Online-Gruppentreffen Oktober
Mi, 07.10.2026
19:00 Uhr

Infoveranstaltung Verstopfung Online

exclamation-circle Wichtig Nach einer TURP OP - massiv mehr Probleme als je zuvor! Klinik zum Check gesucht

  • Sky Pad
  • Sky Pads Avatar Autor
  • Forenstarter
  • Forenstarter
    Registered
Mehr
1 Tag 15 Stunden her #54178 von Sky Pad
Hallo zusammen. Ich bin neu hier. Habe auch nach gleichen Problemen im Suchfeld gesucht, aber nichts Passendes gefunden. Daher schreibe ich mein (für mich!) Tragödie hier nieder.
Wer das Gleiche wie ich hat, sollte sich vielerorts informieren. Mir hatte der Arzt die Pistole auf die Brust gesetzt!
Ich würde mich auch freuen, wenn man die Wortwahl in meinem Geschriebenen lässt. Ich bin Mensch und habe nun mal schlechtes erlebt und möchte authentisch berichten. Dies klappt aber nur, wenn man mich Mensch sein lässt. Ich bitte da um Verständnis. Danke!

Ich bin 56 Jahre alt. Viele Jahrzehnte Fahrer und Trucker gewesen. In den letzten 10 Jahren hat sich herauskristallisiert, das ich zwar urinieren konnte, aber merkte, dass ich noch nicht leer war und immer öfter von mittig unten im Schritt, nach oben in/gegen die Prostata drücken musste und dies immer wieder bis es nur noch tröpfel weise herauskam und ich mich sozusagen leer fühlte. Im Gegensatz zu heute nach der OP war das eigentlich nichts. Kinderkram!
Vor 5 Jahren ging ich zu einem Urologen und der stellte ein Divertikel fest. Ich bekam Tamsulin - absolut nutzloses Zeug! Wechselte die Stadt und der neue Urologe verschrieb auch Tamsulin, stellte den Divertikel fest, meinte aber, dass das Divertikel nicht sooooo problematisch sei.
Tamsulin half Null Komma Null! Dann wechselte ich innerhalb der Stadt erneut den Urologen, weil die Terminvergabe per Telefon und per Mail zu erreichen, war eine Katastrophe. Man bekam auch keinerlei eine Rückmeldung, wenn man eine E-Mail sandte oder auf dem AB eine Nachricht hinterließ. Vorab: unterm Strich war der Urologe auch ein Griff ins Klo! Ein Schlächter! Nach der OP zum Nachcheck, ging er im Beisein meiner Frau mit meinem besten Stück - der Penis schmerzte noch - um, wie mit einem Stück Fleisch! Dem gebot ich Einhalt und wechselte zu einer Ärztin, welche sich Zeit nimmt und nicht so grobschlächtig ist.
Und jetzt beginnt das Drama …

Der Grobschlächter meinte letztendlich, dass das Divertikel für die Harnprobleme verantwortlich sei und man dies Operieren sollte. Es wurde ja nicht besser.
Termin für die OP im Krankenhaus gemacht! Am Vortag der OP kam ich mit meiner Frau zum Vorgespräch zum Arzt. Dieser untersuchte mich unterhalb komplett mit Ultraschall etc. pp und diagnostizierte plötzlich: Nicht das Divertikel ist ihr Problem, sondern die Prostata "klemmt" die Harnröhre zu … daher die Wasserlass-Problematik.
Ich war erstmal schockiert bzgl. der neuen Diagnose, aber es erschien mir schlüssig! Ergo 3 fuxxing Urologen zuvor hatten unfähiger Weise das Hauptproblem nicht erkannt. Ich war sauer.
Er klärte mich über vieles auf (aber nicht darüber das es noch andere OP-Methoden gibt!). 
Er erklärte:
- Das kein Samen mehr kommt, weil dieser in die Blase läuft … 
- Das man erstmal Schmerzen hat …
- Das man danach erstmal Harndrangprobleme hat …
- und es ca. 6-8 Wochen dauert, bis sich alles so langsam wieder normalisiert …

Meine Frau und ich hatten sowieso bzgl. Kinder kriegen abgeschlossen und ich willigte überrumpelter Weise ein, da die OP anberaumt war für nächsten Tag. Die Götter in Weiß müssen es ja besser wissen, dachte ich mir und vertraute, weil der Arzt gut quatschen konnte. Wer vertraut - wird enttäuscht!
Tags darauf lag ich auf dem Tisch …
Das Ziehen des Katheters war im Nachhinein auch die Hölle. Scheisse tat das weh und war so unangenehm.
Das Wasserlassen später schien gut. Der Strahl war kräftig und ich dachte, mein ganzer Wasserhaushalt entleert sich und ich werde zum Dörrobst.

Im August 2025 war die OP. Doch bis Weihnachten 2025 änderte sich nichts daran, das ich nicht vernünftig vom Klo kam.
Ich bin im-sitzen-Pinkler... ich sitze und es fängt an zu laufen... dann plötzlich stoppt es als wenn ein Abfluss (die Blase) sich immer mehr mit irgendetwas zusetzt und es hört auf zu laufen. Nach 5 Minuten sitzen, stehe ich auf. 
Vorab: Innerhalb der 14 Tage nach der OP, habe ich mich nochmal ins Krankenhaus begeben zum Nachcheck. Hob den Finger wegen der Wasserlassprobleme, aber der Arzt meinte, nachdem ich ein zweites Mal Pinkeln war, dass das Divertikel sich auch entleert hat. Ich solle es mal so versuchen: Dass wenn ich Problematiken spüre, den Penis nach oben in die Länge einmal ziehen soll …
Also zurück zum Pinkeln …, ich stehe auf und ziehe den Schniedelwutz in die Länge und zeitweise passiert es, das es dann nochmal läuft … dann tröpfelt es nur noch und ich spüre, das war noch nicht alles … presse meine Bauchmuskeln zusammen, übe also Druck nach unten im Bauchraum aus und es kommt ein Strahl, der im Tröpfeln endet. Danach drücke ich von unten mit angespannten Bauch von unterhalb im Schritt nach oben und es kommt noch etwas Schussweise … aber es geht weiter …
Die Pipi riecht auch anders als vor der OP - die neue Urologin machte einen Test auf Infektionen - alles Negativ …
Also nach der ca. 15 Minuten Blasenentleerungsorgie gehe ich duschen. Plötzlich läuft der Urin, ohne das ich es manchmal merke … Ergo ist die Blase immer noch nicht leer. Fuck off. Ich dusche 10 Minuten ca. und immer wieder kommt ein Schuss Urin. Das kann doch alles nicht sein!!! 
Haben die vielleicht einen Muskel verletzt. Soweit ich das mal im Net eruierte, hat der Penis wohl 2 Muskeln zwecks Urinzurückhaltung …
Auch wenn ich Pinkle, stoppt der Strahl plötzlich und ich merke aber, da will noch was raus, aber egal wie ich in dem Moment presse oder drücke, nix geht. Ich stehe und stehe und warte und warte bis der Strahl sich sozusagen durchgeboxt hat. Ich denke, aufgrund des Geruchs auch, das ein Teil Harn ungehindert in den Samenleiter kommt und dort verweilt und ich vielleicht daher den Penis in die Länge ziehen soll.
Im Dezember 2025 habe ich mir einen Termin geholt zur ambulanten Kontrolle mit Kamera.
Ende vom Lied: Die Ärzte können nix Ungewöhnliches feststellen. Ich habe die Bilder und den Befund. 
MEIN ANLIEGEN:
Ich suche eine Klinik in NRW, welche sich das Ambulant nochmal mit Kamera anschaut. Ich will sozusagen eine unabhängige Zweitmeinung.
Wer kann da Rat geben. Wer kann da eine Empfehlung geben. Ich bin verzweifelt. Ich brauche unterwegs mindestens 15 Minuten auf Raststätten oder in Restaurants zum Pinkeln und dann tropft es trotzdem noch nach. Daher klemme ich den Schniedel nach unten weg. Abends beim Entkleiden ist deutlicher Geruch zu vernehmen und eigentlich auch schon nach dem ersten Wasserlassen. Das ist so ätzend und belastend.
Aber das ist nicht alles, jetzt kommt noch ein Hammer …

Ich war mein Leben lang sexuell aktiver als aktiv. Jetzt fühle ich mich als halber Mann, weil erstmal zeitweise, wenn er steif wird, der Bereich der Eichel schmerzt und am unteren Ende wie ein Ring, der mich knechtet, sich leichter krampfschmerz um den Penis legt. Die Lust auf Sex ist zu 90 % gewichen. Wenn ich mir selber einen herunterhole ist es unangenehm, weil der Penis leicht schon schmerzt, aber wenn man Geil ist … na ja … und wenn ich dabei einen Porno schaue, dann fühle ich mich sowas von Außenseiter, wenn ich die Männer abspritzen sehe … das gehört einfach dazu. Zumal, der Orgasmus vor der OP - ganz anderes Universum!!!!!!
Grad durch das Pumpen des Samens, pulsiert der Schwanz beim Orgasmus und die Eichel wird ja auch nochmal dicker. Mir flog immer der Kopf weg und ich konnte mich, wenn ich stand, kaum auf den Beinen halten …
Ich hatte gestern Sex … Ich hatte das labbrige Gefühl eines Orgasmus … aber gefühltechnisch hätte ich es auch sein lassen können. Die Beziehung und mein Kopf leiden.
Ich vermisse die alte Qualität des Orgasmus so arg, da kann sich keiner ein Bild davon machen. 
Wer kann helfen? Wer weiß Rat? Wer kennt eine Klinik?

LG

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

  • martinK
  • martinKs Avatar
  • Vereinsmitglied
  • Vereinsmitglied
    Registered
Mehr
21 Stunden 20 Minuten her #54180 von martinK
Hallo Sky Pad

Herzlich willkommen im Forum! Da meine "Baustelle" ganz anderswo liegt und ich nicht in Deutschland wohne, kann ich Dir auf Deine Frage nicht weiterhelfen, hoffentlich meldet sich noch jemand!

Meine Erfahrung mit der Urologie ist, dass es man mit den Ärzten Geduld haben muss. Blasenentleerungsstörungen können komplex sein, und oft dauert es länger als einem lieb ist, bis der Grund für die Störung gefunden ist. Dennoch halte ich Deine Vorgehen, eine Zweitmeinung einzuholen für richtig. Möglicherweise wirst Du aber etwas Geduld benötigen, was in Deiner derzeitigen Situation verständlicherweise nicht einfach ist.

Herzliche Grüsse
Martin
Folgende Benutzer bedankten sich: Sky Pad

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

  • Werner1691
  • Werner1691s Avatar
  • Forenstarter
  • Forenstarter
    Registered
Mehr
14 Stunden 17 Minuten her #54185 von Werner1691
Wahrsecheinlich hast du eine vergrößerte Lodge durch deine Ausschälung. Dadurch wird dein Darm behindert sowie der Harn staut sich nach hinten. Oder sie haben erstmal die falsche Richtung genommen und es entstand eine VIA Falsa wie bei mir.Der Samen bekommst du nicht mehr. Du hättest eine Tel Rezesion machen lassen sollen. Wäre vieles einfacher geht leider nicht mehr rückgängig.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

  • Jael
  • Jaels Avatar
  • Forenstarter
  • Forenstarter
    Registered
Mehr
11 Stunden 29 Minuten her #54186 von Jael
Hallo Sky Pad, 

ich fühle mit Dir. Ich hatte nach einer TUR-Prostata zweimal eine Nebenhodenentzündung und durch die Obstruktion durch die Prostata seit 13 Monaten einen suprapubischen Dauerkatheter, da hohe Restharnmengen und einen Sammenerguss in die Blase. Dass ich keinen normalen Samenerguss mehr habe macht mir nichts aus. Das Gefühl hat bei mir nicht gelitten. Das hört sich aber alles sehr merkwürdig bei Dir an. Es gibt spezialisierte Urologen (Neurourologen). Vielleicht können sie helfen!? Du must Geduld und Durchhaltevermögen haben. Ich bin auch gerade dabei meinen Urologen zu wechseln und habe den neuen Urologen meiner Wahl einfach gefragt, ob er Bock hat einen Mann mit hohem Restharn und atoner Blase zu behandeln. Viele Grüße und alles Gute Jael

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Moderatoren: MichaelDah
Ladezeit der Seite: 1.198 Sekunden

Sie sind nicht allein! Besucher: Heute 740 | Gestern 2.438 | Monat 76.172 | Insgesamt 12.495.832