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Cannabis als Medizin sinnvoll?

19 Nov 2005 00:44 #1 von matti
Cannabis als Medizin sinnvoll ?


Aufgrund der medizinischen Erfahrungen ist davon auszugehen, dass verschiedene Anwendungsgebiete des Cannabisstoffes etwa bei Multiple Sklerose erfolgversprechend sind. Denn die Substanz verringert Schmerzen und hat eine antispastische Wirkung. Zudem ist natuerliches Cannabis deutlich kostenguenstiger als die derzeit aus dem Ausland eingefuehrten synthetischen Ersatzstoffe.


Hat schon einmal jemand von euch mit Cannabis als
Medikament Erfahrungen gemacht?

Anmerkung: Hier geht es nicht ums Kiffen, sondern um die verordnungsfähige Gabe von Medikamenten die den Wirkstoff Cannabis beeinhalten.

Gruß

Matti

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08 Nov 2007 18:42 #2 von Struppi
Hallo Matti,

obwohl dieser Artikel schon älter ist, kann und möchte ich dazu doch noch etwas schreiben (ich arbeite mich grad' so nach und nach durch die älteren Beiträge...):

An der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf (UKE) lief meines Wissens nach lange Zeit eine sehr erfolgversprechende Therapie mit THC in der begleitenden Krebsthreapie.

Gerade bei Patienten mit starken Nebenwirkungen unter der Chemotherapie erzielte man dort gute Erfolge mit THC in der Begleittherapie. Es regt den Appetit an, senkt die Übelkeit, ist (wie Du ja bereits geschrieben hast) krampflösend und schmerzdämpfend.

Leider wurde die Studie - nachdem mal wieder die öffentliche Diskussion über die Legalisierung von Canabis entbrannte - eingestellt... kein Kommentar!

Eine vergleichbare Studie gab es (leider habe ich keine Quelle dazu! Mein Hausarzt hatte dies mal am Rande erwähnt...) auch für MS-Patienten. Viele MS-Patienten sind leider gezwungen, sich ihr THC auf illegalen Wegen zu "besorgen", die Therapieerfolge sollen aber sehr gut sein. Es soll die Beweglichkeit verbessern, Spastiken dämpfen und das Schmerzempfinden deutlich senken.

Anwendung findet Canabis auch in der Therapie von Grünem Star.

Grüße

Struppi

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11 Mär 2012 17:23 #3 von zecke990
hallo matti

der thred ist zwar in die jahre gekommen ;) trotzdem ist das thema thc immer noch sehr aktuell.

seit einem jahr nehme ich regelmässig thc ein. es wirkt bei mir hervorragend bei spastiken. der entspannungseffekt ist ideal für die nachtruhe. ich nehme es als oel ein, was den vorteil hat, dass ich es gut dosieren kann.

liebe grüsse
zecke

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11 Mär 2012 20:47 #4 von Birgit
Guten Abend Zecke,

vor 3 Jahren habe ich an einer Studie für THC gegen meine starken Schmerzen durch die MS teilgenommen. Ich habe es super gut vertragen und es hat mir sehr geholfen. Leider die Studie wegen zu geringer Wirksamkeit bei der Mehrheit der Teilnehmer ersatzlos eingestellt. :( Die Folge war das es in Deutschland für MS Patienten nicht zugelassen wird. Ich habe es weiter verordnet bekommen, doch die Krankenkasseübernimmt seit Anfang letzten Jahres nicht mehr die Kosten. Nun bin ich wieder auf der Suche nach einer neuen Schmerztherapie. Ich bin auf jeden Fall für die Zulassung bei schweren Erkrankungen wo die Wirksamkeit belegt ist!

Liebe Grüße
Birgit

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08 Apr 2012 16:02 #5 von zecke990
liebe birgit

ich wusste nicht, dass in deutschland die thc studie wegen geringer wirksamkeit eingestellt wurde. dies ist wirklich sehr schade. die resonanz in der als-gruppe auf das sativa-öl ist sehr gut. seit 1. juli 2011 ist in der schweiz das revidierte betäubungsmittelgesetz in kraft. u.a. ist festgehalten: "Der Anbau, der Handel und die Anwendung von verbotenen Betäubungsmitteln, insbesondere von Cannabis, sind unter bestimmten Voraussetzungen mit einer Ausnahmebewilligung des BAG möglich. Dies ist der Fall, wenn diese verbotenen Betäubungsmittel für die Forschung, die Arzneimittelentwicklung oder eine beschränkte medizinischen Anwendung (compassionate use) bei schwerwiegenden Krankheiten verwendet werden."

liebe grüsse
zecke

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