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Inkontenenz kommt und geht

27 Mär 2010 16:52 #1 von didi 69
Guten Tag Dr.Schacht
Ich wende mich heute nochmals an sie, da mir Ihre Ratschläge schon oft weitergeholfen haben.Nur ganz kurz zur Erinnerung :vor einem Jahr 2 mal Scheiden-Blasenfistelverschluss mit Bauchschnitt - ohne Erfolg ,im November vaginaler Fistelverschluss - erfolgreich.Ein Dauerkatheter lag von März 09 bis Ende November 09.Erst hatte ich mit häufigem Harndrang und auch mit reichlich Harnverlust zu kämpfen , seit Ende Januar funktionierte es deutlich besser.Hatte aber immerwieder leichte Harnwegsinfekte.Diese sind jetzt zum Glück auch weg.Momentan habe ich das Problem das es phasenweise phantastisch funktioniert und ich darüber total happy bin aber ca.1-2 Wochen später verliere ich wieder unkontrolliert ein paar Tröpfchen oder auch mal etwas mehr so ca.10 ml was dann auch ein paar Tage so bleibt .Dies tritt besonders beim laufen oder plötzlichen stehenbleiben , niesen , husten auf und hängt meistens gar nicht mit einem Harndrang zusammen . Es tritt vermehrt auf nach dem Wasserlassen auf,dann habe ich das Gefühl das meine Blase nicht speichern will.Mein Urologe, der eigentlich sehr bemüht ist, meint es braucht noch Zeit, aber ich habe Panik das es immer so bleibt.Zumal es ja auch zeitweise ja schon gut funktioniert und ich nicht weis woran diese wiederkehrende Verschlechterung liegen könnte.Ist es denn wirklich noch im normalen Rahmen und ab wann müßte noch was getan werden.Freunde meinen auch ich solte weniger trinken , sind 2,5-3,5 l zu viel?

Mit freundlichen Grüßen didi 69

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19 Apr 2010 20:49 #2 von dcschacht
Hallo didi 69,

Ihr Urologe hat sicher recht. Es braucht oft lange Zeit bis eine komplette Heilung eintritt. Bei einer möglicher Weise "instabilen Blase" legt sich die Symptomatik nie ganz. Medikamente, die wir einsetzen geben in den Studien eine Verbesserung der Symptomatik an. Soll heissen: Wenn ich vorher an 7 Tagen in der Woche Berschwerden hatte, reduziert sich die Symptomatik auf z.B. 3x pro Woche - leider lässt sich nicht vorhersagen wann. Wichtig ist, dass man seine Einsatzfreude mit Beckenbodengymnastik und Blasentraining nicht verliert. Eine Trinkmenge von 2,5-3,5 Liter ist sehr gut - führt aber auch zu häufigerem Handrang. Wichtig dabei ist die gleichmäßige Verteilung über den Tag. Mindestens 2/3 der Trinkmenge sollte bis 19:00 erfolgt sein. Wenn es problematisch ist, reichen bis zu 3 Liter max. sicher aus.

Frage: Welche Therapie - läuft im Moment? - Welche Medikamente nehmen Sie zu Zeit ein?

lg dc schacht

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20 Apr 2010 17:58 #3 von didi 69
Hallo Dr.Schacht
Danke für die Antwort.Im Moment erhalte ich keinerlei Therapie und Medikamente habe ich nie erhalten , wenn die Symptome weiter bestehen, soll ich mir einen neuen Termin holen, ansonsten sieht mein Urologe vorerst keinen Handlungsbedarf da momentan wieder alles ganz erträglich ist.Ich selbst versuche Beckenbodentraining .Seit 2 Monaten gehe ich auch wieder ins Fitnesstudio um generell was für die Gesundheit zu tun.
Mit freundlichen Grüßen didi69

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25 Apr 2010 20:38 #4 von dcschacht
Hallo didi69,

hat ihr Urologe sie schon mal über kombinierte Elektrostimulation beraten? Mit Hilfe eines elektronischen Gerätes, welches mit Oberflächen Elektroden oder besser vaginalen Sonden, die Beckenbodenmuskulatur stimmuliert und je nach Typ und Einstellung die Blasenaktivität beruhigt, kann man ebenfalls deutliche Verbesserung erziehlen. Mit ausreichend guter Begründung und wie bei Ihnen doch dramatischem Krankheitsverlauf, kann man die Krankenkassen auch überzeigen, die Kosten zu übernehmen.

Unterstützend zur aktiven KG und Muskeltraining. Bin ich von dieser Form der Therapie bei gutem Erfolg meiner Patienten überzeugt.

lg dcschacht

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27 Apr 2010 15:11 #5 von didi 69
Guten Tag Dr.Schacht
Bisher habe ich davon leider noch nichts gehört, aber ich werde beim nächsten Termin mal genauer nachfragen .


Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen didi 69

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