file Frage Weiteres Mitglied aus der Schweiz

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9 Jahre 10 Monate her #29409 von martinK
Weiteres Mitglied aus der Schweiz wurde erstellt von martinK
Hallo zusammen

Nachdem sich erst kürzlich eine Schweizerin hier vorgestellt hat, pack ich doch die Gelegenheit und schliesse mich an.

Ich bin 50 Jahre alt, verheiratet und lebe wie Rahel in Zürich. Nachdem ich schon einige Jahre mit meiner Blase gekämpft hatte, eskalierte die Situation im letzten Jahr insofern, dass ich mehrmals in der Nacht aber auch tagsüber einnässte. Daraufhin liess ich mich urologisch untersuchen, worauf eine hyperaktive Blase mit willkürlicher Blasenentleerung diagnostiziert wurde. Urologisch wurde ausser einer ungewöhnlich dicken Blasenwand nichts auffälliges entdeckt, ich hatte schon als Kind Probleme mit der Blasenkontrolle und wachte auch als Erwachsener sporadisch in einem nassen Bett auf, insofern gab es da vielleicht schon immer ein Problem, welches nun verstärkt auftritt (werde auch nicht jünger...). Ich hatte vor ca. drei Jahren einen leichten Bandscheibenvorfall im Nacken, möglicherweise hat sich auch dieser ebenfalls negativ auf meine Blasensteuerung ausgewirkt.

Als Therapie habe ich es mit Medikamenten versucht (Detrusitol und Betmiga), doch das hat keine Besserung gebracht. Weiter stand die Möglichkeit es mit einem Blasenschrittmacher zu versuchen zur Diskussion; dazu konnte ich mich nicht durchringen.

Insgesamt komme ich gut mit der Inkontinenz zurecht, verwende saugende Hilfsmittel, welche diskret sind, mir tagsüber erlauben, die Toilette zu benutzen (wenn ich es denn mal schaffe...) und mir die nötige Sicherheit verleihen, um mich ungezwungen in der Öffentlichkeit zu bewegen. Es gibt auch nichts, was ich wegen meiner Inkontinenz nicht machen könnte. Zuweilen ist der Gedanke an ein Leben mit Inkontinenz frustierend, doch zum Glück habe ich eine wunderbare Frau an meiner Seite, welche mich super unterstützt und aufmuntert,

Ich habe schon länger etwas im Forum herumgestöbert, und einen Beitrag gefunden, auf welchen ich antworten möchte. Das gab dann den Anstoss für meine Anmeldung und kurze Vorstellung.

Herzliche Grüsse

Martin

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9 Jahre 10 Monate her #29410 von Johannes1956
Johannes1956 antwortete auf Weiteres Mitglied aus der Schweiz
Hallo, Martin und Willkommen.

Ich habe erst unlängst eine Diskussion zu Avataren eröffnet. Das Urheberrecht haben wir noch gar nicht diskutiert, dies ist jedoch ein heikler Punkt in Foren.

Siehe dazu auch Diskussionen in Foren zu Rechtsfragen

www.juraforum.de/forum/t/abmahnung-wegen...tar-im-forum.347347/

So sehr mir auch Darkside of the Moon von Pink Floyd gefällt, es ist urheberrechtlich geschützt und ich meine, Du solltest Dein Avatar mit einem eigenen Bild ersetzen. Ich bin aber nicht der Forenbetreiber und bitte diesen dazu seine Fachmeinung auch noch zu äußern. Das Risiko einer Urheberverletzung liegt nämlich bei diesem.

Über Geschmack läßt sich ja bekanntlich vortrefflich streiten, das ist dann aber eine eigene persönliche Entscheidung, ob und mit welchem eigenen Avatar Du hier auftrittst.

Ansonsten wünsche ich guten Erfahrungsaustausch,

Johannes

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9 Jahre 10 Monate her #29411 von martinK
martinK antwortete auf Weiteres Mitglied aus der Schweiz
Hallo Johannes

Oh, tut mir leid, das war nicht meine Absicht, Ich habe das Avatar sicherheitshalber wieder zurückgesetzt. und werde mir eine andere Lösung überlegen.

Herzliche Grüsse

Martin
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9 Jahre 10 Monate her #29413 von Horsty
Horsty antwortete auf Weiteres Mitglied aus der Schweiz
Grüess di, Martin,

und damit auch an die beiden anderen Damen aus der Schweiz.

Durch widrige Umstände musste ich zeitweilig dem Forum fernbleiben.

Es ist sicherlich sehr förderlich, wenn sich auch aus anderen Ländern Teilnehmer hier im Forum einbringen. Bekanntlich hat die Inkontinenz vielfältige Gesichter und auch vielgestaltige Möglichkeiten mit der Inkontinenz zurechtzukommen, wie deine Antwort an Sandra zur Verwendung von Hilfsmitteln beim Sport zeigt. Sicherlich werden wir noch weitere Ratschläge von dir erhalten.


Nicht so vielseitig, aber dennoch ziemlich zahlreich, gibt es die Bezeichnung „Schweiz“ für Landschaften, selbst in Deutschland über 100. Allein in meiner näheren Umgebung fünf (die bekannteste „Märkische Schweiz“ fand schon Bertolt Brecht anziehend) und damit sogar mehr als in Österreich. Schließlich hat Österreich so viele schöne Landstriche, sodass man dort nicht mit „Schweiz“ noch bewerben muss.

Für ein paar Tage wird für mich ein Rückzug nötig werden, werde aber nicht abtrünnig. Es wird die begonnene Aufgabe abgeschlossen, die viel Kraft und Zeit kostet und bei der man nicht online sein kann; es wird aber mit Sicherheit trotz aller Tragik einen freudvollen Abschluss geben. Beitrag dazu folgt später.

Met fröndliche Grüess nach der Schweiz
Horsty

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9 Jahre 10 Monate her #29418 von Bernhardine
Bernhardine antwortete auf Weiteres Mitglied aus der Schweiz
Hallo Martin,

auch von mir ein herzliches Willkommen im Forum unseres Vereins!

Ich bin eine von den Blasenschrittmacher-Trägerinnen, und da du in deinem Post kurz geschrieben hast, dass diese Therapie dir vorgeschlagen wurde, möchte ich dazu kurz was schreiben.
Bei mir ist die Interstim-Therapie wegen eines neurogenen Blasenschadens begonnen worden, d.h. ich kann nicht vollständig spontan die Blase entleeren. Ich komme mit dem Kathetern nicht gut zurecht und habe dabei ständig Infekte, deshalb dann die Implantation der Schrittmacher.
Während der Testphase, die sich fast über ein halbes Jahr hinzieht, habe ich mehrere Patienten mit unterschiedlichen Indikationen für den Interstim kennengelernt, darunter auch eine Frau mit einem ähnlichen Problem wie bei dir.
Sie hat gute Ergebnisse mit dem Schrittmacher , und ich denke, das wäre eine gute Möglichkeit für dich , zumal das dein Arzt anscheinend auch so einschätzt.
Wenn du dich überwinden kannst ( wer liebt schon OPs und Krankenhäuser!!) solltest du das ins Auge fassen!

Ich bin sehr froh, dass mir durch die Schrittmacher ein unbescherteres Leben ermöglich wird und ärgere mich im Nachhinein, dass ich so lange gezögert habe! Nach etlichen Operationen bin ich nämlich mittlerweile eigentlich bedient und wollte nie mehr unters Messer... aber DIESE Op würde ich sofort wieder machen.

Liebe Grüße aus dem Herzen des Ruhrgebietes in die Schweiz!

Bernhardine

Hinfallen, aufstehen, Krönchen richten , weitergehen !
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9 Jahre 10 Monate her #29516 von martinK
martinK antwortete auf Weiteres Mitglied aus der Schweiz
Hallo zusammen,

Bernhardine und Horsty, vielen Dank für die Begrüssungsschreiben.

Horsty, ich hoffe, es ist nichts schlimmes, drück Dir auf alle Fälle die Daumen, dass alles gut wird.

Was die inkontinenz angeht, bin ich noch ein Greenhorn, habe dieses Jahr zwar einige Erfahrungen betreffend Umgang mit der Blasenschwäche gesammelt (Fazit: "alles halb so schlimm wie befürchtet"), doch mit der Diagnose und Heilung habe ich (noch) nicht viel Erfahrung sammeln können. Beim Urologen war ich bis anhin nur dreimal (zweimal zur Konsultation, einmal für die urodynamische Untersuchung kombiniert mit Blasenspiegelung), zudem hat man eine MRI-Untersuchung meines Unterleibs durchgeführt und diesen nach Abnormalitäten (Prostata, Blase, Niere,...) untersucht. Da die Resultate (zum Glück) unspektakulär waren, ist kein grosser Erfahrungsschatz vorhanden, den ich mit Euch teilen könnte.

Bernhardine, vielen Dank für die Ermutigung. Ich habe mir vorgenommen, im Sommer einen neuen Anlauf zu starten und diese Möglichkeit nochmals zu prüfen. Die Entscheidung, mir ein Gerät implantieren zu lassen, fällt mir nicht leicht. Da mein Restharnvolumen sich im normalen Rahmen bewegt, habe ich den 'Luxus', dass meine Inkontinenz die Gesundheit meiner Niere nicht gefährdet und deshalb in erster Linie vor allem lästig ist. Insofern ist der Druck, sich für eine OP zu entscheiden, kleiner als wenn eine medizinische Gefährdung vorliegen würde. Ich werde auf alle Fälle mich auch neurologisch beraten lassen (und dieses Forum nach Erfahrungen mit dieser Methode durchwühlen).

Zu schweizer Bezeichnungen in Deutschland: In der sächsischen und der fränkischen Schweiz habe ich je eine kleine Wanderung unternommen, hat mir sehr gut gefallen!

Liebe Grüsse
Martin

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9 Jahre 10 Monate her #29807 von martinK
martinK antwortete auf Weiteres Mitglied aus der Schweiz
Hallo zusammen

Ich möchte ein Update zu meiner Situation geben (falls ich dazu einen neuen Thread eröffnen sollte, bitte melden...):

Berhardine, vielen herzlichen Dank, dass Du den Anstoss zu einer neuen Untersuchung gegeben hast, auch wenn die jetzige Therapie in eine andere Richtung als dem Einsatz eines Blasenschrittmachers läuft. Ich hatte mich in meiner Trägheit schon etwas mit der Situation abgefunden, aber Deine Antwort auf meine Mail hat mich veranlasst, mich nochmals untersuchen zu lassen, und das war ein sehr guter Entscheid. Da sieht man, wie gut es ist, wenn man die eigenen Probleme mit anderen Betroffenen teilt. Meine Familie bringt meiner Situation sehr viel Empathie entgegen (und dafür bin ich unendlich dankbar), aber solche Anregungen kann sie natürlich nicht beisteuern. Dieses Forum ist für mich jetzt schon Gold wert :) .

Die Untersuchung fand im Kontinenzzentrum der Klinik Hirslanden in Zürich statt. Als erstes wurde mein Restharn nochmals vermessen, und siehe da. die Situation ist gar nicht so unkritisch, wie die urodynamische Untersuchung, welche vor einem Jahr durchgeführt wurde, vermuten liess. Wurde vor einem Jahr im katheterisierten Zustand eine Restharnmenge von 20 ml gemessen, so betrug der Restharm diesmal mehr als 150 ml. Der Unterschied war, dass ich die Blase diesmal "freilaufend" entleeren musste, was mir offensichtlich Mühe bereit. Immerhin ist die chemische Zusammensetzung meines Harns absolut in Ordnung, was mich beruhigt. Bestätigt wurde die relative hohe Restharnmenge durch zwei weitere Beobachtungen:

Erstens zeigte die Harnstrahlmessung einen sehr unregelmässigen Verlauf des Harnflusses: Zu Beginn der Messung war der Harnfluss noch im guten Rahmen, doch mit der Zeit nahm er stark ab, war gar zeitweise unterbrochen, und ich konnte nur mit Mühe und starkem Pressen die Miktion aufrecht halten. Dies war mir natürlich bewusst, doch habe ich dem Pressen keine Bedeutung beigemessen, weil ich glaubte, dass es ein Zeichen dafür ist, dass dann meine Blase (fast) leer ist (was offensichtlich nicht stimmt).

Zweitens musste ich vor der Untersuchung ein Blasetagebuch führen, und siehe da, es gab in zwei Tagen keine gemessene Miktion mit Volumen >280 ml (z.T lagen die Werte unterhalb von 100 ml). Dabei beträgt das Volumen meiner Blase ca 450 ml; dies wurde vor einem Jahr urodynamisch ermittelt und bei der diesjährigen Untersuchung bestätigt.

Basierend auf den vorliegenden Resultaten hat die Ärztin als mögliche Ursachen für das Problem eine Verengung des Blasenhalses sowie eine Störung/Verkrampfung der Schließmuskeln identifiziert. Letztere These wird dadurch gestützt, dass meine Schliessmuskeln ziemlich schmerzempfindlich auf mechanischen Druck reagieren, wie ein entsprechender Test zeigte. Da ich als Kind bereits Probleme mit der Blasen- und Stuhlkontrolle hatte, kann es sein, dass da schon lange etwas nicht stimmt, und die Situation sich nun verschlechtert hat. Für die Öffnung des Blasenhalses wurde das Medikament Tamsun verschrieben. Dieses wird in der Regel bei vergrösserter Prostata eingesetzt, da die Prostata bei mir aber in Ordnung zu sein scheint, würde die Blasenverengung andere Gründe haben. Die Entspannung und bessere Kontrolle des Schliessmuskels soll durch eine Beckenbodenphysiotherapie erreicht werden.

Persönlich glaube ich, dass das Problem in den Schliessmuskeln liegt. Der Toilettengang - sowohl Stuhl wie auch Harn - war bei mir immer etwas ein "Krampf", selbst in Zeiten, in welchen die Kontrolle kein Thema war. Insofern bin ich sehr offen und gespannt, was die Physiotherapie bringen wird. Da ich in anderen Bereichen sehr gute Erfahrungen mit der Physiotherapie gesammelt habe, bin ich guter Hoffnung, fast schon enthusiastisch. Dass ich als Mann dafür in die Frauenklinik pilgern werde :blush: , ist für mich etwas speziell, aber absolut kein Problem :lol: .

Die Ärztin meinte, dass der Blasenschrittmacher zurzeit kein Thema sei. Berhardine, trotzdem nochmals vielen Dank, auch, wenn die Lösung über einen anderen Ansatz erreicht werden sollte, bin ich für Deinen Anstoss sehr dankbar (und wer weiss, ob SNS doch noch zum Thema wird...)!

Liebe Grüsse

Martin

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Nata antwortete auf Weiteres Mitglied aus der Schweiz
Hoi Martin.
Ich komme auch aus Zürich und bin 38 Jahre alt.Ich bin seit August 2015 im m Kontinenzzentrum der Klinik Hirslanden in Zürich in den Behandlung.Und bin sehr zufrieden dort.vermutlich haben wir die gleiche Aerztin.
Zwar bin ich 100% kontinent,aber zur Beginn meine Blasenproblematik,hatte ich Resthahrn von bis 750 ml und mein Blasekapzität war riesig über 1.5 l.Ich hatte ab und zu akute Harnverhalt und meine re Niere war konstant unter Druck.Ich musste mich 4-5 mal pro Tag katheterisieren,habe Medikamente bekommen und Blasemuskulatur und Schliessmuskel zu etspannen,aber leider vertrug ich diese Medi nicht.Dazu habe ich Veordunung für Physio(Bekonboden Gymnastik und elektrische Stimulation) für 3 Monate bekommen.Das letzte hat ein kleines Erfolg gebraucht und mein Restharn hat sich auf 450-500 reduziert,aber war leider immer noch zu hoch und hat mein Niere weiter geschädigt.
Meine Urologing hat mir 2 Optionen vorgeschlagen,weiter ISK machen und hoffen das meine Blase kleiner wird,aber was meine Verkrämpfte Blasemuskulatur von Blase und Schliessmuskel betrifft , hat meine Urologin nicht sehr grosse Hoffnungen gemacht,da meine Nerven wurde vermutlich durch Kaiserschnitt teilweise geschädigt und nach 4 Jahren immer noch nicht erhohlt
.Oder mit Blasenschritmacher versuchen.Sie meinte das in meinem Fall habe ich die gute Chancen,das Interstim die positive Wirkung zeigt.
So habe ich zuerst die Testphase gehabt und die Auwertung war positiv und so habe ich 6.01.2015 Interstim bekommen.Und im Moment bin ich sehr zufrieden.Mein Resthahrn liegt immer unter 80 ml.Auch meine re Niere geht viel besser.
Liebe Grüsse,Natalja Frei

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martinK antwortete auf Weiteres Mitglied aus der Schweiz
Hoi Natalja

Ein weiteres Mitglied aus Zürich, bald können wir hier eine Unterorganisation gründen :-).

Es freut mich zu lesen, dass Du Dein Problem weitgehend im Griff hast. Das gibt Mut, ich glaube, dass ich in den richtigen Händen bin. Da jeder Fall unterschiedlich ist (1.5 l Blasenvolumen .... wow... ich dachte immer, Ihr Frauen hättet eine kleinere Blase als wir Männer....), werde ich mich erst mal optimistisch auf die Beckenbodenphysiotherapie und die medikamentöse Behandlung des Blasenhalses einlassen. aber natürlich hat mir die Ärztin keine Erfolgsgarantie gegeben (hatte ich auch nicht erwartet). Danach werden wir sehen. Gut ist, dass ich eine vertrauenswürdige Perspektive habe, Zudem bin ich überzeugt, dass mir die Beckenbodenphysiotherapie auf alle Fälle helfen wird, auch wenn die Inkontinenz dadurch nicht behoben werden sollte. Ich spüre, dass in diesem Bereich bei mir etwas nicht stimmt, da ist sicher was zu holen.

Mein erster Besuch im Kontinenzzentrum der Klinik Hirslanden verlief sehr vertrauensfördernd und angenehm. Ich fühlte mich dort gut aufgehoben, Frau Dr. Doggweiler, die Ärztin, wie auch alle anderen Mitarbeitende des Zentrum waren "gut drauf". Die Situation war sehr entspannt, auf meine Intimität und mein Problem, dass ich mit dem Wasser lassen Mühe bekunde, wurde Rücksicht genommen ohne diese zu betonen. Die Beratung war ausführlich und informativ ohne belehrend oder aufdringlich zu wirken. Am meisten beeindruckt hat mich aber, dass ich die Erläuterungen von Frau Doggweiler gut nachvollziehen konnte. Alles, was sie gesagt hat, hatte für mich Hand und Fuss. So etwas bildet Vertrauen.

Alles Gute und liebe Grüsse,

Martin

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Nata antwortete auf Weiteres Mitglied aus der Schweiz
Ja genau so habe ich mich dort auch gefühlt und immer noch fühle.Ich bin mitterweile mit Frau Doggweiler per du und wenn ich die Probleme habe kann ich dort immer anrufen und kriege innerhalb von 48 Stunden einen Termin.Sie hat meine Problem ernst genommen und hat ein offenes Ohr und nimmt sich genügend Zeit für Patient.
Ich wünsche dir viel Erfolg mit Physio.Wo machst du Physio?Ich habe in Triemli Spital gemacht,dort hat man auch die Männer behandelt.Ich war sehr zufrieden in Triemli.
Schönen Abend,Natalja
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