Frage Neu überarbeitet: Der große Ratgeber zu aufsaugenden Inkontinenzhilfsmitteln
- Matti
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Erfahren Sie, wie Sie das passende Produkt für Ihren Alltag finden, worauf es bei Passform, Saugstärke und Hautschutz ankommt und welche rechtlichen Ansprüche Sie bei der Übernahme durch die Krankenkasse haben.
👉 Jetzt den aktualisierten Artikel lesen: www.inkontinenz-selbsthilfe.com/aufsauge...kontinenzhilfsmittel
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- martinK
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Vielen Dank für die Überarbeitung. Ich habe nur einen persönlichen Input: Meiner Erfahrung nach sind Pants bei schwerer Inkontinenz für Sportaktivitäten, welche intensives oder langes Laufen beinhalten (Ballsportarten, Joggen, Langlauf,…), besser geeignet als Windelslips, die mich in der Beweglichkeit stören und in denen ich zu sehr schwitze, wenn ich intensiver oder länger laufe (nicht gehe!). Auch sind Pants unter einer dünnen Sporthose und einem losen Leibchen weniger auffällig als ein Windelslip und lassen sich in der Sportgarderobe einfach wechseln, zumal man sich dort ja eh auszieht.
Ebenfalls hilft bei Sport das fixieren der Pant oder des Windelslips mit einer Sportunterhose, das Wundscheuern zwischen den Beinen zu vermeiden. Bei mir ist dies sogar ein „Muss“.
Vielleicht magst Du diese Erfahrung irgendwo im Ratgeber einpflegen.
Herzliche Grüsse
Martin
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- Matti
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vielen herzlichen Dank für deinen wertvollen Beitrag und dein Feedback. Ich werde genau prüfen, an welcher Stelle wir das einfügen können und ob es über die allgemeinen Informationen hinausgeht, indem es die individuelle Situation beschreibt. Auch das wäre sehr hilfreich.
Ich könnte mir vorstellen, dass man dies so einpflegen könnte:
Praxistipp für Sport bei schwerer Inkontinenz
Für Sportarten mit intensivem oder längerem Laufen – etwa Ballsport, Joggen oder Langlauf – können Pants angenehmer und praktischer sein als Windelslips. Sie schränken die Beweglichkeit oft weniger ein und können bei längerer Belastung weniger warm wirken. Unter einer dünnen Sporthose und einem lockeren Oberteil zeichnen sie sich zudem häufig weniger ab. In der Sportgarderobe lassen sie sich unkompliziert wechseln, da man sich dort ohnehin umzieht.
Zusätzlich kann eine gut sitzende Sportunterhose über der Pant oder dem Windelslip helfen, die Versorgung zu fixieren und Wundscheuern zwischen den Beinen zu verringern. Welche Lösung geeignet ist, hängt vom individuellen Bedarf, der Belastungsdauer und der Passform ab.
Heute läuft ja unsere Online-Veranstaltung zum Thema „Wenn der Darm Probleme macht“, aber in den kommenden Tagen werde ich mir das ganz genau ansehen. Anmeldung ist bis heute 16:00 Uhr noch möglich!
Herzliche Grüße
Matti
Edit: Leicht abgewandelt und angepasst im Text unter der Beschreibung der Pants eingefügt. Abgewandelt deshalb, damit kein Widerspruch zur vorherigen Aussage entsteht.
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- martinK
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Vielen Dank, aus meiner Sicht passt das so, ich hoffe, dass mein Input einen Mehrwert bringt.
Herzliche Grüsse
Martin
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- Dasch
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der Artikel ist wirklich sehr schön geworden! Die verschiedenen aufsaugenden Hilfsmittel sind mit den Bildern anschaulich erklärt, gut beschrieben und leicht verständlich. Ich finde es sehr gelungen.
Eine Variante fehlt mir allerdings noch: die Hüftgurt-Slips. Für mich sind sie eine Art Zwischending zwischen Pants und klassischen Inkontinenzslips und haben im Alltag einige Vorteile.
Durch den Hüftgurt lassen sie sich im Stehen anlegen, ohne dass man sich an einer Wand abstützen oder komplett ausziehen muss. Wenn man zwischendurch zur Toilette geht oder sich katheterisiert, kann man sie durch den wiederverschließbaren Klettverschluss einfach öffnen, nach hinten klappen und anschließend wieder verschließen.
Gerade im Sommer empfinde ich sie außerdem als deutlich luftiger als Pants oder klassische Slips, da die Seiten weitgehend frei bleiben.
Vielleicht kannst du die Hüftgurt-Slips noch aufnehmen und im Artikel berücksichtigen.. Sie sind für manche Betroffene eine sehr praktische Alternative und könnten Menschen helfen, die sich selbst versorgen, mobil sind und im Alltag möglichst unabhängig bleiben möchten.
Liebe Grüße
Daniela
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- MichaelDah
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danke, dass du das ansprichst - da könnte man aus meiner Sicht tatsächlich drüber nachdenken. Vielleicht zum Hintergrund von „könnte“…: Derzeit gibt es die „offizielle“ Unterscheidung zwischen den Hüftgurt- und den normalen 4-Punkt-Systemen nicht (weder in der Normierung noch im Hilfsmittelverzeichnis und auch nicht bei Rehadat). Wir diskutieren dieses Thema z.Z. in der Normierung und möglicherweise wird diese Unterscheidung mit aufgenommen.
Unabhängig davon macht es aus meiner Sicht bestimmt Sinn, wenigstens die Info zu geben, da die Hüftgurtprodukte nicht nur eine Erleichterung in der Pflege bieten können (was wohl mal die ursprüngliche Intention war), sondern - wie du ja schreibst - auch mobilen Anwendern eine Reihe von Vorteilen bringen können.
Viele Grüße
Michael
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- Helmut 60
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Ich kann mich der Argumentation von Daniela nur vollkommen anschließen - auch ich verwende seit mehr als drei Jahren Hüfgurtwindeln für die tägliche Versorgung, aus ziemlich exakt den gleichen Gründen: sehr einfach zu wechseln, besonders unterwegs, saugfähiger als Pants bei geringeren Kosten, sehr komfortabel, besonders im Sommer, bieten dank des schmalen Hüftgürtels sehr große Bewegungsfreiheit bei sportlichen Aktivitäten.
Diese Kategorie hat riesige Vorteile für mobile und aktive Menschen, die mit einer Inkontinenz lebend und führen zu Unrecht nur ein wenig beachtetes Nischendasein…
Viele Grüße
Helmut
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- Matti
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Autor - Administrator
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- Vereinsvorstand
ich nehme eure Rückmeldungen aufmerksam auf und werde eine entsprechende Information zu diesen Produkten ergänzen. Dies lässt sich jedoch nicht sofort umsetzen, da beispielsweise die erforderliche Bilddatei fehlt und die KI hier leider keine passenden Bilder liefern kann.
Wenn man an dieser Stelle ein Bild von den Produkten wünscht, muss zunächst der Hersteller kontaktiert werden, um die Erlaubnis zur Verwendung seines Bildmaterials einzuholen. Zudem muss auch ein erläuternder Text erst noch erstellt werden.
Diese Produkte nehmen überwiegend ein "Nischendasein" ein, da sie typischerweise nicht zu den Leistungen gehören, die von den Krankenkassen übernommen werden. Vielmehr zählen sie zu den besonderen Komfortleistungen. Aus diesem Grund wurden sie bisher auch nicht aufgeführt. Erklärend können sie aber aufgeführt werden.
Die Umsetzung ist also geplant, wird jedoch einige Tage in Anspruch nehmen. Der Hinweis von Martin ist bereits umgesetzt.
Danke für eure Rückmeldungen.
Gruß
Matti
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- martinK
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Ich verwende alle drei Varianten (Pants, Windelslips mit 4 Klettverschlüssen, Windelslips mit Hüftgurt) und sehe einen viel grösseren Unterschied zwischen Pants und Produkten mit Hüftgut als zwischen Hüftgurt und "klassischen" vier Klettverschlüssen. Für mich fallen Produkte mit Hüftgurt in dieselbe Kategorie wie Windelslips. Es sind auch geschlossene System mit "Seitenflügeln", mit dem Vorteil, dass der Hüftgurt elastischer ist, was den Komfort fördert und man unterwegs besser auf die Toilette gehen kann. Zudem ist das Wechseln einfacher. Vielleicht kann man sie als Unterkategorie aufführen und auf diese Eigenschaften (aber auch darauf, dass sie im Markt weniger verbreitet sind) hinweisen?
Meine Erwartung ist übrigens, dass sich die Hüftgurttechnologie langfristig durchsetzen wird. Rein demographisch bedingt wird es vermutlich immer mehr inkontinente Personen geben, welche selbstständig und mobil sind. Matti, Michael, habt Ihr mit dem Firmen über deren Meinung dazu gesprochen?
Herzliche Grüsse
Martin
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- Matti
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für direkte Gespräche und den Austausch mit Firmen bzw. Herstellern bieten der BVMed-Herbstempfang am 24. Oktober sowie der Kongress der Deutschen Kontinenz Gesellschaft am 27. und 28. November passende Gelegenheiten. Dort sind wir präsent.
Gruß
Matti
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