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Herbstglück - Hilma Karoline Wolf

14 Sep 2009 16:51 #1 von matti
Nach Jahrzehnten hat sie das Schweigen gebrochen. Jetzt spricht die Autorin Hilma Karoline Wolf (69) über Grausamtkeiten, die ihre Kindheit und Jugend geprägt haben. Ort des Geschehens: ein christliches Erziehungsheim in Prisdorf. In ihrem Buch "Herbstglück" ist von Misshandlungen, Demütigungen, von sexuellem Missbrauch und Zwangsarbeit die Rede. Bis heute warten Wolf und andere Opfer auf eine Entschuldigung. Die Aufarbeitung beginnt erst jetzt - zögerlich.

Eine Lebensgeschichte, wie sie sich tausendfach, unter dem Deckmantel christlicher Nächstenliebe abspielte. Von Nazi-Ideologien geprägt, wurden teilweise sadistische "Erziehungvorstellungen" vorgenommen.

Ein lesenswertes Buch!

Gruss

Matti

Ein etwas ausführlicherer Bericht zum Inhalt des Buches:

http://www.wedel-schulauer-tageblatt.de ... hoert.html

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06 Okt 2009 03:52 #2 von mehlbox2001
Hallo Matti,

die Nachkriegsjahre sind vielfältiger Abgrund. Ich bin immer wieder erschüttert, was da so alles unter dem Deckmantel der "guten Gesellschaft" gelaufen ist. Falsch verstandene "strenge Erziehung" ... Was für ein Wunder, dass die alte Binsenweisheit besagte, Heimkinder landen über kurz oder lang im Knast ...

In den letzten Wochen hat mich übrigens besonders berührt, dass es bis 2009 gebraucht hat, dass die Soldaten, die keinen Weltkrieg mehr führen wollten, generell amnistiert worden sind. Was für ein Skandal, erst 2009! Ein Nazi-Marine-Richter wie Filbinger konnte Ministerpräsident in BaWü werden, ein wegen "Wehrkraftzersetzung" verurteilter einfacher Soldat nach dem Krieg nicht einmal Briefträger -- wegen der Vorstrafe von 1944/45, so er das überhaupt überlebt hat. Ein paar Tage später lief in irgendeinem Dritten Programm der Film "Rosen für den Staatsanwalt" -- Danke!!! -- wohl aus aktuellem Anlass.

Wir haben aus den 50er- und 60er-Jahren noch ein bisschen was aufzuarbeiten ...

Andreas

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