Frage Grüezi aus der Schweiz
- eckhard11 ✝
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18 Jahre 3 Wochen her #9548 von eckhard11 ✝
Grüezi aus der Schweiz wurde erstellt von eckhard11 ✝
Gerade erhielt ich eine Mail aus der Schweiz, welche ich einfach einmal hier einstelle :
( Antoinette, es wäre fabelhaft, wenn Du Dich einfach anmelden und einloggen würdest )
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Ein herzliches Grüezi an alle aus der Schweiz
Ich weiss zwar nicht, ob Beiträge aus der Schweiz auch interessant sind, aber ich schreib nun mal.
Die Vorgeschichte ist wie viele, also nicht speziell, darum spare ich sie.
Ich bin eine Frau von 61 Jahre und habe seit dem 1. Mai 2006 eine sogenannte "Studer"-Blase, die mir in Bern von Prof. Studer eingesetzt wurde.
Seit anderthalb Jahren bin ich tagsüber zu praktisch 100% kontinent und sei einem Jahr auch nachts.
Die Ausnahmen beschränken sich auf Tropfen.
Das Beckenbodentraining ist heute noch mein täglich Brot und zwar immer morgens im Auto, wenn ich zur Arbeit fahre. Samstag, Sonntag pausiere ich.
Anfangs habe ich nachts einen Timer auf 4 Stunden gestellt, heute brauche ich den nicht mehr, denn ich erwache automatisch immer nach 4 Stunden Schlaf.
Mache jeden Sport, geniesse meine Reisen und freue mich des Lebens.
Meiner Meinung nach ist die Nachsorge das A und O eines Erfolges.
Gerne gebe ich weitere Auskünfte.
Herzliche Grüsse
Tony
____________________________________________________________
Anmerkung :
Die "Studerblase" ist eine Neoblase mit orthotopem, ( natürlichem ), Harnausgang.
Sie ist ergo an die natürliche Harnröhre angeschlossen ( wie auch bei mir ).
Studerblase : Nach ihrem Beschreiber Studer aus Bern handelt es sich um eine reine Dünndarmblase.
Ein Teil des Dünndarmes wird nicht zur Kapazitätsbildung mit einbezogen ( Anm.: Wird nicht für die Volumenbildung verwendet )
In diesen - verbleibenden - Schenkel werden die Harnleiter direkt eingenäht. Der restliche Dünndarm wird U-förmig gefaltet und dann am tiefsten Punkt mit der Harnröhre anastomisiert ( Anm.: verbunden )
Vorteil dieser Methode ist eine niedrige Stenosenfrequenz. ( Anm.: Verengung der Harnröhre )
Letztendlich fällt die Entscheidung oft erst während der Operation, abhängig von der Beschaffenheit des Darms, von Begleitkomplikationen wie auch der Gesamtprognose.
Der Chirurg sollte daher über ein breites Repertoire, ( Anm.: Kenntnis, Wissen ) der Harnableitung verfügen.
( Antoinette, es wäre fabelhaft, wenn Du Dich einfach anmelden und einloggen würdest )
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Ein herzliches Grüezi an alle aus der Schweiz
Ich weiss zwar nicht, ob Beiträge aus der Schweiz auch interessant sind, aber ich schreib nun mal.
Die Vorgeschichte ist wie viele, also nicht speziell, darum spare ich sie.
Ich bin eine Frau von 61 Jahre und habe seit dem 1. Mai 2006 eine sogenannte "Studer"-Blase, die mir in Bern von Prof. Studer eingesetzt wurde.
Seit anderthalb Jahren bin ich tagsüber zu praktisch 100% kontinent und sei einem Jahr auch nachts.
Die Ausnahmen beschränken sich auf Tropfen.
Das Beckenbodentraining ist heute noch mein täglich Brot und zwar immer morgens im Auto, wenn ich zur Arbeit fahre. Samstag, Sonntag pausiere ich.
Anfangs habe ich nachts einen Timer auf 4 Stunden gestellt, heute brauche ich den nicht mehr, denn ich erwache automatisch immer nach 4 Stunden Schlaf.
Mache jeden Sport, geniesse meine Reisen und freue mich des Lebens.
Meiner Meinung nach ist die Nachsorge das A und O eines Erfolges.
Gerne gebe ich weitere Auskünfte.
Herzliche Grüsse
Tony
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Anmerkung :
Die "Studerblase" ist eine Neoblase mit orthotopem, ( natürlichem ), Harnausgang.
Sie ist ergo an die natürliche Harnröhre angeschlossen ( wie auch bei mir ).
Studerblase : Nach ihrem Beschreiber Studer aus Bern handelt es sich um eine reine Dünndarmblase.
Ein Teil des Dünndarmes wird nicht zur Kapazitätsbildung mit einbezogen ( Anm.: Wird nicht für die Volumenbildung verwendet )
In diesen - verbleibenden - Schenkel werden die Harnleiter direkt eingenäht. Der restliche Dünndarm wird U-förmig gefaltet und dann am tiefsten Punkt mit der Harnröhre anastomisiert ( Anm.: verbunden )
Vorteil dieser Methode ist eine niedrige Stenosenfrequenz. ( Anm.: Verengung der Harnröhre )
Letztendlich fällt die Entscheidung oft erst während der Operation, abhängig von der Beschaffenheit des Darms, von Begleitkomplikationen wie auch der Gesamtprognose.
Der Chirurg sollte daher über ein breites Repertoire, ( Anm.: Kenntnis, Wissen ) der Harnableitung verfügen.
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