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Blasenproblem

11 Nov 2008 19:34 #1 von julius
Hallo,
ich habe seit September 2005 ein Colostoma samt Hartmann.Seit kurzer Zeit habe ich tagsüber Probleme mit meiner Blase. Nicht nur, dass ich seit kurzem Einlagen nutze um die Schleimabsonderungen meines Stumpfes (auch seit kurzem sehr erhöhte Frequenz und nicht mehr wie bisher mit "normalem" Stuhlgang zu beherschen, d. h. der Schließmuskel scheint langsam doch hinüber zu sein)zu erträglich zu machen - nein nun stelle ich fest, dass tagsüber auch die Blase überläuft... habe nach durchgeführter Sonographie etwa 90ml Restharn... es ist so ein merkwürdiges Gefühl als ob mein "Stomabäuchlein" sich auf die Blase legen würde... nun die Blutwerte, die Sono alles unauffällig...
Meine Frage:
Könnte es mit dem verschlossenen Rektum zu tun
haben bspw. dass das Narbengewebe von innen
auf die Blase drückt?
Danke für Eure Antorten!


lg julius

***weine nicht über verschüttete milch***

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12 Nov 2008 19:38 #2 von dcschacht
Hallo julius,

zunächst sollte man die Ursache für die Restharnbildung finden. Die kann Blasenentzündungen nachziehen und eine Dranginkontinenz verursachen. Bei größeren Darmoperationen wird gerne mal ein Katheter gelegt, der lange Zeit später eine Harnröhrenverengung zur Folge haben kann. Mittels einer Harnstrahlmessung und ggf Röntgendiagnostik der Harnröhre lässt sich das leicht feststellen.
Bei Zustand nach Operationen im "kleinen Becken" können auch Nervenfasern beeinträchtigt werden, die eine Blasenentleerungsstörung auslösen. Eine Medikamentöse Therapie bringt Verbesserung. Zunächst aber bitte die Restharnbildung abklären lassen beim Urologen.

Gruss dcschacht

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14 Nov 2008 19:54 #3 von julius
Danke für die Antwort...

nochmals zu meiner Geschichte,

Habe aufgrund einer Sigmastenose bei Morbus Crohn 2005 einen Dickdarmausgang (Colostoma) ... nun habe ich Probleme mit der Blase ...
2008 im April hatte ich einen diagnostizierten Ureterstein...dieser ist aber abgegangen...
nun hab ich wieder Probleme und vermute aufgrund der Restharnbildung einen Zusammenhang mit meiner parastomalen Hernie....
Mal sehen was der Urologe beim nächsten Termin sagt... die Sono, die LA des Harntrats, der Blutbefund alles ok...kein Hinweis auf Ureterkonkremente...

Kann wirklich die OP aus 2005 noch daran beteiligt sein (Harnröhrenverengung) oder ist es vielleicht eine Begleiterkrankung bei Morbus Crohn?

lg julius

***weine nicht über verschüttete milch***

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23 Nov 2008 20:30 #4 von dcschacht
Hallo Julius,

an eine Begleiterkrankung der Blase bei Crohn glaub ich nicht. Hier handelt es sich erher um Läuse + Flöhe!

lg

dcschacht

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24 Nov 2008 12:36 #5 von julius
S.G. dcschacht,

war ja nur eine Vermutung mit der Begleiterkrankung!

Kann es sein, dass es mit dem Katheter der bei der OP 2005 gelegt wurde zu tun hat? Nach 3 Jahren?

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28 Nov 2008 14:04 #6 von dcschacht
das kann durchaus sein und gar nicht mal selten! = Spätkomplikation

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