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WIE SEHT IHR DAS?

04 Feb 2008 09:53 #1 von Fernet
Zu viel Miete?

Mieterbund:
Deutsche zahlen 250 Millionen Euro Miete zu viel

02.02.2008
In Deutschland zahlen Mieter jedes Jahr über eine Viertelmilliarde Euro (250 Millionen) zu viel an ihre Vermieter. Das berichtet die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf Berechnungen des Deutsche Mieterbundes (DMB). Mieterbund-Sprecher Ulrich Ropertz beklagte, dass zu viele Mieter die Mieterhöhungen der Vermieter anstandslos akzeptierten, anstatt sie vorher auf ihre Rechtmäßigkeit zu überprüfen. Nach den Erhebungen der örtlichen Mietervereine ist aber jede dritte der jährlich drei Millionen verschickten Mieterhöhungen fehlerhaft. Somit zahle jeder Betroffene im Schnitt 250 Euro zu viel Miete.


© AFP

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10 Feb 2008 12:22 #2 von Fernet
... Lebensmittelpreise der Discounter

Der Deutsche Bauernverband (DBV) hat extrem niedrigen Lebensmittelpreisen bei Discount-Supermärkten den Kampf angesagt. Es sei "unverantwortlich, wenn hochwertige Lebensmittel zu Kampfpreisen verkauft werden, nur um die Menschen in ihre Läden zu locken", sagte Verbandspräsident Gerd Sonnleitner der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Die Discounter fügten sich selbst den größten Imageschaden zu, "wenn sie auf dem Rücken unserer Bauern und letztendlich auch der Verbraucher so handeln."


Sonnleitner griff vor allem die Edeka-Unternehmenstochter Netto an. Ein 150-Gramm-Joghurtbecher für 18 Cent sei ein Verkauf unter Einstandspreis. Dies dürfe nicht sein. Der Verband habe dies beim Bundeskartellamt angezeigt und werde "die Discounter weiter unter Druck setzen." In der kommenden Woche sei ein Gespräch mit dem Edeka-Vorstand über die Preisstrategie des Handelsriesen geplant. Sonnleitner verwies zudem darauf, dass Nahrungsmittel in Deutschland im EU-Vergleich nach wie vor "äußerst preisgünstig" seien.

Seit kurzem ist es in Deutschland verboten, Lebensmittel billiger zu verkaufen, als sie im Handel eingekauft wurden. Die Neuregelung soll verhindern, dass ohne Blick auf die Qualität die billigsten Lebensmittel eingekauft werden und es so zu Vorkommnissen wie dem Gammelfleisch-Skandal kommt. Zudem sollen kleine Läden geschützt werden, die gegen Billigpreise großer Anbietern keine Chance haben. © AFP


Also hier schlagen 2 Herzen in meiner Brust.

Zum einen sollen die Hersteller /Bauern für ihre Arbeit gerecht bezahlt werden. Zum anderen erhalten sie - wie recht viele Unternehmen - für alle Eventualitäten Subventionen um das "Gröbste" aufzufangen. Das Thema Gammelfleisch liegt wohl mehr in der Möglichkeit für Kriminelle, hier eine Marktlücke entdeckt zu haben.

Sicher wird der Gewinn oder Ertrag nicht jedes Jahr gleich sein. Aber es soll ihnen doch egal sein, wenn sie bezahlt werden, zu welchem Preis es weiterverkauft wird. Die Tatsache, wenn es teuer weiterverkauft werden wird, dann können die Erzeuger auch wieder mehr verlangen, steht wohl eher dahinter.

Außerdem, wenn in schlechten Zeiten der normale Unternehmer oder Arbeitnehmer Einbußen hinnehmen mußte, dann findet man sich ab und hofft auf bessere Zeiten. In vielen Unternehmen aber ist die Devise, wir haben seit Jahren 150 % Profit gemacht, daß muß mindestens so bleiben oder noch mehr. Der Gewinn ansich reicht ihnen ja schon lange nicht mehr.

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Zum anderen habe ich meinen eigenen Geldbeutel oder besser meine Möglichkeiten vorm Auge. Und das bedeutet: ich muß preiswert einkaufen. Ich habe auch nicht die Wahl, nehme ich das teuere Bio-Angebot, nein ich muß mit Sicht auf mein Einkommen am besten das Brot und Gemüse von gestern kaufen, weil das manchmal nur die Hälfte kostet. Ich muß auch wahrhaftig nicht jeden Tag Fleisch essen und das unabhängig vom Einkommen.

Der neueste Slogan unserer Staatsführung, die Ärmeren der Bevölkerung und in den gleichen Topf geschmissen die "weniger gebildete Bevölkerung" seien zu dick, während die "gehobene Bevölkerung" - ich weiß nicht warum Geld gleich Verstand gesetzt wird - fast ausschließlich figurbewußt lebt und schlank ist.

Man muß sich einmal überlegen, mit welcher Impertinenz und Arroganz sich diese Politiker geäußert haben. Sie schämen sich nicht dafür, daß in Deutschland ohne die eingerichteten Tafeln so manche Familie nicht mehr überleben könnte. Sie schämen sich nichtmal ihrer eigenen Dummheit, was am allerschlimmsten ist.

Laut einer von UNICEF vorgestellten Studie wachsen mehr als 1,5 Millionen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren in Familien auf, die mit weniger als der Hälfte des Durchschnittseinkommens auskommen müssen. In Westdeutschland hat sich die Kinderarmut seit 1989 mehr als verdoppelt und lag im Jahr 2001 bei 9,8 Prozent, in Ostdeutschland bei 12,6 Prozent. Kinder sind zudem häufiger arm als Erwachsene.
Diese Zahlen sind bis zum heutigen Tage gestiegen und da würde ich keiner "geschönten" Statistik mehr trauen.

Solange sich für mich Verbraucher, Bürger, Rentner, Arbeitnehmer usw. nichts ändert hinsichtlich einer gerechten Sozialpoltik, gibt mir zumindest mein Geldbeutel den Einkauf vor - ohne kritische Hinterfragung.

Wie seht ihr das?

LG Ilona

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16 Feb 2008 14:00 #3 von Fernet
... fordern leichteren Zugang zu Gentechnik-Futter

14.02.2008
Die langwierigen Genehmigungsverfahren der EU für genetisch veränderte Futtermittel gefährden nach Ansicht von Gentechnik-Bauern die Versorgung des Markts mit preiswertem Fleisch aus Europa. Fleischerzeuger könnten viele genveränderte Mais- und Soja-Sorten ohne EU-Zulassung nicht verfüttern und müssten daher auf teureres Futter ausweichen, erklärten Vertreter der Branche am Donnerstag in Brüssel. Werde die Versorgung der Höfe nicht verbessert, müssten die Erzeuger vom Verbraucher 30 bis 35 Prozent höhere Preise verlangen oder ihren Betrieb aufgeben, sagte ein Vertreter der Gentechnik-Landwirte.
Europas Bauern seien frustriert, weil sie nicht wie ihre Konkurrenten in anderen Teilen der Welt die Gentechnik nutzen könnten, beschwerte sich das Bündnis in einem Brief an EU-Kommissionspräsident Jose-Manuel Barroso. Grund dafür seien "politische Zumutungen ohne jede wissenschaftliche Basis". Die unter dem Dach des Industrieverbands EuropaBio organisierten Landwirte verwiesen auf Statistiken, wonach 74 Prozent der in Europa verfütterten pflanzlichen Proteine importiert werden. Herkömmliche Futtermittel, die nicht gentechnisch verändert seien, gebe es nur noch gegen Aufpreis. Gentechnikfreies Soja aus Brasilien koste beispielsweise rund 50 Prozent mehr.

© AFP

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17 Feb 2008 00:24 #4 von eckhard11
Die Viehzüchter haben recht !

Ich habe absolut nichts gegen genetisch verändertes Getreide oder Futtermittel.
In einigen Jahren wird man die Bevölkerung gar nicht mehr anders ernähren können.
2050 werden 10 Milliarde ( 10.000.000.000 ) Menschen diesen Planeten bevölkern.
Nur 7 % der Landmasse ist überhaupt für die Landwirtschaft, ( Ackerbau ), geeignet,
davon werden täglich weltweit etwa tausend Hektar mit Teer, Beton oder anderen Mitteln versiegelt.
Tausend Hektar entsprechen einer Fläche von 2.000 Fußballfeldern oder einer 18 m breiten,
555,55 km langen Autobahn. TÄGLICH !!
Und hier spreche ich nicht von den zusätzlichen Vernichtungen durch den Tagebergbau, durch
künstliche Seen und Talsperren oder der Rodungen des Urwaldes.
Nur von Straßen und Häusern.....

Wir haben überhaupt keine andere Chance, als Getreide genetisch so zu verändern, dass es gegen
Angreifer immun wird, dass die Früchte viel größer werden und dass es schneller wächst, damit es drei
oder gar viermal jährlich geerntet werden kann.
Wer sich dem gegenüber verschließt, ist blauäugig und hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt.

Gruß
Eckhard

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17 Feb 2008 13:09 #5 von Fernet
.... Du hattest bestimmt dein 500 g Rinderfilet-Steak vor Augen. hi hi

Aber mal im Ernst, danke für Deine Antwort, hab ich doch nickend und mit Beifall gelesen.

Ich glaube auch, das man sich dieser Entwicklung nicht mehr verschließen kann. Ich fände es nur gut, wenn aus Regierungskreisen hier ein bißchen mehr Aufklärung betrieben würde und dann eine kompetente Überprüfung die Gen-Entwicklung begleiten würde, statt wieder in ewigen Diskussionen zu versinken.

LG Ilona

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19 Feb 2008 20:12 #6 von Fernet
Autobahnen in Deutschland sicherer als in vielen EU-Staaten

19.02.2008

Deutschlands Autobahnen sind besser als der Ruf ihrer Raser: Wie der Europäische Verkehrssicherheitsrat mitteilte, ist dort das Risiko eines tödlichen Unfalls niedriger als in vielen anderen europäischen Ländern. Pro Milliarde gefahrener Autobahnkilometer verzeichnete Deutschland 2006 durchschnittlich 2,97 Tote - der EU-Durchschnitt lag bei 3,71 Opfern. Am sichersten sind die Schweizer Autobahnen laut der Erhebung mit 1,41 Toten, am gefährlichsten die Autobahnen in Ungarn (8,84 Tote) und Slowenien (8,69 Tote).


Deutsche Autobahn © Stefan Simonsen

Noch größere Unterschiede zeigt die Statistik der Nichtregierungsorganisation bei der Entwicklung der Opferzahlen zwischen 2001 und 2006. In Deutschland sank in dem Zeitraum die Zahl der Toten durch Unfälle auf der Autobahn um 5,3 Prozent - und damit in etwa so stark wie im europäischen Durchschnitt. Besonders erfolgreich waren die Bemühungen der Schweiz um mehr Sicherheit, dort wurden 13,4 Prozent weniger Opfer gezählt.

Sorgen bereitet dem Verkehrssicherheitsrat, dass in sieben Ländern zwischen 2001 und 2006 mehr Menschen auf den Autobahnen starben. An der Spitze steht dabei Griechenland mit einem Plus von zwölf Prozent, gefolgt von Irland mit einem Anstieg von 11,1 Prozent.

© AFP

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19 Feb 2008 23:46 #7 von eckhard11
......wobei nicht vergessen werden darf, dass in Deutschland nur ca. 48% aller Autobahnkilometer einer Geschwindigkeitsbegrenzung unterliegen.
( Baustellen sind hier ausgenommen, aber gerade an Baustellen - Ein bzw. Ausfahrten passieren die weitaus meisten tödlichen Unfälle auf bundesdeutschen Autobahnen !! )

a ) Deutschland ist weltweit - Gott sei´s getrommt und gepfifft - das einzige Land, in welchem man auch mal schneller fahren kann als 130 km/h.

b ) Die Verkehrsdichte auf den deutschen Autobahnen ist europaweit die weitaus höchste. In Deutschland waren am 01.01.08 sechsundvierzig Millionen ( 46.000.000 ) Pkw zugelassen. Wohlgemerkt, nur Pkw.

c ) Deutschland ist ein Transitland. Ca. 30.000 ausländische und 100.000 deutsche Lkw durchqueren täglich Deutschland auf 12.044 Autobahnkilometern.
Dabei werden auf den Autobahnen täglich durchschnittlich ca. 60 Millionen km von den Lkw und 600 Millionen km von den Pkw zurückgelegt.
TÄGLICH !!

Jährlich sterben durch Unfälle ca. 820 Menschen auf der Autobahn.
Natürlich sind das zuviele, aber die Zahl relativiert sich, wenn man bedenkt, dass dies etwa ein Sechstel der Verkehrstoten in Deutschland sind, aber über ein Drittel der per Pkw und Lkw zurückgelegten Strecken auf der Autobahn gefahren werden.

Die weitaus meisten Toten sind im Stadtverkehr bei Tempo 40 zu beklagen.
( 40 km/h sind eine Geschwindigkeit von 11,11 m/s und entsprechen dem "freien Fall" eines Pkw aus 6,289 m Höhe !! Also etwa der Höhe eines zweistöckigen Hauses. Damit mal die Relation gewahrt bleibt )
Ein Drittel aller tödlichen Unfälle passieren auf Landstraßen.

Gemessen an diesen Parametern ist die Tatsache, dass die Zahl der Autobahntoten seit 1999 kontinuierlich abnimmt - trotz der Lkw - Zunahme von 18 % allein in 2007 - ganz sicher nicht auf Geschwindigkeitsbegrenzungen zurückzuführen, sondern darauf, dass die Fahrzeuge immer sicherer werden.

Ich leg mich jetzt in meine sicheres Bettchen :sleep:
Eckhard

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