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Deutungshoheit im Konjunktiv

25 Jul 2016 10:43 #1 von Waldemar69
#SchlagaufSchlag. – Diese Republik kommt nicht mehr zur Ruhe. Noch gesternabend die Debatte über den 18-jährigen Deutsch-Iraner bei „Hart aber Fair“ als Sondersendung in Folge, überschlagen sich die Ereignisse mit dem syrischen Selbstmordattentäter in Ansbach, welcher sich gesternabend in die Luft sprengte.

Es ist die Zeit der Experten und nicht der Politiker die das alles durch ihre Fehleinschätzungen mitverursachten. Und Moderatoren in den Öffentlich-Rechtlichen die sich genötigt sehen, fassungslos und scheinbar atemlos über diese mörderischen Anschläge in München und Würzburg zu berichten. Thomas Roth in der ARD oder Claus Kleber im ZDF -, schon im nächsten Augenblick sagen, es bringe gar nichts, jetzt zu spekulieren. Sekunden später bitten sie um die nächste Deutung im Konjunktiv. Sie ringen um eine Sicherheit, die es gar nicht geben kann und die es nie mehr geben wird. Erklärungen suchend in der „Deutungshoheit im Konjunktiv“ und dennoch angesichts der Abfolge der Geschehnisse doch nicht mehr wissend als der normale Bürger auf der Straße.

„Es könnte sich um eine terroristische Tat handeln“, „es könnten Rechtsradikale in Frage kommen“, „wenn es sich bei dem aufgefundenen Toten um den Mann mit dem roten Rucksack handelt, könnte es sein, dass es sich um den Täter handelt“. – Es könnte sein! […]

Was sollen sie auch anderes berichten. Beruhigen wird auch das die Menschen nicht, auch wenn der Focus heute Morgen schreibt: „Merkel, als mächtigste Frau der Welt“, sei auch nur ein Mensch, was wohl nicht strittig ist. Aber dabei zu vergessen, wo denn der Anfang aller Dinge lag ist einfach nur verlogen. – Es ist zu spät.

Die Tatsache bleibt, dass auch bei uns niemand mehr sicher sein kann, wenn er wie jetzt in dem schönen Barockstädtchen frohgemut zu einem sommerlichen Festival aufbricht. – Vorbei die Zeiten wo wird unbeschwert den Sommer so einfach wie früher genießen konnte. Das waren noch Zeiten!

Sicher auch damals gab den Terror der RAF, dass Attentat auf München Oktoberfest. Aber nie in dieser atemlosen Schnelligkeit. In dieser Hilflosigkeit.

Hinzu kommt, dass die sozialen Online-Medien mit ihrer eigenen Berichterstattung gleichzeitig „Fluch“ und „Segen“ sind. – So ist der Mensch in seiner eigenen Ohnmacht diesen Dingen ausgeliefert zu sein. Der Staat, die Polizei, alle leisten ihr „Bestmögliches“. Es wird dennoch nicht ausreichen. Und uns noch Jahre verfolgen.
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25 Jul 2016 11:42 - 25 Jul 2016 12:28 #2 von matti
Waldemar,

dieses Forum eignet sich nicht dazu, hier pauschal und generell subtile Stimmung gegen Menschen anderer Nationalität, Flüchtlinge, Asylbewerber oder sonstige Personengruppe zu machen und ein zusammengängendes Schreckensszenario aufzubauen, welches bei genauer Betrachtung schnell in sich zusammen fällt.

Einen oder gar zwei Amokläufe und eine wahrscheinliche Beziehungstat in einen Zusammenhang mit (islamistischen) Terror zu bringen, ist nämlich auch eine ganz besondere Art der Deutungshoheit.

Wenn dir diese Diskussion wichtig ist, dann führe sie bitte an anderer Stelle.

Der Thread wird hiermit geschlossen.

Matthias Zeisberger
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