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Intoleranz gegenüber Maisgrieß?

01 Dez 2014 11:38 - 01 Dez 2014 11:42 #1 von matti
Hallo,

im letzten Vierteljahr schlage ich mich immer wieder mit einen Problem rum, welches ich so bislang nicht kannte.

Zunächst 2-3 Mal in wochenlangem Abstand, nun aber einmal in der Woche, habe ich Symptome die einer Magen-Darminfektion gleichen.

Zumeist fängt dies am frühen Abend mit etwas unwohlsein und zunehmenden Aufblähen des Bauches an. Der "Höhepunkt" findet dann regelmässig mitten in der Nacht statt. Erbrechen, Durchfall und ein wirklich wiederlicher, fauliger Gestank und Geschmack beim dauernden Aufstoßen.

Meine Ärztin riet dazu ein Nahrunsgtagebuch zu führen. Es stellte sich heraus, das der Konsum von Brötchen, die aus Maisgrieß hergestellt werden, durchaus in unmittelbarem Zusammenhang mit meinen beschriebenen Symptomen stehen.

Google ich jetzt nach Maisgrieß, lese ich immer wieder davon, dass Maisgrieß bewusst als Alternative beispielsweise bei Glutenintoleranzen genommen wird. Nun, bei mir ist ja so einiges anders, aber dies irritiert mich nun doch etwas.

Ich habe nun zwei Wochen keine dieser eigentlich wirklich sehr gut schmeckenden Maisgrießbrötchen mehr gegessen und seit dieser Zeit auch keinerlei Probleme mehr.

Bei keinem anderem Lebensmittel konnte ich dieser Symptome nach Verzehr feststellen.

Nach 24 Stunden ist der ganze Spuk vorbei. Mein Körper dankt es allerdings mit einer bis zu 5tägigen Erholungsphase, weil mich diese Kombination aus Erbrechen, Durchfall und enormen Kreislaufproblemen einfach völlig fertig gemacht hat.

Kennt dies jemand oder hat jemand nähere Infos speziell zu Maisgrieß?

Matti

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01 Dez 2014 12:34 #2 von eckhard11
Maisgriesbrötchen wirken viel besser, wenn man sie sehr gut belegt, kurz vor dem Verzehr den Aufschnitt runternimmt und isst und dann die Brötchenhälften wegwirft :cheer: :cheer: :cheer: :cheer: :cheer: :cheer: :cheer: :cheer: :cheer: :cheer: :cheer:

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01 Dez 2014 12:40 #3 von matti
So nach dem Motto: In der allergrößten Not, schmeckt die Wurst auch ohne Brot (Maisgrießbrötchen).

Mensch, da hätte ich ja auch selbst drauf kommen können!

Danke für solch erleuchtende Hinweise, hi hi... :lol: :P

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01 Dez 2014 12:43 #4 von eckhard11
Siehste, ich wusste es doch.
Lass die Maisgriesbrötchen weg und die Birne funzt wieder........

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01 Dez 2014 16:17 #5 von Johannes1956
Hallo, Matti,

Wir sprechen von Unverträglichkeiten, Allergien und toxischen Wirkungen. Drei verschiedene Dinge. Allergien gibt es gegen fast alles, natürlich auch gegen Kukuruz. Kann man untersuchen, ist aber eher selten. Unverträglichkeit ist mir nun auch nicht bekannt, bleibt noch toxische Wirkung. Gerade auf den Mais werden Unmengen Chemikalien, aber auch das ach so biologische Bakterium thuringiensis geworfen. Wegen des Zünslers. Nun, ich will nicht behaupten, dass in Deinen Brötchen Gift drinnen ist, aber ausschließen möcht ichs auch nicht.

Siehe auch diesen Artikel

www.profil.at/articles/0421/560/82304/genmais-der-kukuruz-kampf

Aber den sehe ich auch skeptisch, weil hier Genmais quasi befürwortet wird, weil der besser auf Toxine untersucht würde. Wenn Du es eh schon ausprobiert hast und es Dir ohne Kukuruz besser geht: nie wieder Kukuruz, man kann auch ohne leben. Und die Glutenunverträglichkeit ist sowieso eine Modekrankheit, bei 9 von 10 angeblich Betroffenen kann diese nämlich gar nicht nachgewiesen werden.

Wünsche Dir gute Besserung,

Johannes
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02 Dez 2014 11:25 - 02 Dez 2014 11:28 #6 von matti
Hallo Johannes,

mittlerweile weiß ich, dass Unverträglichkeiten, Allergien und toxischen Wirkungen etwas unterschiedliches sind. Nicht selten wird dies aber wohl sowohl von den Betroffenen, wie auch von Ärzten einfach vermengt.

Kukuruz hätte ich eh nie gegessen, schließlich ist der Kuckuck ja ein mittlerweile seltenes und zudem schönes Tier. ;)

Das Problem was wohl viele Menschen bei kraklheitsbedingt angepasster oder eingeschränkter Ernährung haben, ist ja leider der Fakt, dass man oftmal gar nicht weiß was wo als Zutat drin ist. Auf dem Brötchen steht ja keine Zutatenliste und wer fragt schon am Verkaufsthresen des Bäckers wirklich nach. Nun, werde ich wohl verändern müssen.

Ja, die ganzen Modekrankheiten. Ich sehe dies ähnlich wie du. Sicherlich nehmen Unverträglichkeiten und Allergien zu, dies ist wohl auch unter zivilisatorischen Ursachen zu betrachten und zu erklären, aber eben auch durch Volksverdummung und Marketingstrategien diverser Lebensmittelhersteller und der Pharmaindustrie.

Wenn ich alleine in der Drogerie oder selbst im Supermarkt an den meterlangen Regalen von Nahrungsergänzung, Vitaminen, Mineralien und sonstiges Gedönse vorbeirolle, schüttel ich meist nur den Kopf. In der Regel benötigt kein einziger Mitteleuropäer auch nur ein einziges dieser Mittelchen, wenn er sich halbwegs vernünftig ernährt.
Weil sich die meisten nicht auschließlich von MCDoof ernähren, führen die ganzen zusätzlichen Einnahmen diverser Mittelchen zu einer Überversorgung, die im besten Fall einfach ausgeschieden wird, grundsätzlich aber auch zu krankhaften Symptomen führen können.

Ganz sicher schädigen sie den Geldbeutel. Totaler Schwachsinn alles.

Matti

PS: Ich esse jetzt alternativ sogenannte "Weltmeisterbrötchen". Das es diese in Österreich nicht gibt ist mir natürlich klar hi hi

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02 Dez 2014 14:37 #7 von hippo80
Hallo.
Erstmal tut es mir leid, das es dir matti, so 'schlecht' geht. Ich hoffe das bald festgestellt wird was für ein Problem bei dir vorliegt.

Aber ich muss auch etwas widersprechen. Sicher sind die Nahrungsergänzungen in Drogerien sinnlos wenn nicht gefährlich. Aber es gibt auch in Mitteleuropa Menschen (wie ich ) die auf Nahrungsergänzung angewiesen sind. Dies ist jeder nach Adipositaschirurgie. Allerdings hab ich mir auf die Fahne geschrieben diese bei der Apotheke meines Vertrauens zu kaufen. Auch wenn es dort etwas teurer ist.

Aber das war jetzt etwas vom Thema weg, mir jedoch wichtig.

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02 Dez 2014 16:04 - 02 Dez 2014 16:06 #8 von matti
Hallo Hippo,

du widersprichst meiner Aussage gar nicht. Ich hatte geschrieben:

In der Regel benötigt kein einziger Mitteleuropäer auch nur ein einziges dieser Mittelchen...


Nach Adipositaschirurgie ist die Ausgangslage eine ganz andere.

Eine Frage hätte ich dazu aber trotzdem, rein des Interesses halber. Ich nehme an, dass du die Nahrergänzungsmittel oral einnimmst. Wie werden diese den dann verarbeitet, wenn der Körper (Organ) dies ja eigentlich nicht mehr ausreichend kann. Ist es eine Frage der Dosierung?

Matti

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02 Dez 2014 16:22 #9 von hippo80
Hallo matti.
Natürlich beantworte ich deine Frage gern. Es gibt unterschiedliche Dinge wie ich die Vitamine zumir nehme. Ein Multivitaminpräparat nehme ich ganz normal in Tabletten form aber doppelt dosiert. Das Vitamin B1 was bei mir total niedrig von den Werten nehm ich auch als Tablette. Dabei muss ich sagen das ein gesunder Mensch 3mg am Tag braucht. Ich muss eine 200mg Tablette nehmen damit zumindest 2mg (Minimum) ankommen. Vitamin B12 muss ich spritzen (lassen), da mir im Magen der sogenannte Intrinsic Factor fehlt und ich so Vit. B12 aus der Nahrung nicht aufnehmen kann. Prinzipiell sagt man 1000Mikrogramm alle 3 Monate reichen. Ich muss diese Menge alle 2 Wochen spritzen um im unteren Normbereich zu sein. Für Vit. D und Calcium nehme ich Kautabletten die erst im Dünndarm aufgespalten werden so dass es ankommt.
Du siehst es ist eine ganze Menge. Dabei muss man noch Korrelate vermeiden damit wirklich was ankommt. Ich fühle mich manchen Tag schon wie ein Chemiker. Aber das sind halt die Risiken der ACs. Falls du noch Fragen hast (oder auch jemand anderes) immer her.

Einen schönen 2. Dezember noch. Dani
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