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Diabetes insipidus nicht behandelbar?

08 Jul 2008 17:03 #1 von webbi
Lieber Dr. Schacht,

der Tipp, den Sie mir vor geraumer Zeit gegeben haben, mich einer endokrinologischen Untersuchung zu stellen,war goldrichtig. Dank nochmals dafür.

Nun habe ich die Diagnose: partielle Diabetes insipidus centralis.

Aber was soll ich mit der Diagnose anfangen? Eine Behandlung scheint aussichtslos?

Ein Versuch mit Nasenspray "Minirin" ADH-Hormone zu aktivieren, scheiterte! Nach dem dritten Tag musste der Therapie-Versuch unverzüglich abgebrochen werden: Harnverhalten und gefährliche Natrium-Konzentration im Blut, und noch so einige unangenehme Nebenwirkungen (z.B. durch Druck aufs Zwerchfell 24 Stunden Schluckauf.)

Jetzt ist guter Rat teuer! Eine Therapie konnte mir danach nicht mehr angeboten werden.

Wie kann es weitergehen? Gibt es irgendwelche Erfahrungswerte oder Behandlungsmethoden über "Minirin"-Gaben hinaus? Von urologischer Seite wahrscheinlich nicht. Das meint jedenfalls mein behandelnder Urologe - und das ist ein sehr erfahrenen Mann, der mein volles Vertrauen genießt.

Beste Grüße
webbi

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08 Jul 2008 18:46 #2 von dcschacht
Hallo Webbi,

Desmopressin ist bei Diabetes insippidus definitiv Mittel der Wahl, Alternative habe ich nicht parrat.

Das Nasenspray ist aber eigentlich out wegen häufiger NW. Ein Therapieversuch oral mit Nocutil oder Minirin Dragee 0,1 mg und ggf erfolgsabhängig steigern (0,2mg ...) wäre zu diskutieren.

Meine Pat. vertragen das besser. Auch wird der Wirkstoff besser aufgenommen als Nasenspray (im Frühjahr Schleimhautschwellung wegen Pollen, im Herbst und Winter Schnupfen - da ist keine konstante Wirkung).

Gruß dcschacht

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