte Zeit mit ISK,Beckenboden Gymnastik,Medikamenten,Biofeedback),war Resthahrn immer noch bis 500 ml.Ich musste mich auvh wie du 6 mal ISK machen,zwar lernt mann sehr schnell,aber für mich als Mutter von 2 Kinder,war irgendwann sehr stressig.
Im Januar 2015 habe ich mein Interstim oder Neuromudulator bekommen.Am Anfang habe ich die Schwierigkeiten gehabt und in meine Heilungsphase habe mich übernommen,schweres Heben, rückartige Beugung.So haben sich die Elektroden verschoben und ich hätte erneute Re-OP gehabt.Aber nun 2 Jahre dannach ich bin sehr zufrieden,meine Restharn liegt konstant unter 100 ml,ich muss nur mich 2 mal pro Woche als Kontrolle ISK machen und Sport wie Schwimmen,Velofahren,Nordic Walking oder Fitness geht gut von Stimulator her.
Aber wenn du gut mit ISK zu Recht kommst ist doch super,so konnte mann auch weiter fahren.Interstim kannst du immer noch später ausprobieren.
Ich wünsche dir alles Gute,
Natalja
Schön ,dass du dich wieder gemeldet hast.Die Erfahrungen welche die Leute machen sind sehr wichtig und nur so kann auvh die andere Menschen hier in Forum hier lesen,nur profitieren.Evntl auch die Hilfe holen.
Das mit den Restharn habe ich auch zu Kämpfen seit Geburt meine Tochter in Jahr 2010.Bei mir war Restharn bis zur 750 ml.Ich habe sehr grosse Blase Volumen,und spührte erst mein Harndrang ab Urin Menge in meinem Blase von 1,2 l.Ich habe sehr viele Infekte,Nierenstau und teilweise geschädigte re Nieren zu tun gehabt.
Ich bin irgendwann durch zufall,das mein Frauenarzt in den Ferien war,zur seine Stellvertretung gegangen.Und endlich wurde meine Problematik erkannt und ernst genommen.Gezielte Abklärungen gemacht und Diagnose gestellt Neurogene Blaseentleerungsstörungen vermutlich durch Kaiserschnitt verursacht.
So habe ich auch ISK kennengelernt habe und über Monate auch gemacht.SPK war nie die Rede.Meine Neurourologin gesagt hat ,dass es auf die länge Zeit keine Lödung ist(Infekt Gefahr,mann spührt die Blase noch irgendwann schlechter,Vernarbungen und etc).
Nach bestimmte Zeit mit ISK,Beckenboden Gymnastik,Medikamenten,Biofeedback),war Resthahrn immer noch bis 500 ml.Ich musste mich auvh wie du 6 mal ISK machen,zwar lernt mann sehr schnell,aber für mich als Mutter von 2 Kinder,war irgendwann sehr stressig.
Im Januar 2015 habe ich mein Interstim oder Neuromudulator bekommen.Am Anfang habe ich die Schwierigkeiten gehabt und in meine Heilungsphase habe mich übernommen,schweres Heben, rückartige Beugung.So haben sich die Elektroden verschoben und ich hätte erneute Re-OP gehabt.Aber nun 2 Jahre dannach ich bin sehr zufrieden,meine Restharn liegt konstant unter 100 ml,ich muss nur mich 2 mal pro Woche als Kontrolle ISK machen und Sport wie Schwimmen,Velofahren,Nordic Walking oder Fitness geht gut von Stimulator her.
Aber wenn du gut mit ISK zu Recht kommst ist doch super,so konnte mann auch weiter fahren.Interstim kannst du immer noch später ausprobieren.
Ich wünsche dir alles Gute,
Natalja
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- Serina
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3 Jahre 10 Monate her #43366 von Serina
Serina antwortete auf Überdehnte Blase
Liebe Natalija,
du sagtest, dass deine Blasenentleerungsstörung vermutlich durch den Kaiserschnitt entstanden ist.
Hattest du eine PDA oder wie ist es hierbei dazu gekommen?
Liebe Grüße
Serina
du sagtest, dass deine Blasenentleerungsstörung vermutlich durch den Kaiserschnitt entstanden ist.
Hattest du eine PDA oder wie ist es hierbei dazu gekommen?
Liebe Grüße
Serina
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