file Frage Hilft Botox in der Blase auch bei Schmerzen und schmerzhaftem Harndrang

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6 Jahre 10 Monate her #39117 von Fine
Hallo liebe Mitglieder, ich bin neu hier und weiß auch nicht, ob ich wirklich richtig bin, aber ich hoffe sehr, dass eventuell der ein oder andere Erfahrungen mit diesem Thema hat.
Kurz zu mir und meiner Geschichte, ich bin 41 jahre alt und habe sein Februar sehr starke Blasenschmerzen.
Nach öfteren Blasenentzündungen in meiner Jugend, hatte ich nun 10 Jahre keine Entzündungen mehr. Im Februar bin ich nachts aufgewacht, weil ich zur Toilette musste, der Harndrang fühlte sich nicht ganz wie sonst an, sondern leicht schmerzhaft, allerdings kam für meine Verhältnisse nicht viel Urin beim pullern raus, aber danach war alles wieder in Ordnung.
Schnell waren die Schmerzen und der schmerzhafte Harndrang dann 24 Stunden anwesend und so stark, dass ich zu nichts mehr in der Lage war. Ab und zu hatte ich ein paar Stunden Ruhe. Keime wurden nie festgestellt, auch eine interstizielle Cystitis wurde ausgeschlossen. Nach Blasenspiegelung und Biopsie wurde eine erosive chronische Cystitis ohne Keim festgestellt, meine Blase war also feuerrot entzündet und die Schleimhaut geschädigt.
Kein Schmerzmittel half, auch kein Morphium, nur Wärme brachte etwas Erleichterung. Seitdem bekomme ich Gepan in die Blase für die Schleimhaut zum Aufbauen, mache Neuraltherapie und gehe zum Homöopathen, leider alles bisher ohne Erfolg.
Inkontinenz ist bei mir jedoch nicht so das Thema, dies habe ich leicht, seit der Geburt meiner Kinder, aber nicht der rede wert auch kann ich ordentliche Mengen halten. Allerdings ist der Harndrang sofort nach 5 Minuten nachdem ich auf der Toilette war wieder da und sehr schmerzhaft. machmal kommt er erst nach 30 Minuten, aber immer mit Schmerzen.
Nachdem ich mich nun schon beim Arzt wegen einer Neoblase erkundigt habe, will man zuerst bei mir Botox versuchen und wenn dies nicht hilt Neurostimulation.
Nun meine Frage, hat jemand mit Botox auch bei Schmerzen und schmerzhaften Harndrang Erfahrungen, oder ist dies nur bei Inkontinenz hilfreich?
Kann Botax die Schmerzen auch nehmen? Und können dies trotz fehlendem Harnverlust Symptome einer Reizblase sein?

Ich freue mich auf Eure Antworten, ganz liebe Grüße
Dani

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6 Jahre 10 Monate her - 6 Jahre 10 Monate her #39128 von Greta
Hallo Dani,

Erst mal herzlich willkommen im Forum :)

Leider kann ich dir zu diesem Thema nicht weiter helfen, aber sicher werden sich in den nächsten Tagen Mitglieder dazu melden, die Erfahrung mit Botox haben.

LG und einen schönen Sonntag

Alles Gute!

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6 Jahre 9 Monate her #39132 von Coma
Hallo Dani,
ich hatte das Problem der starken Drangsymptomatik teilweise mit Schmerzen in der Blase auch. Bei mir lag es an einem lateralen Defekt ausgelöst durch Geburtsverletzungen. Bevor ich mir Botox spritzen lasse, würde ich an deiner Stelle bei einem guten Urogynäkologen abklären lassen ob die Anatomie noch stimmt oder vll die Blase und Scheide durch Geburten gesenkt ist u diese Beschwerden verursacht hat. Kann man reparieren lassen. Aber nur beim Spezialisten

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6 Jahre 9 Monate her - 6 Jahre 9 Monate her #39140 von Elkide
Hallo liebe Fine,

herzlich Willkommen in unserem Forum der Inkontinenz-Selbsthilfe e.V.

Seit fast vier Jahren bekomme ich ca. alle 4 - 5 Monate Botox in die Blase gegen die fast nicht auszuhaltende Dranginkontinenz. Die Wirkung fängt ca. 10 - 14 Tage später an und der Drang ist vollkommen weg. Da ich die Blase sowieso durch ISK (Selbstkatheterismus) spätestens alle drei Stunden entleere, ist auch die Inkontinenz ganz minimal.

Vor der Botoxbehandlung habe ich Blasenkrämpfe, wenn ich nicht dem sofortigen Drang nachgebe, die Blase zu entleeren. So kann es passieren, dass ich in einer Stunde manchmal 4 - 5 Katheter verbrauche. Gebe ich dem Drang nicht nach, fließt immer tröpfchenweise der Urin ungehindert ab. In der Zeit geht es dann nur mit pants.

Zusätzlich zu den Botoxspritzen habe ich zwei Schrittmacher gegen die Stuhl- und Blaseninkontinenz. Bin mit diesem Behandlungspaket voll zufrieden. Vielleicht wäre das ja auch für dich eine Lösung. Der Nachteil ist natürlich, dass es kaum gesicherte Erkenntnisse über die Langzeitwirkung der Botoxbehandlung gibt und du natürlich noch sehr jung bist.

Letztendlich musst du die Entscheidung mit Hilfe deiner behandelnden Ärzte selber treffen. Wünsche dir, dass du schnell die passende Behandlung findest.

Liebe Grüße
Elke

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