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15.000 Postbeamte mit 55 aufs Altenteil

03 Jul 2006 14:48 #1 von matti
Hallo,

im Schutze der zur Zeit stattfindenden WM plant unsere Regierung so manche Sauerei und hofft darauf das die meisten Menschen eh nur Fußball im Kopf haben. (dabei haben viele gar keinen Fußball im Kopf, sondern nur die Luft dieses Spielgerätes).

Hier mal eine der neusten Schweinereien, gerade wenn man die Diskusionen über eine Erhöhung der Lebensarbeitszeit auf 67 Jahre noch vor Augen hat, welche die Arbeitnehmer ja nicht bis 67 arbeiten lassen will, sondern ihnen einen gehörigen Batzen der Rente kürzen soll.


15.000 Postbeamte mit 55 aufs Altenteil

Regierung plant angeblich Frühpensionierungsgesetz

Berlin - Rund 15.000 Beamte bei Post, Postbank und Telekom sollen einem Zeitungsbericht zufolge demnächst schon mit 55 Jahren aufs Altenteil gesetzt werden. Dies sehe ein Gesetzentwurf vor, den die Bundesregierung ins parlamentarische Verfahren eingebracht habe, berichtet die "Berliner Zeitung“ am Montag.

Merkel hat es besonders eilig

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sieht die Vorlage demnach als "besonders eilbedürftig“ an. Das Gesetz solle "noch in diesem Jahr in Kraft treten“, schrieb sie dem Bericht zufolge an den Präsidenten des Bundesrates und schleswig-holsteinischen CDU-Regierungschef, Peter Harry Carstensen. Schließlich ginge es darum, den in Frage kommenden Beamtinnen "eine kurzfristige Zurruhesetzung zu ermöglichen“.

Für die betroffenen Beamten gebe es bei den Nachfolgeunternehmen der Bundespost keine angemessenen Aufgaben mehr, heißt es laut "Berliner Zeitung“ in dem Gesetzesentwurf. Deshalb sollten die Möglichkeiten zur Frühverrentung geschaffen werden.

Opposition spricht von "Frühpensionierungsmissbrauch"

Die Opposition kritisierte die Vorgehensweise: "Man kann hier den Eindruck haben, die Regierung will einen jahrelangen Frühpensionierungsmissbrauch bei den Post-Nachfolgeunternehmen nun legitimieren“, sagte der stellvertretende Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, Rainer Brüderle.

Das Vorruhestandsgesetz ist bis Ende 2010 befristet. Bis dahin werden dem Bericht zufolge etwa 10.000 Telekom-Mitarbeiter, 4.000 Bedienstete bei Post und Postbank sowie 350 Beamte bei den Sozialeinrichtungen der "Bundesanstalt für Post und Telekommunikation Deutsche Bundespost“ die Altersgrenze von 55 erreicht haben und Anträge auf vorzeitige Pension stellen können.

Ich kenne einige Ex-Beamte die sich nach ihrem traurigen Ausscheiden aus dem Beamtendienst (ich rede hier von Verrentungen weit vor dem 50 Lebensjahr) eine neue Existenz aufgebaut haben. Da Arbeiten Frührentner (aus gesundheitlichen Gründen ausgeschiedene) Vollerwerbstätig und erhalten immer noch eine fette Pension.

Gruß

Matti

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25 Jul 2006 11:23 #2 von welute
Ich bin 50% behindert, da ich 1961 geboren bin, kann ich nicht mit 60 in Rente gehen. Statt dessen arbeite ich bis 68!!

Wie weiß ich noch nicht!

Schon jetzt arbeite ich nur unter Schmerzen - na und!

Tut ja den "volksvertretern" nicht weh.

Also mache ich weiter ...

Elisabeth

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