Frage Beispielhaft: Toilettenführer für Inkontinenz-Patienten
20 Jahre 3 Monate her #389 von Matti
Beispielhaft: Toilettenführer für Inkontinenz-Patienten wurde erstellt von Matti
Hallo,
in Klagenfuhrt (Österreich) wurde jetzt ein Toilettenführer für Inkontinenz-Patienten vorgestellt. Er verrät, wo Toiletten in Lokalen auch ohne Konsumzwang offen stehen. In Österreich leiden jede vierte Frau und jeder vierte Mann unter Inkontinenz. Dies ist Beispielhaft und findet hoffentlich auch in vielen anderen Städten und Gemeinden Nachahmung.
Der Alltag als Spießrutenlauf
Inkontinenz, der unkontrollierbare Harnverlust und ständige Harndrang, ist ein Thema, über das niemand allzu gerne spricht. Betroffen ist aber jede vierte Frau und jeder zehnte Mann, darunter auch viele Jüngere. Sogar Kinder haben dieses Leiden.
Der Alltag der Betroffenen ist geprägt von der Suche nach dem nächstgelegenen WC - Alltäglichkeiten, wie ein Einkaufsbummel, werden so zum Spießrutenlauf.
Einige Betriebe ließen sich überreden
Nicht immer ist ein öffentliches WC in der Nähe und nicht immer wird es gerne gesehen, wenn Betroffene in einem Gasthaus oder Geschäft nach der Toilette fragen, ohne etwas zu kaufen.
In Klagenfurt will jetzt ein Toilettenplan helfen: Er verrät, wo Toiletten auch ohne Konsumzwang offen stehen. Einige Betriebsinhaber haben sich überzeugen lassen, dass Betroffene ihre Toiletten benützen dürfen, ohne im Gegenzug etwas konsumieren zu müssen.
25 stille Örtchen in Betrieben
Erstellt wurde der Toilettenführer von Christine Kappe, Beraterin für Inkontinenz-Patienten, und Fach-Krankenschwester Elvira Habermann. Verzeichnet sind 25 stille Örtchen in Geschäften, Cafés und Hotels.
Durch ihre Krankheit sind die Betroffenen oft isoliert und wagen sich nicht mehr oft außer Haus, sagt Habermann: "Uns war es wichtig, diese Menschen wieder in die Öffentlichkeit zu bringen und ihnen damit mehr Lebensqualität zu geben."
Beim Urologen erhältlich
Der Klagenfurter Toilettenplan ist kostenlos bei Urologen, an Ambulanzen und sozialen Einrichtungen und Beratungsstellen erhältlich.
Unterstützt wird der Toilettenplan von den Gesundheitsreferenten des Landes und der Stadt, auch Sponsoren aus der Pharmabranche haben den Druck des Plans finanziert.
Gruß
Matti
in Klagenfuhrt (Österreich) wurde jetzt ein Toilettenführer für Inkontinenz-Patienten vorgestellt. Er verrät, wo Toiletten in Lokalen auch ohne Konsumzwang offen stehen. In Österreich leiden jede vierte Frau und jeder vierte Mann unter Inkontinenz. Dies ist Beispielhaft und findet hoffentlich auch in vielen anderen Städten und Gemeinden Nachahmung.
Der Alltag als Spießrutenlauf
Inkontinenz, der unkontrollierbare Harnverlust und ständige Harndrang, ist ein Thema, über das niemand allzu gerne spricht. Betroffen ist aber jede vierte Frau und jeder zehnte Mann, darunter auch viele Jüngere. Sogar Kinder haben dieses Leiden.
Der Alltag der Betroffenen ist geprägt von der Suche nach dem nächstgelegenen WC - Alltäglichkeiten, wie ein Einkaufsbummel, werden so zum Spießrutenlauf.
Einige Betriebe ließen sich überreden
Nicht immer ist ein öffentliches WC in der Nähe und nicht immer wird es gerne gesehen, wenn Betroffene in einem Gasthaus oder Geschäft nach der Toilette fragen, ohne etwas zu kaufen.
In Klagenfurt will jetzt ein Toilettenplan helfen: Er verrät, wo Toiletten auch ohne Konsumzwang offen stehen. Einige Betriebsinhaber haben sich überzeugen lassen, dass Betroffene ihre Toiletten benützen dürfen, ohne im Gegenzug etwas konsumieren zu müssen.
25 stille Örtchen in Betrieben
Erstellt wurde der Toilettenführer von Christine Kappe, Beraterin für Inkontinenz-Patienten, und Fach-Krankenschwester Elvira Habermann. Verzeichnet sind 25 stille Örtchen in Geschäften, Cafés und Hotels.
Durch ihre Krankheit sind die Betroffenen oft isoliert und wagen sich nicht mehr oft außer Haus, sagt Habermann: "Uns war es wichtig, diese Menschen wieder in die Öffentlichkeit zu bringen und ihnen damit mehr Lebensqualität zu geben."
Beim Urologen erhältlich
Der Klagenfurter Toilettenplan ist kostenlos bei Urologen, an Ambulanzen und sozialen Einrichtungen und Beratungsstellen erhältlich.
Unterstützt wird der Toilettenplan von den Gesundheitsreferenten des Landes und der Stadt, auch Sponsoren aus der Pharmabranche haben den Druck des Plans finanziert.
Gruß
Matti
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