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Hallo zusammen :)

19 Okt 2019 00:12 #1 von Chris0706
Hallo zusammen,

mein Name ist Chris ich bin 31 Jahre und komme aus Düsseldorf.
Ich habe seit mehreren Jahren Probleme mit Urin Inkontinenz.

Ich habe vor einem Monat endlich den Schritt gewagt mich meiner Hausärztin anzuvertrauen.
Mittlerweile bekomme ich eine gute Versorgung mit Hilfsmitteln und die Suche nach der Ursache führt mich jetzt zu mehreren Ärzten.
Von neurogenen Problemen bis psychischen Auslösern (auch meine Vermutung) steht alles zur Debatte.

Ich würde mich freuen mit Leuten hier mit ähnlichen Problemen in Kontakt zu kommen bzw. würde mich auch interessieren ob sich die Findung einer Diagnose bei euch auch so schwierig gestaltet hat wie bei mir.

Viele Grüße
Chris

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19 Okt 2019 13:33 #2 von Andreas15
Hallo Chris
Findung einer Diagnose? ich denke das hängt auch mit dem Glauben zusammen. Es können verschiedene Ursachen zusammenwirken (was man als Syndrom bezeichnet). Und wenn Du eine Diagnose hast, schlägt die Therapie vielleicht nicht an, weil es eine zweite Diagnose gibt, oder eine dritte.

Das Problem ist ja bekannt in der Psychiatrie, wo es für schwierige Leiden verschiedene Behandlungsansichten gibt. Man denke nur an Jung und Freud.

Körperliche Leiden sind nicht nur Folgen eines organischen Defekts, häufig auch Zeichen für ein verdrängtes soziales Problem.

Viel Erfolg bei der Therapie.

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20 Okt 2019 21:16 #3 von Beko
Hi mein Name ist Bettina bin 49 Jahre und Urininkontinent bzw lt DD hab ich ne Blasensenkung. Aber der Hauptgrund warum ich hier bin ist mein Mann er ist BDK Träger und nun such ich Online die Möglichkeit auf ableitende inkoprodukte via Rezept und legesets da ich PFK bin und dies selbst mache
Für Tipps bin ich dankbar
Grüßle
Beko

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21 Okt 2019 00:09 #4 von martinK
Hallo zusammen

@Chris: Ich denke, dass es eine unklare oder gar fehlende Diagnose nicht unüblich ist. Bei mir gibt’s verschiedene Faktoren, welche die Inkontinenz erklären könnten. So hat der Nervenkanal im Sakrum bei mir einen durchgehenden Spalt (dies könnte erklären, weshalb ich als Kind schon Probleme mit der Blasen- und Stuhlkontrolle hatte), zudem hatte ich eine Polyneuritis (vermutlich als Folge einer Nervenentzündung). Psyche und Veranlagung können natürlich auch eine Rolle spielen (wie gut und einfach kannst Du entspannen? Ich bin stets “auf Trab”..). Da die Inkontinenz ein Symptom aber keine Krankheit ist, gibt es sehr viele mögliche Ursachen dafür. Entsprechend laufen die Heilungsansätze (Medikamente, Nervenstimulation, Physiotherapie,..) oft nach dem Motto “trial and error”, was nicht abschätzig gemeint ist. Nur muss man sich darauf einstellen und Geduld üben. Ich habe für mich beschlossen, dran zu bleiben, ohne mich verrückt zu machen (z.B. habe ich beschlossen, die Ursachenfirschung auf Eis zu legen und mich auf Physiotherapie und Entspannungsübungen zu konzentrieren.

@Bettina: Vielleicht solltest Du für Deine Frage einen neuen Thread starten, sie hat ja wenig mit dem Beitrag von Chris gemeinsam, so dass sie möglicherweise später niemand finden wird. Wie ich verstanden habe, suchst Du für Deinen Mann suprapubische Katheter, die Du über’s Internet bestellen kannst. Ich kenne mich da überhaupt nicht aus, aber kriegst Du diese Information nichr von den behandelnden Ärzten?

Herzliche Grüsse
Martin

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14 Dez 2019 19:55 - 14 Dez 2019 19:59 #5 von ChristianHo
Hallo Chris,

ich bin 34 und bin auch schon recht lange mit der Suche nach der Ursache beschäftigt.

Aktuell hilft mir die Neurourologie in Herne sehr gut weiter.
Dort wird man ernstgenommen und die haben viele Untersuchungs- und Behandlungsmethoden. Einen Schrittmacher habe ich erstmal abgelehnt und nun suchen wir andere Behandlungsalternativen.

Da du aus Düsseldorf kommst und du schriebst, dass eine neurogene Ursache für möglich gehalten wird, kann ich dir diese Ambulanz wärmstens ans Herz legen!

Lieben Gruß

Christian

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17 Dez 2019 08:01 #6 von Ayk
Hallo Chris
Den ersten und wichtigsten Schritt bist du ja nun erst mal gegangen, indem du dich deinem Atzt anvertraut hast und wie mir scheint hast du auch großes Vertrauen in die derzeitige Behandlung bzw. Diagnosefindung. Das ist erstmal schon eine Grundvoraussetzung mit dem Problem umzugehen.

Was mich interressieren würde, wie gehst du in deinem Umfeld mit deiner Inkontinenz um bzw, wie geht das Umfeld mit dir um?
Aus meiner persöhnlichen Erfahrung kann ich sagen, daß ich durch mein sofortiges Offenlegen der Problematik in meinem Freundeskreis und familiären Umfeld und deren positive Reaktion einen regelrechten psychischen Schub bekommen habe, was mir mehr geholfen hat, mit der Inkontinenz umzugehen, als jegliche Therapien und das mich keiner der Besagten aus diesem Grund ablehnt. Im Gegenteil, ich denke die Verhältnisse sind noch besser geworden, auch wenn manchmal gespöttelt wird. Die Lacher sind sowohl auf meiner Seite, als auch bei den anderen.
Anfangs bin ich beim gemeinsamen Wandern oder anderen sportlichen Betätigungen schon auch manchmal "ausgelaufen" , dabei hat mir sehr geholfen, daß Niemand eine negative Reaktion gezeigt hat, da ja alle um mein Problem wussten.
Du bist ja nun einige Jahre jünger und ich kann dir nur empfehlen, auch in deinem Umfeld bewusst und offen damit umzugehen, glaube mir, es hilft!

Sehr bewundere und beneide ich die schnelle Weiterbehandlung in anderen Fachgebieten, was ein großer Vorteil eurer Ballungsgebiete ist. Ich wohne im südöstlichsten Zipfel im Grenzgebiet zu Polen und Tschechien und auch bei mir stehen noch neurologische Untersuchungen an, einen Termin dafür bekomme ich 5 Monaten nach Überweisungserstellung!!! Selbst einen Vorsorgetermin beim Urologen bekommt man nicht unter 3 Monaten Wartezeit.

Für dich hoffe und wünsche ich eine schnelle Ursachenfindung und einen positven Therapieverlauf!
Gruß Ayk

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18 Dez 2019 10:03 #7 von Frankfurter
Hallo Ayk

Termine bei Ärzten :evil:

Ich bin bei der BEK versichert. Da ich kein Mensch bin, der lange warten kann, will :silly: ( .. ja Asche auf mein Haupt ) habe ich immer bei der KK angerufen, und die haben mir dann kurzfristig einen Termin bei einem entsprechenden Facharzt vermittelt. Natürlich nicht direkt um die Ecke, aber Auto sei Dank doch erreichbar. Versuch macht "gluch"

Gruss

Frankfurter

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18 Dez 2019 12:18 #8 von Ayk
Hallo Frankfurter

Alles schon versucht, es gab auch eine Notbehandlung auf eine A-Überweisung, worauf ich Schmerzmittel bekam!
Eine konkrete Messung der Leitfähigkeit des Nervus Pudentus ist aber auf Grund fehlender Kapazitäten erst nach angegebenem Zeitraum möglich.
Dafür gab es zwischenzeitlich schon einige Fehldiagnosen, wie z.B. Iliosakralgelenk, wobei der dazugehörige Nerv mittels CT vorübergehend betäubt werden sollte. Darauf habe ich mich zum Glück nicht eingelassen, wobei die Vermutung nicht ganz unberechtigt war, da ich auf Grund der Schmerzen die unmöglichsten Körperhaltungen eingenommen habe. Dank meiner Recherchen im Netz hatte ich diesen Aspekt aber innerhalb weniger Tage im Griff. Lange sitzen oder stehen kann ich aber auf Grund der Schmerzen im Dammbereich noch immer nicht.

Aber das weicht jetzt eigentlich deutlich von der Ausgangsfragestellung ab.
Gruß Ayk

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27 Dez 2019 17:53 #9 von Chris0706
Hallo zusammen,
vielen Dank für eure hilfreichen Antworten.
:)
@Ayk:
Mit den Wartezeiten ist es hier auch nicht unbedingt besser. Ich hab auf meine Weiterbehandlung in einer Spezialklinik auch 6 Monate Wartezeit...
Und zum Thema Offenheit: Ein paar meiner engsten Freunde und meine Partnerin wissen Bescheid, aber es ist (außer die Offensichtlichen Einschränkungen im Alltag oder bei Treffen) kein großes Thema.

Gruß
Chris

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