Blasenentleerungsstörung betreffen viele Menschen und äußern sich in verschiedenen Formen wie erschwertem oder unvollständigem Wasserlassen, nicht willkürlich einsetzbarer Entleerung oder unregelmäßigen Abständen. Häufig resultieren sie aus mechanischen, funktionellen, neurologischen Erkrankungen oder psychogenen Faktoren. Durch diesen Ratgeber möchten wir Sie unterstützen, Ihre Situation besser zu verstehen und effektive Maßnahmen zu ergreifen.
Wenn sich die Blase nicht vollständig entleert, kann das sehr belastend sein. Häufiger Harndrang, kleine Urinmengen, Schmerzen oder das Gefühl, dass die Blase nie ganz leer wird, können den Alltag und die Lebensqualität deutlich beeinträchtigen.
Eine Blasenentleerungsstörung sollte ärztlich abgeklärt werden. Die Ursache kann beispielsweise in einer vergrößerten Prostata, einer Nervenschädigung, einer Verengung der Harnröhre oder einer anderen Erkrankung liegen.
Eine Blasenentleerungsstörung liegt vor, wenn sich die Harnblase nicht vollständig oder nur eingeschränkt entleeren kann. Nach dem Wasserlassen bleibt dann möglicherweise Urin in der Blase zurück. Dieser Restharn kann Beschwerden verursachen und das Risiko für Harnwegsinfektionen erhöhen.
Mögliche Anzeichen sind häufiges Wasserlassen kleiner Mengen, ein schwacher oder unterbrochener Harnstrahl, Nachtröpfeln, Schmerzen oder ein anhaltendes Druckgefühl im Unterbauch. Auch eine sogenannte Überlaufblase ist möglich. Dabei ist die Blase stark gefüllt und Urin geht ungewollt tröpfchenweise ab.
Die Beschwerden sind häufig nicht willentlich kontrollierbar. Schmerzen oder Brennen beim Wasserlassen werden medizinisch als Dysurie bezeichnet.
Bei Anzeichen einer Blasenentleerungsstörung sollten Sie zeitnah ärztliche Hilfe suchen. Eine Untersuchung kann klären, warum sich die Blase nicht richtig entleert und wie viel Restharn zurückbleibt.
Bleibt die Störung unbehandelt, kann sich die Blase überdehnen. Die Blasenmuskulatur kann geschwächt oder dauerhaft verändert werden. Wiederkehrende Harnwegsinfektionen sind ebenfalls möglich.
Bei größeren Restharnmengen kann der Urin bis in die Harnleiter und Nieren zurückstauen. Dadurch können die Nieren belastet und langfristig geschädigt werden. In schweren Fällen kann die Nierenfunktion erheblich abnehmen.
Eine anhaltende Dysurie kann außerdem zu Schmerzen, Unsicherheit und einer deutlichen Einschränkung der Lebensqualität führen. Mögliche Ursachen sind unter anderem eine Prostatavergrößerung, Diabetes oder eine neurologische Erkrankung.
Eine frühzeitige Diagnose und individuell passende Behandlung können helfen, Komplikationen zu vermeiden und die Blasenfunktion bestmöglich zu erhalten.
Eine Blasenentleerungsstörung kann verschiedene Ursachen haben. Dazu gehören Störungen der Blasenmuskulatur, Erkrankungen des Nervensystems, mechanische Hindernisse und psychische Belastungen.
Funktionelle und neurologische Ursachen
- Blasenatonie: Die Blasenmuskulatur ist erschlafft und kann sich nicht ausreichend zusammenziehen. Eine Blasenatonie kann beispielsweise nach bestimmten Operationen oder durch eine Beeinträchtigung der Nerven entstehen.
- Neurogene Blase: Eine gestörte Nervenversorgung beeinträchtigt die Zusammenarbeit von Blasenmuskel und Schließmuskel. Mögliche Ursachen sind Rückenmarksschäden, Multiple Sklerose, diabetische Neuropathie oder eine Querschnittlähmung.
- Dyskoordinierte Blasenentleerung: Blasenmuskel und Schließmuskel arbeiten nicht richtig zusammen. Dadurch kann die Entleerung unvollständig bleiben.
- Sensibilitätsstörungen: Manche Betroffene spüren den Harndrang kaum oder gar nicht. Dadurch kann sich die Blase unbemerkt überfüllen.
- Autonome Dysreflexie: Bei hohen Rückenmarksverletzungen kann eine überfüllte Blase eine gefährliche Blutdruckreaktion auslösen. Betroffene benötigen in diesem Fall eine sofortige medizinische Beurteilung.
Mechanische und anatomische Ursachen
- Prostatavergrößerung oder Prostatakrebs: Eine vergrößerte Prostata kann die Harnröhre einengen und den Harnfluss behindern.
- Enge Vorhaut: Eine sogenannte Knopflochphimose kann den Harnfluss erschweren.
- Verengungen der Harnröhre: Eine Meatusstenose oder Harnröhrenstriktur kann den Urinfluss blockieren.
- Blasensteine und Harnröhrenklappen: Steine oder angeborene Membranen können den Harnabfluss behindern.
- Ektopie und Ureterozele: Fehlbildungen oder Aussackungen des Harnleiters können den Harnabfluss beeinträchtigen.
Psychische Faktoren
Stress und Angst: Chronischer Stress oder Angstzustände können zu einer Anspannung des Beckenbodens führen und das Wasserlassen erschweren. Diese Beschwerden sollten ernst genommen und fachlich begleitet werden.
Die Beschwerden können unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Manche Betroffene haben vor allem Probleme beim Beginn des Wasserlassens. Andere verlieren ungewollt Urin oder müssen sehr häufig zur Toilette.
- Restharnbildung: Nach dem Wasserlassen bleibt Urin in der Blase zurück. Bei größeren Restharnmengen kann eine intermittierende Katheterisierung notwendig werden.
Gefühl einer unvollständigen Entleerung: Trotz des Wasserlassens bleibt das Gefühl bestehen, dass sich noch Urin in der Blase befindet. Das kann zu häufigen Toilettengängen, Unsicherheit und psychischer Belastung führen.- Häufiges Wasserlassen kleiner Mengen: Die Blase entleert sich trotz Harndrang nur teilweise. Wenn die Beschwerden nachts auftreten, kann es zu Schlafstörungen und Erschöpfung kommen.
- Druck- oder Schweregefühl: Ein anhaltender Druck im Unterbauch kann auf eine gefüllte oder gereizte Blase hinweisen.
- Schmerzen oder Brennen beim Wasserlassen: Dysurie kann durch eine Reizung, eine Infektion oder eine andere Erkrankung der Blase oder Harnröhre entstehen.
- Harnverhalt und schwacher Harnstrahl: Der Urinfluss startet möglicherweise nur schwer, ist schwach oder unterbrochen. In manchen Fällen kann überhaupt kein Urin ausgeschieden werden.
Eine länger bestehende Blasenentleerungsstörung kann den gesamten Harntrakt belasten. Mögliche Folgen sind:
Schlaffe Blase
Die Blasenmuskulatur ist geschwächt und kann sich nicht ausreichend zusammenziehen. Dadurch verbleibt Urin in der Blase.
Trabekulierte Blase
Bei einer dauerhaft erhöhten Belastung kann sich die Blasenwand verdicken und unregelmäßige Muskelbänder entwickeln. Diese Veränderung wird als Trabekulierung bezeichnet.
Harnwegsinfektionen
Restharn kann das Wachstum von Bakterien begünstigen. Dadurch können wiederkehrende Harnwegsinfektionen entstehen.
Belastung der Nieren
Bei einem Rückstau kann der Urin in die Harnleiter und Nieren zurückfließen. Das kann die Nierenfunktion beeinträchtigen.
Auch Müdigkeit, Schlafmangel, Schmerzen, Scham und Angst vor ungewolltem Urinverlust können die Lebensqualität deutlich einschränken. Manche Betroffene meiden soziale Aktivitäten oder berufliche Termine, weil sie jederzeit eine Toilette benötigen.
Eine unvollständige Blasenentleerung führt zu Restharn. In diesem verbleibenden Urin können sich Bakterien leichter vermehren. Dadurch steigt das Risiko für wiederkehrende Harnwegsinfektionen.
Bleibt die Blase dauerhaft überdehnt, kann die Blasenmuskulatur weiter geschwächt werden. Unbehandelte Infektionen können sich in die Nieren ausbreiten und eine Nierenbeckenentzündung verursachen.
Eine frühzeitige Diagnose und individuell passende Behandlung sind deshalb wichtig, um Komplikationen zu vermeiden und die Lebensqualität zu verbessern.
Die Untersuchung soll klären, warum sich die Blase nicht vollständig entleert und wie viel Restharn vorhanden ist. Welche Untersuchungen notwendig sind, hängt von den Beschwerden und der vermuteten Ursache ab.
Gespräch und körperliche Untersuchung
- Fragen zu Beschwerden, Dauer und möglichen Auslösern
- Fragen zu früheren Operationen und Erkrankungen
- Überprüfung der eingenommenen Medikamente
- Abtasten des Bauches
- gegebenenfalls Untersuchung der Prostata
- Beurteilung der Nervenfunktion und des Beckenbodens
Ultraschall
Mit einer Ultraschalluntersuchung können Blase und Nieren betrachtet werden. Nach dem Wasserlassen lässt sich außerdem feststellen, wie viel Restharn in der Blase verblieben ist. Auch Blasensteine, eine verdickte Blasenwand oder Veränderungen an den Nieren können sichtbar werden.
Weitere bildgebende Verfahren
- Miktionszystourethrogramm: Eine Röntgenuntersuchung mit Kontrastmittel kann zeigen, wie Blase und Harnröhre während des Wasserlassens funktionieren. Auch ein Rückfluss des Urins oder Blasenausstülpungen können erkannt werden.
- Urodynamische Untersuchung: Dabei werden Druck und Funktion von Blase, Harnröhre und Schließmuskel während der Füllung und Entleerung gemessen.
- Blasenspiegelung: Bei einer Zystoskopie werden Harnröhre und Blase mit einer kleinen Kamera betrachtet. So können beispielsweise Steine, Entzündungen oder Tumoren erkannt werden.
Die Behandlung richtet sich nach der Ursache, der Restharnmenge, der Blasenfunktion und dem allgemeinen Gesundheitszustand. Häufig werden mehrere Behandlungsmöglichkeiten miteinander kombiniert.
Wenn die Blase nicht ausreichend entleert werden kann, kann ein Katheter notwendig sein. Welche Katheterart geeignet ist, hängt von der Ursache, der voraussichtlichen Dauer und der persönlichen Situation ab.
| Aspekt | Transurethraler Dauerkatheter | Suprapubischer Dauerkatheter | Intermittierende Katheterisierung |
|---|---|---|---|
| Beschreibung | Der Katheter wird durch die Harnröhre in die Blase eingeführt und bleibt dort. Regelmäßige Wechsel sind erforderlich. | Der Katheter wird durch eine kleine Öffnung in der Bauchdecke direkt in die Blase eingeführt und bleibt dort. Regelmäßige Wechsel sind erforderlich. | Ein dünner Katheter wird mehrmals täglich eingeführt und nach der Entleerung wieder entfernt. |
| Vorteile |
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| Nachteile und Risiken | Harnwegsinfektionen, Reizungen oder Verletzungen der Harnröhre, Blutungen, Verengungen, Blasensteine, Krämpfe, Einschränkungen im Alltag und mögliche psychische Belastungen. | Chirurgischer Eingriff erforderlich. Möglich sind Schmerzen an der Einstichstelle, Hautreizungen, Infektionen, Leckagen, Verstopfungen, Blasensteine und regelmäßige Katheterwechsel. | Die Anwendung erfordert Übung, Geduld und regelmäßige Durchführung. Bei falscher Anwendung können Schmerzen, Verletzungen oder Harnwegsinfektionen entstehen. |
Waschen Sie die Hände vor und nach der Anwendung. Verwenden Sie das vom Behandlungsteam empfohlene Material und beachten Sie die persönlichen Anweisungen zur Reinigung, Lagerung und Anwendung. Ein Katheter sollte nicht eigenständig gespült, verschoben, herausgezogen oder gewechselt werden, wenn dafür keine medizinische Anleitung vorliegt.
Je nach Ursache können Medikamente die Blasenentleerung unterstützen. Die Auswahl und Dosierung müssen ärztlich festgelegt werden.
- Alpha-Blocker: Sie können die Muskulatur am Blasenausgang und in der Prostata entspannen. Dadurch kann der Harnfluss erleichtert werden.
- 5-Alpha-Reduktasehemmer: Sie können bei einer vergrößerten Prostata eingesetzt werden und deren Volumen langfristig verringern.
- Cholinesterasehemmer: Sie können die Muskelaktivität beeinflussen und in bestimmten Fällen eingesetzt werden.
- Betanechol: Dieses Medikament kann die Kontraktion der Blasenmuskulatur fördern. Ob es geeignet ist, hängt von der individuellen Ursache ab.
Eine individuell angeleitete Physiotherapie kann helfen, die Körperwahrnehmung und die Kontrolle über den Beckenboden zu verbessern. Die Übungen sollten jedoch zur Ursache der Blasenentleerungsstörung passen.
- Beckenbodenübungen: Ein individuell angepasstes Training kann die Koordination und Kontrolle der Beckenbodenmuskulatur verbessern.
- Biofeedback: Elektronische Rückmeldungen können helfen, die Aktivität der Beckenbodenmuskeln besser wahrzunehmen und zu steuern.
- Entspannung: Bei einem angespannten Beckenboden können Atemübungen und Entspannungstechniken die Therapie ergänzen.
Wenn ein Hindernis den Harnabfluss blockiert oder andere Behandlungen nicht ausreichend helfen, können operative Verfahren notwendig werden.
- Blasenspiegelung: Bei einer Zystoskopie können beispielsweise Blasensteine erkannt und unter Umständen entfernt werden.
- Prostataoperation: Bei einer stark vergrößerten Prostata kann eine Operation, beispielsweise eine transurethrale Resektion der Prostata (TURP), den Harnabfluss verbessern.
- Behandlung von Verengungen: Verengungen der Harnröhre können je nach Befund operativ behandelt werden.
- Schlingenverfahren: Diese Verfahren kommen nur bei ausgewählten anatomischen Problemen infrage.
- Neoblase: In besonderen Situationen kann aus einem Darmabschnitt ein neuer Urinspeicher gebildet werden. Ob dies möglich und sinnvoll ist, muss individuell in einem spezialisierten Zentrum geprüft werden.
Ein individuell abgestimmter Behandlungsplan kann helfen, Beschwerden zu kontrollieren und Komplikationen zu vermeiden.
Trinken
Achten Sie auf eine individuell passende Trinkmenge. Trinken Sie nicht absichtlich zu wenig, um Toilettengänge zu vermeiden. Bei Herz- oder Nierenerkrankungen gelten möglicherweise besondere Empfehlungen.
Ernährung und Verdauung
Eine ausgewogene, ballaststoffreiche Ernährung kann Verstopfung vorbeugen. Verstopfung kann den Druck auf die Blase erhöhen und die Entleerung zusätzlich erschweren.
Reizstoffe beobachten
Koffein, Alkohol, scharfe Gewürze oder stark kohlensäurehaltige Getränke können Beschwerden bei manchen Personen verstärken. Beobachten Sie Ihre persönlichen Auslöser.
Stress reduzieren
Atemübungen, Entspannung, Yoga oder andere geeignete Methoden können helfen, Stress und eine unbewusste Anspannung des Beckenbodens zu reduzieren.
Blasentagebuch
Notieren Sie Trinkmenge, Toilettengänge, Beschwerden, Urinverlust und gegebenenfalls Katheterisierungen. Die Aufzeichnungen können bei der ärztlichen Behandlung hilfreich sein.
Nachsorge
Nehmen Sie Kontrolltermine wahr. So können Restharn, Blasenfunktion und Nierenfunktion regelmäßig überprüft und die Behandlung angepasst werden.
Urologinnen und Urologen
Sie untersuchen Erkrankungen der Harnwege, klären Ursachen ab und erstellen individuelle Behandlungspläne.
Homecare-Dienste
Homecare-Anbieter können bei der Versorgung mit Kathetern, bei der Anleitung und bei Fragen zur Hilfsmittelversorgung unterstützen.
Neurologinnen und Neurologen
Sie unterstützen bei neurologischen Ursachen, beispielsweise bei Multipler Sklerose, Schlaganfall oder Rückenmarksverletzungen.
Neurourologinnen und Neurourologen
Diese Fachleute verbinden urologisches und neurologisches Wissen und behandeln komplexe, nervenbedingte Blasenfunktionsstörungen.
Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten
Sie können individuelle Übungen für Beckenboden, Körperwahrnehmung, Koordination und Entspannung anleiten.
Psychologische Unterstützung
Psychologische Beratung oder Psychotherapie kann helfen, mit Angst, Scham, Stress und sozialem Rückzug umzugehen.
Wenden Sie sich sofort an eine medizinische Einrichtung oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst, wenn:
- trotz starkem Harndrang kein Urin ausgeschieden werden kann
- starke Schmerzen im Unterbauch oder Rücken auftreten
- Fieber, Schüttelfrost oder ein ausgeprägtes Krankheitsgefühl hinzukommen
- Blut im Urin sichtbar ist
- deutlich weniger oder gar kein Urin ausgeschieden wird
- neu auftretende Lähmungen, Taubheitsgefühle oder andere neurologische Beschwerden auftreten
- bei einer Rückenmarksverletzung Symptome einer autonomen Dysreflexie auftreten, beispielsweise plötzlich sehr hoher Blutdruck, starke Kopfschmerzen, Schweißausbrüche oder Unruhe
Bei einer Blasenentleerungsstörung kann sich die Blase nicht vollständig oder nur erschwert entleeren. Typische Beschwerden sind Restharn, häufiges Wasserlassen kleiner Mengen, ein schwacher Harnstrahl, Schmerzen, Brennen oder ein anhaltendes Druckgefühl.
Mögliche Ursachen sind unter anderem eine vergrößerte Prostata, Verengungen der Harnröhre, Blasensteine, eine schlaffe oder nervenbedingte Blase, Diabetes, Rückenmarksverletzungen und andere neurologische Erkrankungen.
Unbehandelt können wiederkehrende Harnwegsinfektionen, eine Überdehnung der Blase und eine Belastung der Nieren entstehen. Eine frühzeitige ärztliche Untersuchung ist deshalb wichtig.
Je nach Ursache kommen Medikamente, Physiotherapie, Beckenbodentraining, intermittierende Katheterisierung, ein Dauerkatheter, sakrale Neuromodulation oder ein operatives Verfahren infrage.