Frage Keine Feinkontinenz
- abmornwoa
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1 Woche 5 Tage her #54390 von abmornwoa
Keine Feinkontinenz wurde erstellt von abmornwoa
Hallo zusammen,
ich, männlich 32 habe seit über 10 Jahren mit fehlender Feinkontinenz zu tun und suche hier den Austausch.
Vor ca. 10 Jahren hat es angefangen, als ich leichte Feuchtigkeitsspuren in der Unterhose gefunden habe. Anfangs dachte ich, dass ich stark am After schwitzen würde. Bis ich herausfand, das es sich nicht um Schweiß, sondern um Flüssigkeit aus meinem Darm handelte.
Seitdem ist einiges passiert:
- mehrere Verödungen von Hämorrhoiden
- mehrere Gummibandligaturen
- eine Hämorrhoiden-Arterien-Ligatur (HAL-RAR)
Aktuell bin ich beim Proktologen und nehme täglich Mesalazin Zäpfchen 1 g, da zusätzlich eine leichte Entzündung im Darm festgestellt wurde. Morbus Crohn oder Colitis Ulcerosa konnte der Arzt nicht bestätigen. Eine Darmspiegelung vor einem Jahr war ebenfalls unauffällig.
Die Einnahme von Mesalazin hat mir sehr geholfen einen regelmäßigen Stuhlgang zu haben. Im Gegensatz zu früher, wo ich mehrmals bis zu 10 Mal aufs Klo musste und kleine Mengen Stuhl abgegeben habe.
Der aktuell behandelnde Proktologe (habe ihn über ein Inkontinenzzentrum gefunden, was ich hier im Forum gefunden habe) hat mir mitgeteilt, dass er keine Ursache für das Problem finden kann. Anatomisch sei alles in Ordnung. Keine auffälligen Hämorrhoiden. Die Entzündung im Enddarm kann er auf keinen Befund zurückführen. Das ist bereits der 2 Arzt, der mir mitteilt, dass er mir mit der Feinkontinenz nicht weiter helfen kann.
Ich habe jetzt noch den Ansatz zu einem Gastroenterologen zu gehen und dort nochmals eine Darmspiegelung durchführen zu lassen. Was anderes fällt mir auch nicht ein. Habt ihr vielleicht noch Tipps?
Außerdem bin ich sehr am strugglen im Alltag. Ich traue mich eigentlich nicht mehr raus in soziale Räume. Eigentlich nur wenn ein Klo in der Nähe ist und selbst dann renn ich alle Stunde dahin. Dadurch das ich regelmäßig das Nässen spüre, bin ich permanent im Alarm Modus. Die Hilfsmittel die ich bisher genutzt habe, bieten mir über einen längeren Zeitraum keinen Schutz, da nicht geruchsbindend. Ich nutze zurzeit Einlagen von Molicare. Habe auch mal eine Windel getragen, doch das war wenig hilfreich, da sich die Flüssigkeit direkt am After sammelt und der Stoff der Windel nicht bis dahin reicht.
Analtampons (Peristeen) habe ich ebenfalls vom Arzt verschrieben bekommen, doch aufgrund von Schmerzen war die dauerhafte Nutzung nicht möglich. Ein weiterer Ansatz der mir gerade beim Verfassen dieses Textes kommt, wäre eine andere Marke auszuprobieren.
Ich würde gerne einen dauerhaften Umgang mit dem leidlichen Thema finden und bin über alle Tipps und Anregungen dankbar
ich, männlich 32 habe seit über 10 Jahren mit fehlender Feinkontinenz zu tun und suche hier den Austausch.
Vor ca. 10 Jahren hat es angefangen, als ich leichte Feuchtigkeitsspuren in der Unterhose gefunden habe. Anfangs dachte ich, dass ich stark am After schwitzen würde. Bis ich herausfand, das es sich nicht um Schweiß, sondern um Flüssigkeit aus meinem Darm handelte.
Seitdem ist einiges passiert:
- mehrere Verödungen von Hämorrhoiden
- mehrere Gummibandligaturen
- eine Hämorrhoiden-Arterien-Ligatur (HAL-RAR)
Aktuell bin ich beim Proktologen und nehme täglich Mesalazin Zäpfchen 1 g, da zusätzlich eine leichte Entzündung im Darm festgestellt wurde. Morbus Crohn oder Colitis Ulcerosa konnte der Arzt nicht bestätigen. Eine Darmspiegelung vor einem Jahr war ebenfalls unauffällig.
Die Einnahme von Mesalazin hat mir sehr geholfen einen regelmäßigen Stuhlgang zu haben. Im Gegensatz zu früher, wo ich mehrmals bis zu 10 Mal aufs Klo musste und kleine Mengen Stuhl abgegeben habe.
Der aktuell behandelnde Proktologe (habe ihn über ein Inkontinenzzentrum gefunden, was ich hier im Forum gefunden habe) hat mir mitgeteilt, dass er keine Ursache für das Problem finden kann. Anatomisch sei alles in Ordnung. Keine auffälligen Hämorrhoiden. Die Entzündung im Enddarm kann er auf keinen Befund zurückführen. Das ist bereits der 2 Arzt, der mir mitteilt, dass er mir mit der Feinkontinenz nicht weiter helfen kann.
Ich habe jetzt noch den Ansatz zu einem Gastroenterologen zu gehen und dort nochmals eine Darmspiegelung durchführen zu lassen. Was anderes fällt mir auch nicht ein. Habt ihr vielleicht noch Tipps?
Außerdem bin ich sehr am strugglen im Alltag. Ich traue mich eigentlich nicht mehr raus in soziale Räume. Eigentlich nur wenn ein Klo in der Nähe ist und selbst dann renn ich alle Stunde dahin. Dadurch das ich regelmäßig das Nässen spüre, bin ich permanent im Alarm Modus. Die Hilfsmittel die ich bisher genutzt habe, bieten mir über einen längeren Zeitraum keinen Schutz, da nicht geruchsbindend. Ich nutze zurzeit Einlagen von Molicare. Habe auch mal eine Windel getragen, doch das war wenig hilfreich, da sich die Flüssigkeit direkt am After sammelt und der Stoff der Windel nicht bis dahin reicht.
Analtampons (Peristeen) habe ich ebenfalls vom Arzt verschrieben bekommen, doch aufgrund von Schmerzen war die dauerhafte Nutzung nicht möglich. Ein weiterer Ansatz der mir gerade beim Verfassen dieses Textes kommt, wäre eine andere Marke auszuprobieren.
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- MichaelDah
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1 Woche 4 Tage her #54391 von MichaelDah
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MichaelDah antwortete auf Keine Feinkontinenz
Hallo abmornwoa,
Du hast ja schon einiges versucht – ich denke, der nächste Schritt wäre tatsächlich, das mal in einem Kontinenzzentrum untersuchen zu lassen.
Zwei Untersuchungen können hier wegweisend sein: Zum einen die 3d-Endosonografie die hilft, die Schließmuskel besser beurteilen zu können, und zum anderen die Vektor-Volumen-Manometrie/ARM mit der die Schließmuskelfunktion beurteilt werden kann.
Wenn beide Untersuchungen bei dir schon durchgeführt wurden und es da kein wegweisendes Ergebnis gab, würde mir noch der Osteopath/Chiropraktiker einfallen. Der kann ggf. die Position deines Steißbeins beurteilen und das ggf. richten. Das haben viele Ärzte nicht auf dem Schirm – eine Fehlstellung auch zu solchen Problemen führen.
Sonst ist das Thema Stuhlregulation wichtig. Verstopfung oder zu dünner Stuhl verstärken das Problem. Insbesondere im Zusammenhang mit Entzündungen steht auch generell das Thema der Ernährung auf dem Plan – Stichwort: Weniger Fleisch, mehr Gemüse. Es kann durchaus Sinn machen, hier eine Ernährungsberatung in Anspruch zu nehmen.
Viele Grüße
Michael
Du hast ja schon einiges versucht – ich denke, der nächste Schritt wäre tatsächlich, das mal in einem Kontinenzzentrum untersuchen zu lassen.
Zwei Untersuchungen können hier wegweisend sein: Zum einen die 3d-Endosonografie die hilft, die Schließmuskel besser beurteilen zu können, und zum anderen die Vektor-Volumen-Manometrie/ARM mit der die Schließmuskelfunktion beurteilt werden kann.
Wenn beide Untersuchungen bei dir schon durchgeführt wurden und es da kein wegweisendes Ergebnis gab, würde mir noch der Osteopath/Chiropraktiker einfallen. Der kann ggf. die Position deines Steißbeins beurteilen und das ggf. richten. Das haben viele Ärzte nicht auf dem Schirm – eine Fehlstellung auch zu solchen Problemen führen.
Sonst ist das Thema Stuhlregulation wichtig. Verstopfung oder zu dünner Stuhl verstärken das Problem. Insbesondere im Zusammenhang mit Entzündungen steht auch generell das Thema der Ernährung auf dem Plan – Stichwort: Weniger Fleisch, mehr Gemüse. Es kann durchaus Sinn machen, hier eine Ernährungsberatung in Anspruch zu nehmen.
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Michael
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- abmornwoa
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6 Tage 6 Stunden her #54411 von abmornwoa
abmornwoa antwortete auf Keine Feinkontinenz
Hallo MichaelDah,
vielen Dank für deine Antwort.
Ich war bereits in einem Kontinenzzentrum. Der behandelnde Arzt hat mit mir gesprochen und einen Ultraschall gemacht und mich anschließend längere Zeit in seiner Praxis behandelt. Eben jener Arzt hat nun das Handtuch geworfen, da er keine weiteren Ideen hat. Ein versuch wäre es, nochmal in ein anderes Kontinenzzentrum zu gehen und mich dort untersuchen zu lassen. Die von dir genannten Verfahren wurden bisher nicht durchgeführt.
Den Vorschlag mit dem Chiropraktiker werde ich ebenfalls im Hinterkopf behalten.
Da ich viele Unverträglichkeiten habe, u. a. Gluten, habe ich mich mit dem Ernährungsthema schon intensiv in der Vergangenheit auseinander gesetzt. Ein regelmäßiger fester Stuhlgang ist mittlerweile möglich.
Eine Idee über mögliche Hilfsmittel zur Unterstützung für den Alltag hattest du leider nicht, oder?
Gruß
vielen Dank für deine Antwort.
Ich war bereits in einem Kontinenzzentrum. Der behandelnde Arzt hat mit mir gesprochen und einen Ultraschall gemacht und mich anschließend längere Zeit in seiner Praxis behandelt. Eben jener Arzt hat nun das Handtuch geworfen, da er keine weiteren Ideen hat. Ein versuch wäre es, nochmal in ein anderes Kontinenzzentrum zu gehen und mich dort untersuchen zu lassen. Die von dir genannten Verfahren wurden bisher nicht durchgeführt.
Den Vorschlag mit dem Chiropraktiker werde ich ebenfalls im Hinterkopf behalten.
Da ich viele Unverträglichkeiten habe, u. a. Gluten, habe ich mich mit dem Ernährungsthema schon intensiv in der Vergangenheit auseinander gesetzt. Ein regelmäßiger fester Stuhlgang ist mittlerweile möglich.
Eine Idee über mögliche Hilfsmittel zur Unterstützung für den Alltag hattest du leider nicht, oder?
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