Wichtig Nach einer TURP OP - massiv mehr Probleme als je zuvor! Klinik zum Check gesucht
- Sky Pad
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Wer das Gleiche wie ich hat, sollte sich vielerorts informieren. Mir hatte der Arzt die Pistole auf die Brust gesetzt!
Ich würde mich auch freuen, wenn man die Wortwahl in meinem Geschriebenen lässt. Ich bin Mensch und habe nun mal schlechtes erlebt und möchte authentisch berichten. Dies klappt aber nur, wenn man mich Mensch sein lässt. Ich bitte da um Verständnis. Danke!
Ich bin 56 Jahre alt. Viele Jahrzehnte Fahrer und Trucker gewesen. In den letzten 10 Jahren hat sich herauskristallisiert, das ich zwar urinieren konnte, aber merkte, dass ich noch nicht leer war und immer öfter von mittig unten im Schritt, nach oben in/gegen die Prostata drücken musste und dies immer wieder bis es nur noch tröpfel weise herauskam und ich mich sozusagen leer fühlte. Im Gegensatz zu heute nach der OP war das eigentlich nichts. Kinderkram!
Vor 5 Jahren ging ich zu einem Urologen und der stellte ein Divertikel fest. Ich bekam Tamsulin - absolut nutzloses Zeug! Wechselte die Stadt und der neue Urologe verschrieb auch Tamsulin, stellte den Divertikel fest, meinte aber, dass das Divertikel nicht sooooo problematisch sei.
Tamsulin half Null Komma Null! Dann wechselte ich innerhalb der Stadt erneut den Urologen, weil die Terminvergabe per Telefon und per Mail zu erreichen, war eine Katastrophe. Man bekam auch keinerlei eine Rückmeldung, wenn man eine E-Mail sandte oder auf dem AB eine Nachricht hinterließ. Vorab: unterm Strich war der Urologe auch ein Griff ins Klo! Ein Schlächter! Nach der OP zum Nachcheck, ging er im Beisein meiner Frau mit meinem besten Stück - der Penis schmerzte noch - um, wie mit einem Stück Fleisch! Dem gebot ich Einhalt und wechselte zu einer Ärztin, welche sich Zeit nimmt und nicht so grobschlächtig ist.
Und jetzt beginnt das Drama …
Der Grobschlächter meinte letztendlich, dass das Divertikel für die Harnprobleme verantwortlich sei und man dies Operieren sollte. Es wurde ja nicht besser.
Termin für die OP im Krankenhaus gemacht! Am Vortag der OP kam ich mit meiner Frau zum Vorgespräch zum Arzt. Dieser untersuchte mich unterhalb komplett mit Ultraschall etc. pp und diagnostizierte plötzlich: Nicht das Divertikel ist ihr Problem, sondern die Prostata "klemmt" die Harnröhre zu … daher die Wasserlass-Problematik.
Ich war erstmal schockiert bzgl. der neuen Diagnose, aber es erschien mir schlüssig! Ergo 3 fuxxing Urologen zuvor hatten unfähiger Weise das Hauptproblem nicht erkannt. Ich war sauer.
Er klärte mich über vieles auf (aber nicht darüber das es noch andere OP-Methoden gibt!).
Er erklärte:
- Das kein Samen mehr kommt, weil dieser in die Blase läuft …
- Das man erstmal Schmerzen hat …
- Das man danach erstmal Harndrangprobleme hat …
- und es ca. 6-8 Wochen dauert, bis sich alles so langsam wieder normalisiert …
Meine Frau und ich hatten sowieso bzgl. Kinder kriegen abgeschlossen und ich willigte überrumpelter Weise ein, da die OP anberaumt war für nächsten Tag. Die Götter in Weiß müssen es ja besser wissen, dachte ich mir und vertraute, weil der Arzt gut quatschen konnte. Wer vertraut - wird enttäuscht!
Tags darauf lag ich auf dem Tisch …
Das Ziehen des Katheters war im Nachhinein auch die Hölle. Scheisse tat das weh und war so unangenehm.
Das Wasserlassen später schien gut. Der Strahl war kräftig und ich dachte, mein ganzer Wasserhaushalt entleert sich und ich werde zum Dörrobst.
Im August 2025 war die OP. Doch bis Weihnachten 2025 änderte sich nichts daran, das ich nicht vernünftig vom Klo kam.
Ich bin im-sitzen-Pinkler... ich sitze und es fängt an zu laufen... dann plötzlich stoppt es als wenn ein Abfluss (die Blase) sich immer mehr mit irgendetwas zusetzt und es hört auf zu laufen. Nach 5 Minuten sitzen, stehe ich auf.
Vorab: Innerhalb der 14 Tage nach der OP, habe ich mich nochmal ins Krankenhaus begeben zum Nachcheck. Hob den Finger wegen der Wasserlassprobleme, aber der Arzt meinte, nachdem ich ein zweites Mal Pinkeln war, dass das Divertikel sich auch entleert hat. Ich solle es mal so versuchen: Dass wenn ich Problematiken spüre, den Penis nach oben in die Länge einmal ziehen soll …
Also zurück zum Pinkeln …, ich stehe auf und ziehe den Schniedelwutz in die Länge und zeitweise passiert es, das es dann nochmal läuft … dann tröpfelt es nur noch und ich spüre, das war noch nicht alles … presse meine Bauchmuskeln zusammen, übe also Druck nach unten im Bauchraum aus und es kommt ein Strahl, der im Tröpfeln endet. Danach drücke ich von unten mit angespannten Bauch von unterhalb im Schritt nach oben und es kommt noch etwas Schussweise … aber es geht weiter …
Die Pipi riecht auch anders als vor der OP - die neue Urologin machte einen Test auf Infektionen - alles Negativ …
Also nach der ca. 15 Minuten Blasenentleerungsorgie gehe ich duschen. Plötzlich läuft der Urin, ohne das ich es manchmal merke … Ergo ist die Blase immer noch nicht leer. Fuck off. Ich dusche 10 Minuten ca. und immer wieder kommt ein Schuss Urin. Das kann doch alles nicht sein!!!
Haben die vielleicht einen Muskel verletzt. Soweit ich das mal im Net eruierte, hat der Penis wohl 2 Muskeln zwecks Urinzurückhaltung …
Auch wenn ich Pinkle, stoppt der Strahl plötzlich und ich merke aber, da will noch was raus, aber egal wie ich in dem Moment presse oder drücke, nix geht. Ich stehe und stehe und warte und warte bis der Strahl sich sozusagen durchgeboxt hat. Ich denke, aufgrund des Geruchs auch, das ein Teil Harn ungehindert in den Samenleiter kommt und dort verweilt und ich vielleicht daher den Penis in die Länge ziehen soll.
Im Dezember 2025 habe ich mir einen Termin geholt zur ambulanten Kontrolle mit Kamera.
Ende vom Lied: Die Ärzte können nix Ungewöhnliches feststellen. Ich habe die Bilder und den Befund.
MEIN ANLIEGEN:
Ich suche eine Klinik in NRW, welche sich das Ambulant nochmal mit Kamera anschaut. Ich will sozusagen eine unabhängige Zweitmeinung.
Wer kann da Rat geben. Wer kann da eine Empfehlung geben. Ich bin verzweifelt. Ich brauche unterwegs mindestens 15 Minuten auf Raststätten oder in Restaurants zum Pinkeln und dann tropft es trotzdem noch nach. Daher klemme ich den Schniedel nach unten weg. Abends beim Entkleiden ist deutlicher Geruch zu vernehmen und eigentlich auch schon nach dem ersten Wasserlassen. Das ist so ätzend und belastend.
Aber das ist nicht alles, jetzt kommt noch ein Hammer …
Ich war mein Leben lang sexuell aktiver als aktiv. Jetzt fühle ich mich als halber Mann, weil erstmal zeitweise, wenn er steif wird, der Bereich der Eichel schmerzt und am unteren Ende wie ein Ring, der mich knechtet, sich leichter krampfschmerz um den Penis legt. Die Lust auf Sex ist zu 90 % gewichen. Wenn ich mir selber einen herunterhole ist es unangenehm, weil der Penis leicht schon schmerzt, aber wenn man Geil ist … na ja … und wenn ich dabei einen Porno schaue, dann fühle ich mich sowas von Außenseiter, wenn ich die Männer abspritzen sehe … das gehört einfach dazu. Zumal, der Orgasmus vor der OP - ganz anderes Universum!!!!!!
Grad durch das Pumpen des Samens, pulsiert der Schwanz beim Orgasmus und die Eichel wird ja auch nochmal dicker. Mir flog immer der Kopf weg und ich konnte mich, wenn ich stand, kaum auf den Beinen halten …
Ich hatte gestern Sex … Ich hatte das labbrige Gefühl eines Orgasmus … aber gefühltechnisch hätte ich es auch sein lassen können. Die Beziehung und mein Kopf leiden.
Ich vermisse die alte Qualität des Orgasmus so arg, da kann sich keiner ein Bild davon machen.
Wer kann helfen? Wer weiß Rat? Wer kennt eine Klinik?
LG
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- martinK
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Herzlich willkommen im Forum! Da meine "Baustelle" ganz anderswo liegt und ich nicht in Deutschland wohne, kann ich Dir auf Deine Frage nicht weiterhelfen, hoffentlich meldet sich noch jemand!
Meine Erfahrung mit der Urologie ist, dass es man mit den Ärzten Geduld haben muss. Blasenentleerungsstörungen können komplex sein, und oft dauert es länger als einem lieb ist, bis der Grund für die Störung gefunden ist. Dennoch halte ich Deine Vorgehen, eine Zweitmeinung einzuholen für richtig. Möglicherweise wirst Du aber etwas Geduld benötigen, was in Deiner derzeitigen Situation verständlicherweise nicht einfach ist.
Herzliche Grüsse
Martin
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- Werner1691
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- Jael
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ich fühle mit Dir. Ich hatte nach einer TUR-Prostata zweimal eine Nebenhodenentzündung und durch die Obstruktion durch die Prostata seit 13 Monaten einen suprapubischen Dauerkatheter, da hohe Restharnmengen und einen Sammenerguss in die Blase. Dass ich keinen normalen Samenerguss mehr habe macht mir nichts aus. Das Gefühl hat bei mir nicht gelitten. Das hört sich aber alles sehr merkwürdig bei Dir an. Es gibt spezialisierte Urologen (Neurourologen). Vielleicht können sie helfen!? Du must Geduld und Durchhaltevermögen haben. Ich bin auch gerade dabei meinen Urologen zu wechseln und habe den neuen Urologen meiner Wahl einfach gefragt, ob er Bock hat einen Mann mit hohem Restharn und atoner Blase zu behandeln. Viele Grüße und alles Gute Jael
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- MichaelDah
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ich versuche mich mal mit einer Antwort - auch um hier ein paar geäußerte Unklarheiten aus dem Weg zu räumen. Tut mir leid, dass du da offenbar Pech mit deinen Ärzten hattest. Wurde denn (jetzt und damals) überhaupt mal gemessen, wie gut du noch Harnlassen kannst? Wenn es schon Dehnungsschäden an der Blase gibt (das sind die Divertikel), dann sollte wenigstens mal ein Uroflow gemacht werden, um das objektiv beurteilen zu können. Fast jeder Urologe hat so ein Gerät.
Allerdings haben da nicht nur die Ärzte Schuld… Das Problem ist, dass viele Männer erst zum Urologen gehen, wenn nichts mehr geht. Schon dein erster Doc hat ja die Divertikel im Ultraschall gesehen. Die entstehen, wenn „die Röhre“ verstopft ist. Die Blase ist ein Muskel und sie benimmt sich auch genau so. Wenn sich z.B. die Prostata verengt - was im Alter öfter passiert - versucht die Blase, das zu kompensieren - der Muskel wird also größer, weil er gegen mehr Widerstand arbeiten muss. Davon bekommst du am Anfang nicht viel mit. Irgendwann ist der Widerstand so groß, dass sich der Muskel beim Zusammenziehen quasi selbst zertört. Es wird so viel Druck aufgebaut, dass es an den Schwachstellen Ausstülpungen kommt - das sind die Divertikel. In der Folge verliert der Muskel jetzt an Kraft und du kannst nicht mehr richtig pieseln. Wenn du damit erst zu diesem Zeitpunkt beim Arzt erscheinst, dann ist das Kind ohnehin schon halb in den Brunnen gefallen. Wenn das Tamsulosin dann nicht mehr die gewünschte Wirkung zeigt, hätte man _gleich_ genauer schauen müssen. Allerdings hast du - vermutlich enttäuscht von der nicht funktionierenden Behandlung - den Doc gewechselt und der neue hat - warum auch immer - von vorne angefangen.
Lange Rede kurzer Sinn: Mit der TURP-OP wurde zwar die „Rohrverstopfung“ beseitigt - das bedeutet allerdings nicht, dass die geschädigte Blase überhaupt noch in der Lage ist, genügend Druck aufzubauen, um eine komplette Entleerung zu ermöglichen. Röhrenguggen allein reicht also leider nicht aus, um dem Problem auf die Spur zu kommen.
Prinzipiell kann auch fast jeder Urologe ambulant eine Harnröhren/Blasenspieglung durchführen - allerdings wäre meine Empfehlung, deine Urologin zunächst mal zu fragen, ob ein Uroflow gemacht werden kann. Dabei pieselst du in einen Trichter und es wird der Harnfluss gemessen. Je nachdem, wie der ausfällt, kann dann nachgelagert noch eine Spieglung und wenn keine Verstopfung festgestellt wird, auch eine Blasendruckmessung durchgeführt werden. Die kann dann Aufschluss über das Maß der Blasenschädigung geben.
Wie sich das weiter entwickelt, müsstest du mit deiner Urologin besprechen. Manchmal kann es sein, dass sich das Ganze wieder etwas normalisiert, wenn die Verstopfung beseitigt ist. Was das Nachtröpfeln angeht - das kann auch ein Beckenboden-Problem sein (auch Männer haben so was…). Aber auch das würde ich mit dem Doc besprechen. Oft kann man das mit Physiotherapie behandeln.
Viele Grüße
Michael
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- Sky Pad
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Guten Morgen.Werner1691: Wahrsecheinlich hast du eine vergrößerte Lodge durch deine Ausschälung. Dadurch wird dein Darm behindert sowie der Harn staut sich nach hinten. Oder sie haben erstmal die falsche Richtung genommen und es entstand eine VIA Falsa wie bei mir.Der Samen bekommst du nicht mehr. Du hättest eine Tel Rezesion machen lassen sollen. Wäre vieles einfacher geht leider nicht mehr rückgängig.
Meine Darmtätigkeit funktioniert sehr gut. Eine Via Falsa sagt mir jetzt nichts. Ich google dies mal. Bzgl. Teilrezession … Ich lag auf dem Tisch. Die Ärzte haben agiert. Die müssen wissen, was sie tun.LG
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- Sky Pad
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Guten Morgen...Das tut mir Leid zu lesen, wie es dir geht!Jael: ...
ich fühle mit Dir. Ich hatte nach einer TUR-Prostata zweimal eine Nebenhodenentzündung und durch die Obstruktion durch die Prostata seit 13 Monaten einen suprapubischen Dauerkatheter, da hohe Restharnmengen und einen Sammenerguss in die Blase. Dass ich keinen normalen Samenerguss mehr habe macht mir nichts aus. Das Gefühl hat bei mir nicht gelitten. Das hört sich aber alles sehr merkwürdig bei Dir an. Es gibt spezialisierte Urologen (Neurourologen). Vielleicht können sie helfen!? Du must Geduld und Durchhaltevermögen haben. Ich bin auch gerade dabei meinen Urologen zu wechseln und habe den neuen Urologen meiner Wahl einfach gefragt, ob er Bock hat einen Mann mit hohem Restharn und atoner Blase zu behandeln.
Bzgl. Neurourologen... Da finde ich nichts bzgl. meines Falles. Was ich finde ist, das diese Ärzte sich um Querschnittslähmungen vs. noch pinkeln können, kümmern. Trotzdem Danke und LG
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- Sky Pad
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Guten Morgen Michael …MichaelDah: ... Wurde denn (jetzt und damals) überhaupt mal gemessen, wie gut du noch Harnlassen kannst? Wenn es schon Dehnungsschäden an der Blase gibt (das sind die Divertikel), dann sollte wenigstens mal ein Uroflow gemacht werden, um das objektiv beurteilen zu können. Fast jeder Urologe hat so ein Gerät.
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Prinzipiell kann auch fast jeder Urologe ambulant eine Harnröhren/Blasenspieglung durchführen - allerdings wäre meine Empfehlung, deine Urologin zunächst mal zu fragen, ob ein Uroflow gemacht werden kann. Dabei pieselst du in einen Trichter und es wird der Harnfluss gemessen. Je nachdem, wie der ausfällt, kann dann nachgelagert noch eine Spieglung und wenn keine Verstopfung festgestellt wird, auch eine Blasendruckmessung durchgeführt werden. Die kann dann Aufschluss über das Maß der Blasenschädigung geben.
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Wie sich das weiter entwickelt, müsstest du mit deiner Urologin besprechen. Manchmal kann es sein, dass sich das Ganze wieder etwas normalisiert, wenn die Verstopfung beseitigt ist. Was das Nachtröpfeln angeht - das kann auch ein Beckenboden-Problem sein (auch Männer haben so was…). Aber auch das würde ich mit dem Doc besprechen. Oft kann man das mit Physiotherapie behandeln.
Es wurde versucht ein Uroflow bei meiner aktuellen Urologin zu machen … die Ärztin ist wirklich gut und geht auf mich als Patienten ein. Also, ich trank vor Ort eine Dreiviertelstunde Getränke.... Dann ging ich auf die Mess-Toilette. Was an Urin herauskam, war … kurzer schwacher Strahl und dann dieses leicht brennende Gefühl in der Harnröhre und dann ist es so wie ich schrieb: Als ob etwas von innen die Harnröhre sich zusetzen lässt und es tröpfelte nur noch. Da habe ich auch durch Pressen der Bauchmuskeln in den Unterleib hinein, nichts mehr zum Fließen gebracht. Ging einfach nichts. Zu meiner Gesamtstory sagt die Ärztin, dass sie schon viel erlebt habt, aber mein Fall ist Neuland. Daher stimmt sie dem zu, das ich mir in einer anderen Klinik eine Zweitmeinung einholen will - aber erstmal eine finden. Und das bzgl. das der Urologe reingucken, das bot sie mir auch an, aber da macht mein Kopf nicht mit. Ich will voll betäubt sein! Weg vom Fenster! Es gibt ein Video auf YouTube, wie man eine TURP macht … kein Wunder das da Schäden bleiben. HORROR!
Dass Männer allgemein nicht gerne zu Ärzten gehen, ist allgemein bekannt, oder? Das Problem mit dem urinieren, ist ja langsam schleichend für mich, über Jahre hinweg gekommen. Ich war Chauffeur und Truckerbertie. Da es langsam passierte, wurde es irgendwann Alltag. Das Leben war Stress und ich habe mir null Gedanken gemacht.
Du schreibst: Wenn das Tamsulosin dann nicht mehr die gewünschte Wirkung zeigt, hätte man _gleich_ genauer schauen müssen.
Die ersten 3 Urologen haben immer weiter Tamsulin verschrieben. Aussagen wie: noch ist die Größe des Divertikels nicht so groß, aber man solle es unter Beobachtung halten … kamen immer zutage. Was soll ich denn als Laie dann sagen? Reminder: Drei Ärzte sind mich Jahrelang, also zu jeder Behandlung mit dem Ultraschall abgefahren und keiner hat die Prostata als Problemfall erkannt/bezeichnet. Ich hatte oft Finger im Po und es wurde abgetastet. Der Zweite Urologe meinte zwar auch, dass die Prostata leicht vergrößert sei, aber auch noch nicht problematisch groß. Was soll ich denn da entgegnen?
Wenn ich morgens auf die Toilette gehe, dann läuft es auch erstmal gut … aber dann kappt es wieder ab und ich merke, da ist noch was drin. Siehe Story oben.
Nach der OP - innerhalb von 14 Tagen meldete ich mich ja im Krankenhaus, weil ich Schmerzen hatte und sich alles problematisch anfühlte. Er machte ein Ultraschall. Meine Frau war zugegen! Dann sollte ich Harn abgeben. Dann machte er nochmal Ultraschall. Da sah man, dass das Divertikel (noch nicht problematisch groß - seine Aussage) noch mit Harn gefüllt war. Er sagte, erneut solle ich wasserlassen gehen. Dies tat ich. Hat gedauert, weil ich darf ja nicht drücken und es muss von alleine fließen und danach nochmal ein Ultraschall getan und die Blase war leer. So sagte er es. Durch das Brennen innerhalb untenrum, konnte ich nicht bestimmen, was los ist. Ein halbes Jahr später zwischen Weihnachten und Neujahr, wurde nochmal ambulant geschaut und die Ärzte meinten: alles unauffällig. Das Divertikel will ich 2027 operieren lassen.
Bzgl. nachtröpfeln … wie gesagt, es brennt des Öfteren leicht beim Pinkeln und wenn ich das gute Stück wieder einpacke - wo ich denke das ich schon fertig bin, nach langer Zeit, plötzlich schießt noch ein Strahl raus. Das ist so ätzend! Ich denke immer, der Anfang der Harnröhre ist der tiefste Punkt. Die Blase ist darüber. Blase ist voll. Auf WC gehen. Muskel entspannen und freien Lauf lassen = Blase leer!
Ich werde heute Kliniken anschreiben und um einen Termin bitten, aber man solle mir einräumen, das dann das nächste Date, die ambulante Kamerafahrt ist. Ich kann es mir nicht leisten, NRW-weit alle Kliniken nur für ein Gespräch abzufahren.
Bilder sind von der Nachuntersuchung, 4 Monate später.
LG
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- MichaelDah
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ich hab mal die Zitate etwas eingekürzt - eigentlich machen wir hier so was wegen der Lesbarkeit auf dem Handy eher nicht - möglicherweise schmeißt sie der Admin auch ganz raus... Wie auch immer - erstmal vorweg: Ich bin kein Arzt, sondern nur selbst betroffen und hab mich daher aus der Not heraus etwas intensiver mit der Thematik befasst - von daher bitte alle Aussagen von mir vorsichtig interpretieren...
Die Bilder, die du mitgeschickt hast, sehen für mich jetzt nicht so super problematisch aus und erklären - wenn es da immer noch so aussieht - nicht das Problem, das du hast. Eine Sache hat mich allerdings hellhörig gemacht. Du schreibst: Wenn du morgens auf die Toilette gehst, läuft es erstmal gut und dann bricht der Strahl ab. Das kann jetzt mehrere Dinge bedeuten - aber vermutlich nicht, dass es ein „Röhrenproblem" gibt.
Wenn das Rohr dicht ist, kommt da grundsätzlich nur wenig durch - das ist nicht Tageszeit oder konditionsabhängig. Ich tippe da auf mindestens zwei Probleme. Erstens: Das Divertikel. Das hattest du ja auch schon geschrieben, dass die Ärzte das gesehen haben. Wenn die Blase voll wird, läuft der Harn in die Ausstülpung. Wenn du versuchst, Wasser zu lassen, kommt nur das raus, was in der Blase ist - das, was im Divertikel ist, bleibt drin. Wenn die Blase dann leer ist, "schwabt" der Rest aus dem Divertikel zurück in die Blase - nur da hast du dann schon aufgehört zu pieseln... Das kann _ein_ Grund für den Restharn sein.
Ein weiterer Grund kann auch dein Beckenboden sein. Den Effekt kenne ich selber auch. Ich hab auch einen „Sitzjob" und da kann es schnell passieren, dass der Beckenboden verkrampft - besonders dann, wenn noch was weh tut. Dieses Problem kannst du bei einer Blasenspieglung unter Narkose schlecht reproduzieren, weil die Muskeln da i.d.R. locker werden. Wenn dein Beckenboden verspannt ist, dann kann die Harnröhre super frei sein, aber du kannst trotzdem kein Wasser lassen, weil die Beckenbodenmuskulatur die Harnröhre einfach zu drückt. Das kann dann tatsächlich Tageszeit und stimmungsabhängig sein (bei Stress geht es meist schlechter).
Da das Uroflowergebnis sagen mal suboptimal war, müsste man jetzt tatsächlich weiter schauen. Eigentlich kann man einen verspannten Beckenboden ertasten, aber das ist natürlich wieder so eine Sache, denn der muss ja nicht immer verspannt sein ... Ich denke, die Idee, sich an eine Klinik mit einem Kontinenz-/Beckenbodenzentrum zu wenden, ist in deinem Fall vermutlich wirklich nicht verkehrt. Die können dann auch entscheiden, ob zuerst in die Röhre geschaut oder gleich eine Blasendruckmessung gemacht wird. I.d.R. werden dabei dann auch Röntgenaufnahmen geschossen, sodass man recht genau sehen kann, was da wann passiert.
Eine Liste der zertifizierten Kontinenz-/Beckenbodenzentren findest du bei der deutschen Kontinenzgesellschaft:
zertifizierte Kontinenzzentren
Zum Thema der Prostata muss ich sagen, dass man einer Prostata nicht unbedingt sofort ansieht, ob sie eine Verstopfung verursacht oder nicht - mit dem Ultraschall kann man zwar die Größe ermitteln, aber nicht wirklich rein schauen. Es ist zwar wahrscheinlicher, dass eine große Prostatavergrößerung eine Verstopfung verursacht als eine kleine, aber mit Sicherheit kann man das erst sagen, wenn man in die Röhre rein geschaut oder eine Röntgenaufnahme mit Kontrastmittel gemacht hat. Leider hat man das bei dir offensichtlich anfangs versäumt - das Divertikel wäre da aus meiner Laiensicht eigentlich schon ein Grund für eine genauere Untersuchung gewesen - jedenfalls, wenn es nicht angeboren ist, was bei dir ja wohl nicht der Fall ist.
Wie auch immer - ich denke, wenn du eine Klinik auf der Liste findest, die in deiner Nähe ist, wirst du sicher etwas weiterkommen. Allerdings wirst du dich vermutlich mindestens auf ein halbes Jahr Wartezeit einstellen müssen. Daher würde ich an deiner Stelle noch mal bei der Urologin vorstellig werden und fragen, wie es bis dahin weitergehen soll. Bei der Gelegenheit kannst du auch mal fragen, ob ihrer Meinung nach dein Beckenboden verspannt ist. Wenn das der Fall sein sollte, kannst du das Problem vermutlich relativ schnell mit Physiotherapie beheben.
Viele Grüße
Michael
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- Sky Pad
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Ich hoffe ja nicht das der Admin mich hinauswirft. Ich habe ja nichts falsch gemacht, oder?!
Habe mich grad per Mail an eine Klinik in der Nähe gewandt, danke für den Link.
Da bei mir ja die Samenröhre offen ist, denke ich so, das da auch der Urin hineinfließt und dann anschließend doch nachläuft...
Der Urin riecht auch immer. So roch er nie zuvor! Wie schon bemerkt, es liegen laut Test, keine Entzündungen oder ähnliches vor.
Und wie auch schon geschrieben, läuft das Divertikel auch leer. Innerhalb der 14 Tage war ich ja zum Check in der Klinik. Und in den Wochen und Monaten danach immer mehr verunstaltete sich das Wasserlassen. Bitte lies nochmal meinen Anfangstext...
Auf der Toilette sitzen 15 Minuten, dann stehe ich und es läuft, dann gehe ich duschen und es läuft... Immer mal wieder bis zum Ende der Dusche... Das ist doch nicht normal.
Danke..., ich werde jetzt auf eine Rückmeldung der Klinik warten.
BG
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