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Inkontinenz: Deutsche fürchten Einschränkungen beim Sport

02 Dez 2019 11:15 #1 von matti
Körperliche Beeinträchtigungen führen aus Sicht der Bundesbürger zu Verlust von Lebensqualität
Pressemitteilung

Hamburg, 28. November 2019. Sport ist gesund, baut Stress ab und verbindet Menschen: Deshalb sind viele Deutsche in ihrer Freizeit gerne sportlich aktiv. Doch ein Großteil glaubt nicht, dass auch Personen mit körperlichen Beeinträchtigungen, wie zum Beispiel Inkontinenz, einen solchen aktiven Lebensstil pflegen können. Vielmehr sind drei von vier Deutschen der Meinung, dass die Erkrankung zu einer Einschränkung der sportlichen Aktivität und damit auch der Lebensqualität führt. Weitere Abstriche müssten Betroffene nach Einschätzung der meisten Deutschen auf Reisen machen. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von 1.000 Bundesbürgern im Auftrag der Coloplast GmbH.

Der Begriff Inkontinenz beschreibt verschiedene Einschränkungen im Bereich der Ausscheidung, die die Nutzung verschiedener Hilfsmittel erforderlich machen. Hierunter fallen nicht nur Windeln und saugfähige Vorlagen. Auch Stoma-Beutel sowie sogenannte Kondom-Urinale und Einmalkatheter, mit denen Betroffene, denen ein natürliches Entleeren der Blase nicht möglich ist, mehrmals täglich das Ablassen des Harns herbeiführen müssen, gehören dazu.

Bereits 2015 hatte Coloplast erstmals eine Bevölkerungsbefragung zum Thema Inklusion durchgeführt und legt jetzt, 10 Jahre nach Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland, aktuelle Umfrageergebnisse vor:
Inkontinenz führt nach Auffassung vieler Deutscher insbesondere beim Sport zu „sehr starken“ oder „starken“ Einschränkungen bei der Lebensqualität. So rechnen 73 Prozent der Bundesbürger mit inkontinenzbedingten Schwierigkeiten bei sportlicher Betätigung, wie etwa dem Training im Fitnessstudio. Das ist ein Anstieg um zwei Prozentpunkte im Vergleich zur Befragung im Jahr 2015. Besonders verbreitet ist diese Befürchtung bei den 45- bis 59-Jährigen: 82 Prozent von ihnen erwarten, dass Inkontinenz die sportlichen Aktivitäten der Betroffenen einschränkt. Bei den über 60Jährigen sind es hingegen 63 Prozent. Männer gehen etwas stärker von Problemen beim Sport aus, die durch die Krankheit verursacht werden. Während 75 Prozent von ihnen dieser Meinung sind, gilt das nur für 71 Prozent der Frauen.

Deutsche schätzen Inkontinenz beim Sport als belastend ein

Doch körperliche Betätigung ist für viele Befragte nicht nur ein wichtiger Faktor für die Lebensqualität. 83 Prozent der Deutschen halten inkontinenzbedingte Einschränkungen beim Sport sogar für „sehr belastend“ oder „belastend“. Auch dies gilt vor allem für die Generation der 45- bis 59-Jährigen. Schwierigkeiten bei der sportlichen Betätigung stufen 88 Prozent von ihnen als gravierend ein. Unter den Deutschen ab 60 Jahren sind es immerhin noch 75 Prozent. Für Frauen wiegen sportliche Einschränkungen schwerer. 86 Prozent von ihnen empfinden diese als Belastung, bei den Männern liegt der Anteil um sechs Prozentpunkte niedriger.

„Für viele Deutsche ist Sport ein wichtiger Bestandteil ihres Lebens“, sagt Henning Reichardt, Geschäftsführer bei Coloplast. „Wenn sie darauf verzichten müssten, empfinden sie das als Verlust von Lebensqualität. Deshalb ist es so wichtig, dass die Gesundheitswirtschaft Lösungen für Inkontinenzpatienten bietet, die auch sporttauglich sind.“

Sorge vor Verlust von Lebensqualität im Urlaub

Zu einem aktiven Leben gehört für viele neben dem Sport das Reisen. Auch hier erwarten viele Deutsche Einschränkungen durch körperliche Beeinträchtigungen, wie zum Beispiel Inkontinenz. 77 Prozent der Befragten meinen, dass eine entsprechende Erkrankung die Lebensqualität im Urlaub „sehr stark“ oder „stark“ verringern würde. Vor allem die Deutschen im Alter von 30 bis 44 Jahre befürchten einen Verlust an Lebensqualität durch inkontinenzbedingte Einschränkungen auf Reisen. 83 Prozent von ihnen äußern diese Sorge. Die Generation 60 plus ist im Vergleich zu den Jüngeren ein bisschen entspannter: Von ihnen rechnen immerhin noch 70 Prozent mit Einschränkungen auf Reisen infolge von Inkontinenz.
„Viele Menschen glauben, dass Inkontinenzpatienten automatisch in Bewegung und Mobilität eingeschränkt sind“, sagt Reichardt. „Doch den Patienten steht heutzutage eine Vielzahl von Lösungen zur Verfügung, um ihnen die Beibehaltung ihres gewohnten Lebensstils zu ermöglichen. Dabei ist es wichtig, Betroffene durch optimale Beratung mit dem individuell am besten geeigneten Produkt auszustatten.“

Hintergrundinformationen

Für die zweite Auflage der Befragung „Inklusion in Beruf und Alltag“ wurden 1.000 Deutsche ab 18 Jahren im Mai und Juni 2019 befragt. Das FORSA-Institut führte die repräsentative Befragung im Auftrag der Coloplast GmbH, in Kooperation mit dem IMWF Institut für Management und Wirtschaftsforschung, sowie mit Unterstützung von Selbsthilfe Stoma-Welt e. V. und Inkontinenz Selbsthilfe e. V. durch. Die Ergebnisse sind auf ganze Zahlen gerundet. Weitere Informationen: www.coloplast.de/inklusionunternehmen

Über die Coloplast GmbH
Coloplast bietet Produkte und Serviceleistungen, um das Leben von Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen zu erleichtern. In enger Zusammenarbeit mit Anwendern entwickeln wir Lösungen, die ihren sehr persönlichen medizinischen Bedürfnissen gerecht werden.
Coloplast entwickelt und vertreibt Produkte für die Stoma-, Kontinenz- und Wundversorgung sowie für die Hautpflege und die Urologie. Darüber hinaus bietet Coloplast in Deutschland HomecareDienstleistungen an. Coloplast ist ein weltweit operierendes Unternehmen mit mehr als 12.000 Mitarbeitern.



Pressekontakt

Coloplast GmbH Lena Schlüter Senior Manager Public Affairs Kuehnstr. 75 22045 Hamburg Tel.: +49 (0)40/46862366 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Sitz der Gesellschaft: Hamburg Amtsgericht Hamburg HRB 65501 USt.-Id.-Nr.: DE 247 070 750 Geschäftsführer: Henning Reichardt
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04 Dez 2019 00:35 #2 von martinK
Lieber Matti

Vielen Dank für den interessanten aber ernüchternden Beitrag. Es ist zwar spät, aber das Resultat der Umfrage ärgert mich dermassen, dass ich es nicht unbeantwortet lassen möchte.

Die Inkontinenz wird - wenn man der Studie glaubt - nach wie vor als grosse Behinderung stigmatisiert. Dies widerspricht meiner persönlichen Erfahrung: Aus meiner Sicht gibt es wohl wenige Beschwerden, welche die sportliche Aktivität der Betroffenen so wenig einschränken wie die Inkontinenz.

Ich habe mein ganzes Leben intensiv Tennis gespielt, teilweise auf internationaler Leistungsstufe. Auch heute bin ich trotz fortgeschrittenem Lebensalter in der Lage, mit Spielern zu trainieren, welche das Spiel vor kurzem noch auf professionellem Niveau betrieben haben. Dabei spielt meine Inkontinenz absolut keine Rolle. Einzig die Polyneuropathie behindert mich etwas in der Koordinationsfähigkeit, wobei diese wegen der langen Trainingsgeschichte wohl immer noch besser als bei 95% der Bevölkerung ist. Hätte ich andere „Volkskrankheiten“ wie Arthrose, Rheuma, einen Bandscheibenvorfall oder Depressionen, so könnte ich niemals auf den jetzigen Niveau Sport treiben.

Ich habe schon öfter gelesen, dass Inkontinenz die Betroffenen isolieren und ihnen die Lebensfreude rauben würde. Natürlich ist es frustrierend, die Kontrolle über die eigenen Ausscheidungen zu verlieren, doch muss man deswegen auf die Freuden des Lebens verzichten? Eine überaktive Blase oder ein Reizdarm hält doch nicht von Hobbies welcher Art auch immer ab, oder sehe ich das falsch? Ich finde im Gegenteil, dass man in solch schwierigen Lebenslagen im Sport oder anderen Hobbies eine Lebensstütze findet.

Insofern finde ich die Erwartungshaltung „Inkontinenz = Ende des Spasses“ schrecklich. Vielleicht wäre da Aufklärungsarbeit nötig.... (ich wundere mich z.B. Immer übet die Frage meiner Ärztin, wie meine Frau mit meiner Inkontinenz klarkommt...).

Herzliche Grüsse
Martin
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04 Dez 2019 14:59 - 04 Dez 2019 15:08 #3 von matti
Lieber Martin,

ich freue mich über deine Lebenswirklichkeit. Es ist sehr positiv wie du mit deiner Inkontinenz umgehst, dass sie dich nicht abhält oder einschränkt. Wir zwei unterscheiden uns da kaum.

Es ist mehr als wünschenswert und auch Zielsetzung des Handelns der Inkontinenz Selbsthilfe e.V., dass Betroffenen einen solchen Umgang mit ihrer Inkontinenz finden.
Dein Umgang unterscheidet sich aber ganz offensichtlich vom Umgang und den Ängsten vieler Betroffener. Dies zeigt sich hier fast täglich im Austausch mit Betroffenen.

Wie oft lesen wir hier: „Ich bin seit Monaten hier stiller Mitleser und traue mich nun auch einmal meine Geschichte zu erzählen“. Wie oft haben wir hier erst einmal „Aufbauarbeit“ geleistet, weil die durch Inkontinenz verursachten Probleme das „ganze Leben“ bestimmen, es sich alles nur noch um den nächsten Toilettengang dreht.

Was du beschreibst ist das Ziel unserer Tätigkeit. Hervorragend wenn bereits von Anfang an ein positiver Umgang mit der „Erkrankung“ besteht. Oft ist dies aber eben nicht so und genau dies erfasst ja auch die Studie, die immerhin 1000 Menschen befragte.

Menschen wie du, die sich immer wieder hier auch für die Sorgen und Nöte Anderer interessieren und von ihren Erfahrungen und ihren Umgang berichten und hilfreich zur Seite stehen, sind selten Menschen, die ihre eigenen Probleme noch nicht gelöst haben. Die Zugriffszahlen allein auf diese Homepage zeigen aber auch, dass ein hoher Informationsbedarf besteht. Wenn man sich dann die Fragen im Detail ansieht, merkt man sehr schnell wie hoch der Leidendruck oftmals ist.

Nein, Menschen mit Erkrankung und Behinderung sind nicht pauschal leidend. Sie müssen auch nicht bemitleidet werden. Genau so formulieren wir aber auch unser Angebot:

Hier werden Sie nicht bemitleidet, sondern wirklich verstanden.
Hier werden Sie konkret unterstützt.
Hier fühlen Sie, durch die Geschichte anderer, wieder eine Perspektive.
Hier bekommen Sie Informationen zu Ihrem Problem.
Hier bekommen Sie Tipps im Umgang mit Ärzten, Krankenkassen und der Bürokratie.

Der Hintergrund dieser Studie besteht nicht darin Inkontinenz Betroffene als „Leidende“ darzustellen. Die Ergebnisse zeigen aber anschaulich, dass sich die Einstellung und Lebenswirklichkeit vieler Menschen von deiner unterscheidet. Deshalb gibt es diesen Selbsthilfeverein. Die Inkontinenz Selbsthilfe e.V. betreibt Öffentlichkeitsarbeit, referiert und diskutiert, nimmt Stellung und hört im persönlichen Austausch online und vor Ort zu. Wären alle so taff wie du, hätten wir alle unsere Ziele erreicht und könnten unsere Tätigkeit beenden. Ich „befürchte“ allerdings das uns die Existenzgrundlage unseres Engagements nie ausgehen wird.

Ich finde die Ergebnisse mehr als Interessant. Sie nicht zu erheben würde subjektive Wahrnehmungen stärken. Mit dieser Studie werden sie aber objektiviert. Die Fragestellungen zu dieser Studie wurden unter anderem sehr intensiv durch die Stoma Welt e.V. und die Inkontinenz Selbsthilfe e.V. mitentwickelt, hinterfragt und teilweise ergänzt und neuformuliert.

Am Freitag dieser Woche, werde ich auf Einladung des Dänischen Generalkonsulats in den Nordischen Botschaften Berlin, an einem mehrstündigen Workshop (Austausch) zu genau diesen Themen teilnehmen. Dabei geht es auch um Strategien für eine gute Aufklärungsarbeit. Es wird um "Herausforderungen und Handlungsbedarfe" gehen. Teilnehmen werden neben Wirtschaftunternehmen auch einige Selbsthilfeorganisationen und dadurch Betroffene. Dieser Workshop wird aber nur den Beginn einer weiteren Tätigkeit sein, die Botschaften an die Politik und Selbstverwaltung entwickelt und diese Anfang nächsten Jahres in Form einer politischen Runde adressiert.

Im nächsten Jahr engagiere ich mich seit 14 Jahren für diese Thematik. Mir sind tausende Menschen begegnet, die isoliert, depressiv und jegliche Lebensfreude verloren hatten. Für die nicht nur sportliche Aktivität unvorstellbar wurde, sondern weitreichend und sich steigernd sehr viele weitere Bereiche ihres Soziallebens eingestellt wurden. Genau dagegen etwas zu unternehmen, ist meine Motivation, mein Antrieb.

Gut, wenn du (durch deinen Umgang) anderen Helfen kannst. Die Mehrzahl der hier "Aufschlagenden" benötigt allerdings Hilfe und Unterstützung, sucht Antworten auf ihre Fragen. Deshalb scheinen mir die Ergebnisse und die daraus beschriebenen Ängste und Befürchtungen sehr nah an der Lebenswirklichkeit sehr vieler Menschen.

Herzliche Grüße
Matti
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05 Dez 2019 07:01 #4 von Sebald
...momentmoment,

wenn ich das Ergebnis der Studie richtig lese, dann geht es doch um soundsoviel Prozent der Deutschen im Allgemeinen. Also nicht um Betroffene. Steckt man in der Problematik nicht drin, hat man also auch keine Ahnung von möglichen Strategien oder trotzdem verbleibender Lebensqualität.

Und die 'Nichtwisser' imaginieren sich dann Horrorszenarien, wie: Ich stehe auf dem Golfplatz mit nasser Hose; ich jogge und laufe dabei aus; ich werde von anderen angesprochen, weil... uswusf.

Insofern würde ich das Ergebnis dieser Umfrage nicht wirklich ernst nehmen. Eigentlich läuft es nur darauf hinaus, dass Coloplast diesen Ängsten dann durch diskrete Produkte ihre Spitze nehmen kann.

(Wobei ich Coloplast bzw. deren Produkte grundsätzlich schon okay finde.)

Beste Grüße,
Sebald

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05 Dez 2019 08:33 #5 von martinK
Hallo zusammen

Matti, vielen Dank für die Antwort. Ich staune immer wieder, mit welcher Energie Du Dich für die Anliegen der von Inkontinenz Betroffenen einsetzt.

Sebald, nun ja, mich ärgert die öffentliche Wahrnehmung der Inkontinenz. Und es ist ja nicht so, dass nur Nichtbetroffene die Inkontinenz schon fast als persönlichen Weltuntergang stigmatisieren. In fast jedem Artikel und jeder Sendung über Inkontinenz wird betont wie schlimm die Inkontinenz sich auf die Lebensqualität auswirkt. Das ist doch nicht nur masslos übertrieben, sondern auch kontraproduktiv. Es gibt unzählig viele Leute mit viel schwerwiegenderen Einschränkungen, die es schaffen ein Leben mit hoher Qualität und Zufriedenheit zu führen. Man sollte in den Beiträgen aufzeigen, dass die Inkontinenz nicht einschränkend sein muss, statt dass Bild der frustrierten und isolierten Betroffenen zu festigen.

Herzliche Grüsse
Martin

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05 Dez 2019 10:37 - 05 Dez 2019 10:50 #6 von Sebald
Hallo nochmal

und @ Martin:

Stimmt sicher, was du sagst. Und ich kenne auch ein paar Leute, für die ist ihre Inkontinenz tatsächlich eher das Randproblem.

Man darf aber natürlich nicht vergessen, dass dieser spezielle Hilfsmittelbereich ein breiter Absatzmarkt ist, der stetig wächst und weiter durchdrungen werden will.

Und ein Hauptargument der Erschließung ist nunmal das der Diskretion. Es ist den Herstellern - unterstelle ich jetzt einfach mal - also nicht ganz ungelegen, wenn eine Inkontinenz als peinlich, einschränkend oder sozial geächtet wahrgenommen oder erlebt wird. Und das gilt m.E. vor allem für den Markt der aufsaugenden Produkte.

Beste Grüße, Sebald

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06 Dez 2019 22:56 #7 von martinK
Lieber Sebald

Die Inkontinenz ist bei mir keine Randerscheinung, d.h. es ist für mich bei weitem nicht immer einfach, damit zu leben. Eben gerade deshalb ist es für mich wichtig, das ich andere Dinge im Leben habe, welchem mir Freude bereiten und mich auf eine andere Art fordern.

Ich bin sehr froh, dass Firmen wie Coloplast oder Tena die Inkontinenz an die Öffentlichkeit tragen und damit Werbung für ihre Produkte machen, weil auch in Bezug auf meine Inkontinenz Wert auf Diskretion und möglichst viel Normalität gebe. Ich gebe Dir aber recht, dass die Hilfsmittelfirmen die Situation womöglich ausnutzen, um Werbung für ihre Produkte machen.

Herzliche Grüsse
Martin

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