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Mi, 07.10.2026
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Frage Schwacher Harnstrahl nach Salvageradiotherapie der Prostata

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21 Stunden 50 Minuten her #54260 von Fipsfidelius
Hallo,
ich bin männlich und 72 Jahre alt. Vor achtzehn Jahren erkrankte ich an einem Harnblasenkrebs, der durch eine sog. TUR-B entfernt werden konnte. Der OP folgte eine BCG-Immuntherapie. Bei der OP stellte der Chirurg bereits eine Harnröhrenstriktur fest.
Im Jahre 2015 wurde ein Pankreaskopfkarzinom (Bauchspeicheldrüsenkrebs) festgestellt, der durch eine sog. Whipple-OP entfernt werden konnte. Der OP folgte eine für diese Erkrankung obligate Chemotherapie. Hierzu nur kurz: Es geht mir gut, bislang wurden kein Rezidiv und keine Metastasen festgestellt.
Zwei Jahre später erwischte mich der Prostatakrebs, der in einer offenen OP entfernt wurde. Ich überstand diese OP mit vollständiger Kontinenz.
Doch leider stieg der PSA-Wert wieder an und erreichte nach sechs Jahren wieder einen Wert von 0,2 ng/ml. Da die Kriterien auf ein Lokalrezidiv schließen ließen, entschloss ich mich zur sog. Salvageradiotherapie (IMRT), die ich ohne signifikante Nebenwirkungen während der Bestrahlung überstand. Nach ca. einem Jahr lag der PSA wieder unter der Nachweisgrenze des Labors von 0.01 ng/ml. 
18 Monate nach der Bestrahlung beobachtete ich eine Abschwächung von 15ml/s vor der Bestrahlung auf nun mittlerweile nur noch 5 ml/s. Die Blase wird beim Wasserlassen noch vollständig geleert.
Ich suchte meinen Urologen auf, der mir riet, nichts zu tun. Jede Behandlung meiner Harnröhre und schon eine endoskopische Untersuchung hätten mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Inkontinenz zur Folge. Meine Sorge vor einem plötzlichen Harnverhalt teilte er nicht.
Ich suchte daraufhin das Marienhospital in Herne auf. Die Sorgen meines Urologen wies man zurück und schlug nach einer Röntgenuntersuchung meiner Harnröhre mit Kontrastmittel und Ultraschalluntersuchung eine Schlitzung der Harnröhre vor. Der Arzt wies auf die sehr hohe Rezidivrate hin, man könne die Behandlung nahezu beliebig wiederholen.
Diese Aussage ist für mich auch nicht überzeugend.

Lange Rede -kurzer Sinn. 
Kann mir hier im Forum jemand seine Erfahrung mit eine Harnröhrenstriktur nach Radiotherapie mitteilen? Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine wiederholte Schlitzung eine dauerhafte Lösung bringt. Sollte ich lieber abwarten, bis fast nichts mehr fließt? Was kommt nach der Schlitzung bzw. nach den Schlitzungen?  Die Plastische OP zur Wiederherstellung der Harnröhre scheiden nach Aussage des Urologen in Herne bei einer vorausgegangenen Bestrahlung ebenso aus wie eine Ballondilatation mit „Optilume“.
Es würde mich freuen, von Euch zu hören.

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