Neueste Forenbeiträge

Mehr »

Du kannst alle Bereiche des Forums kostenfrei, vertraulich und unverbindlich lesen. Wenn Du eine Frage stellen möchtest oder auf einen Beitrag antworten willst, ist es erforderlich das Du dich zuvor registrierst. Wir sind Gemeinschaft! Anmeldung / Registrierung

Registrieren

blasensenkung-knickblase

17 Dez 2010 18:46 #1 von clementine
Hallihallo,

ich war bei meiner Gyn und die hat ca. 320 ml Restharn festgestellt,obwohl ich innerhalb von 45 min 2x auf Toilette war,sollte dann bei Vaginalultraschall,meinen Beckenboden anspannen,was mir garnicht gelang..Ich habe beim Husten,niesen kein Urinverlust.Wenn ich zur Toilette muß,muß ich mich beeilen,sonst kann es schief gehen und wenn es einmal läuft,dann gibts kein halten mehr.Beim Geschlechtsverkehr Schmerzen,beim heben leichtes ziehe,habe noch nie ne Blasenentzündung gehabt.Ich sollte dann eine 2te Meinung einholen.Da wurde eine große Blasensenkung festgestellt und ne leicht Gebärmuttersenkung,ich solle nicht mehr schwer trage(arbeite als Physio in der Neuro).Therapie:4 Monate Beckenbodentraining und dann OP.Zum Urologen bin ich dann auch gegangen:das selbe geschildert-Untersuchung:im liegen Ultrschall der Blase,Niere-alles prima,Urintest-Blasenentzündung-Antiboitikatherapie,habe keine Symtome.Habe nachgefragt,wie es mit der Blasensenkung aussieht,er meinte im liegen kann er nichts sehen,ich soll in 3 Wochen wieder kommen,da wird eine Urindruckmessung gemacht.Zurück zu meiner Gyn-sie meinte um eine OP komm ich nicht rum,ich solle noch
mal zur Abklärung zu einen Urologen und Gyn gehen.
Mache mir Sorgen,wegen meiner Arbeit,da ich viel heben muß.
Danke für ne Antwort

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

12 Jan 2011 22:17 #2 von dcschacht
Hallo Clementine,

Die blasensymptomatik auch mit restharn wird gerne durch eine Senkung verursacht. Mitunter entsteht ein quetschhahnphänomen. Die Harnröhre wird abgedrückt. daher keine Inkontinenz, dafür aber unvollständige Entleerung.
Nach einer Blasenhebung - OP kann dann eine Belastungsinkontinenz auftreten, die evtl. durch eine weitere OP z.B. Harnröhrenbändchen beseitigt werden kann.

Vor einer OP wäre ein Versuch mit z.B. Würfelpessar Einlage in die Scheide sinnvoll. Hier kann man Verbesserung der Situation erforschen und ggf schon Rückschlüsse über mögliche Inkontinenz ziehen.

In solchen Fällen arbeite ich gerne mit einem Uro-Gynäkolgen Dr. Kociczewski aus Hagen-Haspe zusammen, der meinen Pat. einen solchen Würfelpessar anpasst. Das Ding handhabt der Pat. selbst und funktioniert wie ein Tampon. Gibts in unterschiedlichen Größen.

Oft sind meine Pat. derart zufrieden, dass keine weitere Therapie oder OP nötig ist.

Vielleicht sprechen Sie mal mit Ihrem Gyn darüber vor OP

lg dcschacht

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Ladezeit der Seite: 0.203 Sekunden

Besucher: Sie sind nicht allein!

Heute 1503

Gestern 2646

Woche 15938

Insgesamt 6605029

Aktuell sind 130 Gäste und keine Mitglieder online

Der Verein

Die Inkontinenz Selbsthilfe e.V. ist ein gemeinsames Anliegen vieler Menschen. Der Verein versteht sich als ein offenes Angebot. Unsere Mitglieder engagieren sich ehrenamtlich. Den Verein bewegt, was auch seine Mitglieder antreibt: Wir möchten aktiv zur Verbesserung der krankheitsbedingten Lebensumstände beitragen.

 

Impressum        Kontakt       Datenschutzerklärung

Spendenkonto:
Volksbank Mittelhessen eG
Inkontinenz Selbsthilfe e.V.
IBAN: DE30 5139 0000 0046 2244 00
BIC: VBMHDE5FXXX

Alle Bereich sind kostenfrei, vertraulich und unverbindlich. Wenn Sie eine Frage im Forum stellen möchten oder auf einen Beitrag antworten wollen, ist es erforderlich sich sich zuvor zu registrieren.

Stuhlinkontinenz