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wie zuverlässig ist ein SPK?

08 Jan 2019 19:48 #1 von mickytini
Hallo liebe Forumsmitglieder - ich bin neu hier und ich hoffe ihr könnt mir helfen:
Mein Vater (84) soll morgen einen SPK bekommen. Er ist seit Jahren inkontinent, bekommt alle 3 Monate neue DJ-Harnleiterschienen und bisher trug er lediglich Windeln/Einlagen. Seit mehreren Wochen liegt er im Krankenhaus, ist dort mit einem Harnröhrenkatheter versorgt der aber auch nicht wirklich funktioniert. Mittlerweile hat sich die Inko trotzdem so ausgeprägt dass er ständig nass ist und deshalb haben wir uns nun für einen SPK entschieden.

Problem ist, dass sich der behandelnde Urologe zuerst nicht damit einverstanden erklärt hat "das Problem wird damit nicht besser". Nachdem mein Vater aber aus Angst vor dem ständigen Einnässen nichts trinkt und die Nierenwerte dementsprechend in den Keller gehen konnten wir den Urologen jetzt wenigstens dazu überreden den SPK als Versuch zu legen. Wir sind der Meinung, dass es schlimmer als jetzt sowieso nicht mehr werden kann.

Der Urologe hat mir allerdings erklärt dass durch das Legen des SPK die Harnröhre trotzdem nicht verschlossen ist und deshalb nach wie vor Urin austreten kann. Also würde mein Vater nach vor vor nass bleiben.

Welche Erfahrungen habt ihr damit? Stimmt es dass trotzdem Urin in der Hose landet? Sind meine Bedenken gerechtfertigt?

Für eure Antworten wäre ich sehr dankbar.

Mit liebem Gruß - mickytini

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08 Jan 2019 21:33 #2 von matti
Hallo mickytini,

ich freue mich über deine Registrierung und sage die ein herzliches willkommen.

Es ist sicher nicht völlig auszuschließen, dass geringe Mengen Urin trotz liegenden SPK noch durch die Harnröhre abgehen. Dies dürfte bei offen getragenen (Dauerableitung in einen Beutel) Katheter aber sehr gering sein. Mir sind Betroffene bekannt, die durch den SPK keinen Harnverlust mehr durch die Harnröhre haben. Dies mag aber auch von der Inkontinenzform und Ursache des Urinverlustes abhängig sein.

Ist den eine Kathterableitung überhaupt notwendig? Sollten keine größeren Restharnmengen bestehen, die dann eine Katheterisierung nötig machen würden, wäre zur reinen Harnableitung auch ein Kondomurinal eine echte Alternative.

Infos zum Kondomurinal erhälst du auf unserer Homepage hier: www.inkontinenz-selbsthilfe.com/kondomurinale

Herzlichst

Matti

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