Frage Harnröhrenverengung Harnverhalt Kaiserschnitt
- Gruebel
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1 Jahr 6 Monate her #49660 von Gruebel
Harnröhrenverengung Harnverhalt Kaiserschnitt wurde erstellt von Gruebel
Hallo zusammen,
ich bin 32 Jahre alt und kämpfe seit meiner Teenagerzeit mit wiederkehrenden Blasenentzündungen.
Vor knapp 2 Jahren habe ich eine Harnröhrenverengung festgestellt. Diese Verengung wurde dann 2023 anhand einer Blasenspiegelung bestätigt. Da ich aber meine Blase vollständig entleeren konnte, habe ich damit gelebt.
Kurz nach meinem Eilkaiserschnitt im Juni 2024 fing der Harnverhalt an. Erst war ich der Meinung, dass ich mir wieder eine Blasenentzündung eingefangen hatte. Ständig rannte ich aufs Klo. Der Unterschied war aber, dass ich diesmal kein Brennen verspürte. Nach einem Ultraschall kam dann heraus, dass ich 1.5 Liter in der Blase hatte. Nun musste meine Verengung erstmal weg. Die Schlitzung wurde Ende August ambulant durchgeführt. Kurz nach der OP musste ich mich selbstkatheterisieren. Aktuell reduziert sich die Menge. Da ich vollstille, macht es mir auch nichts aus, dass ich nachts ebenfalls regelmäßig die Blase entleere. Nach der OP war noch alles gereizt und hat geblutet. Dann lief es vielleicht eine Woche super und seit ein paar Wochen brennt es wieder beim Einführen. Nach Überprüfung des Urins in der Blase ist es keine Blasenentzündung. Woran kann es dann liegen?
Gibt es jemand mit ähnlichem Werdegang?
Ich vermute die Spitalanästhesie oder der längere Verhalt im Wochenbett haben mir das alles beschert.
Vielen Dank für eure Antworten!
ich bin 32 Jahre alt und kämpfe seit meiner Teenagerzeit mit wiederkehrenden Blasenentzündungen.
Vor knapp 2 Jahren habe ich eine Harnröhrenverengung festgestellt. Diese Verengung wurde dann 2023 anhand einer Blasenspiegelung bestätigt. Da ich aber meine Blase vollständig entleeren konnte, habe ich damit gelebt.
Kurz nach meinem Eilkaiserschnitt im Juni 2024 fing der Harnverhalt an. Erst war ich der Meinung, dass ich mir wieder eine Blasenentzündung eingefangen hatte. Ständig rannte ich aufs Klo. Der Unterschied war aber, dass ich diesmal kein Brennen verspürte. Nach einem Ultraschall kam dann heraus, dass ich 1.5 Liter in der Blase hatte. Nun musste meine Verengung erstmal weg. Die Schlitzung wurde Ende August ambulant durchgeführt. Kurz nach der OP musste ich mich selbstkatheterisieren. Aktuell reduziert sich die Menge. Da ich vollstille, macht es mir auch nichts aus, dass ich nachts ebenfalls regelmäßig die Blase entleere. Nach der OP war noch alles gereizt und hat geblutet. Dann lief es vielleicht eine Woche super und seit ein paar Wochen brennt es wieder beim Einführen. Nach Überprüfung des Urins in der Blase ist es keine Blasenentzündung. Woran kann es dann liegen?
Gibt es jemand mit ähnlichem Werdegang?
Ich vermute die Spitalanästhesie oder der längere Verhalt im Wochenbett haben mir das alles beschert.
Vielen Dank für eure Antworten!
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1 Jahr 6 Monate her #49668 von Matti
Matti antwortete auf Harnröhrenverengung Harnverhalt Kaiserschnitt
Hallo Gruebel,
es tut mir leid zu hören, dass du mit solchen gesundheitlichen Herausforderungen zu kämpfen hast. Deine Symptome und die Vorgeschichte sind komplex, und es gibt verschiedene Faktoren, die zu deinem aktuellen Zustand beitragen könnten. Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass ich kein Arzt bin und dies spekulativ ist. Eine Abklärung durch deinen behandelnden Arzt bleibt unerlässlich.
Einige mögliche Ursachen, die die Symptome erklären könnten:
Gewebeveränderungen: Nach einer Operation können sich Narben- oder Bindegewebsveränderungen im Bereich der Harnröhre oder Blase entwickeln, die zu Schmerzen oder Reizungen führen können.
Eingeschränkte Flüssigkeitszufuhr: Wenn du während deiner Zeit mit Harnverhalt nicht ausreichend Flüssigkeit aufgenommen hast, könnte dies auch zu Reizungen oder anderen Beschwerden beigetragen haben.
Infektionen oder Entzündungen: Auch wenn kein Nachweis einer Harnwegsinfektion vorliegt, könnten andere entzündliche Prozesse im Bereich der Harnwege oder Blase vorhanden sein, die Schmerzen oder Brennen verursachen.
Hormonelle Veränderungen: Stillen und die hormonellen Veränderungen während der Stillphase können sich ebenfalls auf die Blase und das urogenitale System auswirken. Diese Hormone können das Gewebe an der Blase und Harnröhre empfindlicher machen, was zu Beschwerden führen kann.
Vielleicht missverstehe ich dich, aber ich habe verstanden, dass du kurz nach der Operation bereits mit dem Selbstkatheterisieren begonnen hast, obwohl alles noch gereizt war und blutete. Es erscheint mir auf jeden Fall nicht ratsam, einen Katheter in eine frische Operationsumgebung einzuführen, zumindest nicht mehrfach am Tag und in einer Phase, in der man dies gerade erst erlernt und es nicht ungewöhnlich ist, dass man dabei noch Anwendungsfehler macht.
Es ist auch ratsam, neben dem Vertrauen in den ärztlichen Ansprechpartner, zusätzlich eine Fachkraft im Bereich Homecare in Betracht zu ziehen. Diese Fachkraft kann dir nicht nur in der richtigen Anwendung des Katheters schulen, sondern auch als kompetente Ansprechperson bei Problemen fungieren. Sie steht im besten Fall zeitnah zur Verfügung, um dir bei aufkommenden Schwierigkeiten zu helfen und dir Sicherheit im Umgang mit dem Katheterismus zu vermitteln.
Ich empfehle dir dringend, deine Symptome und Bedenken mit deinem behandelnden Arzt oder Urologen zu besprechen. Sie sind in der besten Position, um eine genaue Diagnose zu stellen und geeignete Behandlungsoptionen anzubieten. Es ist wichtig, diese Problematik umgehend abklären zu lassen.
Gruß
Matti
es tut mir leid zu hören, dass du mit solchen gesundheitlichen Herausforderungen zu kämpfen hast. Deine Symptome und die Vorgeschichte sind komplex, und es gibt verschiedene Faktoren, die zu deinem aktuellen Zustand beitragen könnten. Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass ich kein Arzt bin und dies spekulativ ist. Eine Abklärung durch deinen behandelnden Arzt bleibt unerlässlich.
Einige mögliche Ursachen, die die Symptome erklären könnten:
Gewebeveränderungen: Nach einer Operation können sich Narben- oder Bindegewebsveränderungen im Bereich der Harnröhre oder Blase entwickeln, die zu Schmerzen oder Reizungen führen können.
Eingeschränkte Flüssigkeitszufuhr: Wenn du während deiner Zeit mit Harnverhalt nicht ausreichend Flüssigkeit aufgenommen hast, könnte dies auch zu Reizungen oder anderen Beschwerden beigetragen haben.
Infektionen oder Entzündungen: Auch wenn kein Nachweis einer Harnwegsinfektion vorliegt, könnten andere entzündliche Prozesse im Bereich der Harnwege oder Blase vorhanden sein, die Schmerzen oder Brennen verursachen.
Hormonelle Veränderungen: Stillen und die hormonellen Veränderungen während der Stillphase können sich ebenfalls auf die Blase und das urogenitale System auswirken. Diese Hormone können das Gewebe an der Blase und Harnröhre empfindlicher machen, was zu Beschwerden führen kann.
Vielleicht missverstehe ich dich, aber ich habe verstanden, dass du kurz nach der Operation bereits mit dem Selbstkatheterisieren begonnen hast, obwohl alles noch gereizt war und blutete. Es erscheint mir auf jeden Fall nicht ratsam, einen Katheter in eine frische Operationsumgebung einzuführen, zumindest nicht mehrfach am Tag und in einer Phase, in der man dies gerade erst erlernt und es nicht ungewöhnlich ist, dass man dabei noch Anwendungsfehler macht.
Es ist auch ratsam, neben dem Vertrauen in den ärztlichen Ansprechpartner, zusätzlich eine Fachkraft im Bereich Homecare in Betracht zu ziehen. Diese Fachkraft kann dir nicht nur in der richtigen Anwendung des Katheters schulen, sondern auch als kompetente Ansprechperson bei Problemen fungieren. Sie steht im besten Fall zeitnah zur Verfügung, um dir bei aufkommenden Schwierigkeiten zu helfen und dir Sicherheit im Umgang mit dem Katheterismus zu vermitteln.
Ich empfehle dir dringend, deine Symptome und Bedenken mit deinem behandelnden Arzt oder Urologen zu besprechen. Sie sind in der besten Position, um eine genaue Diagnose zu stellen und geeignete Behandlungsoptionen anzubieten. Es ist wichtig, diese Problematik umgehend abklären zu lassen.
Gruß
Matti
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