Frage Macroplast Injektion
- Ulrich
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14 Jahre 4 Monate her #13836 von Ulrich
Macroplast Injektion wurde erstellt von Ulrich
Sehr geehrter Herr Dr. Schacht,
Anfang April diesen Jahres habe ich mich bei der Diagnose BPS einer TURP Operation unterzogen.
Seit diesem Zeitpunkt bin ich inkontinent, Stufe 2. Trotz Beckenbodengymnastik hat sich dieser Zustand bisher nicht spürbar gebessert. Mein Urologe hat jetzt eine Macroplast Injektion vorgeschlagen.
Ich bin jedoch sehr skeptisch, da ich schon bei der TURP schlechte Erfahrung gemacht habe, keine Informationen über die Macroplast Injektion habe und lieber eine nichtoperative Therapie bevorzugen würde.
Erwähnen möchte ich noch, dass ich 72 Jahre bin, keinerlei sonstige gesundheitliche Probleme habe und viel Sport treibe.
Über Ihren fachlichen Rat würde ich mich sehr freuen.
Mit freundlichen Grüßen
Ulrich Ligensa
Anfang April diesen Jahres habe ich mich bei der Diagnose BPS einer TURP Operation unterzogen.
Seit diesem Zeitpunkt bin ich inkontinent, Stufe 2. Trotz Beckenbodengymnastik hat sich dieser Zustand bisher nicht spürbar gebessert. Mein Urologe hat jetzt eine Macroplast Injektion vorgeschlagen.
Ich bin jedoch sehr skeptisch, da ich schon bei der TURP schlechte Erfahrung gemacht habe, keine Informationen über die Macroplast Injektion habe und lieber eine nichtoperative Therapie bevorzugen würde.
Erwähnen möchte ich noch, dass ich 72 Jahre bin, keinerlei sonstige gesundheitliche Probleme habe und viel Sport treibe.
Über Ihren fachlichen Rat würde ich mich sehr freuen.
Mit freundlichen Grüßen
Ulrich Ligensa
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- dcschacht
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14 Jahre 3 Monate her #13921 von dcschacht
dcschacht antwortete auf Macroplast Injektion
Hallo Ulrich,
ich weiss, dass eine inkontinenz nach Prostata-OP sehr Lebensqualitätsmindernd ist.
Vor einem zweiten Eingriff sollte man zunächst alle konservativen Möglichkeiten ausschöpfen.
1. Diagnostik: Blasenspiegelung ob kein Hinderniss o. Narbe im OP Bereich + gleichzeitig Schließmuskelprüfung unter Sicht. Wenn der Muskelintakt ist, sind medikamentöse oder physikalische Maßnahmen noch Sinnvoll. Eine Op würde ich nicht nach Ablauf von mind. 6 Monaten machen. Auch wenn es noch so schwierig ist geduldig zu sein.
2. Alternative Therapie: Anticholinrgika zur Beruhigung einer instabilen "Reizblase"; Therapieversuch mit Yentreve (geht leider nicht über Kasse bei Männern). Ferner Elektrostimulation oder Biofeedback.
Sollte das nicht fruchten ist Macoplast sicher der Eingriff mit der geringsten Beeinträchtigung der körperlichen Unversehrtheit.
viele Grüsse DC Schacht
ich weiss, dass eine inkontinenz nach Prostata-OP sehr Lebensqualitätsmindernd ist.
Vor einem zweiten Eingriff sollte man zunächst alle konservativen Möglichkeiten ausschöpfen.
1. Diagnostik: Blasenspiegelung ob kein Hinderniss o. Narbe im OP Bereich + gleichzeitig Schließmuskelprüfung unter Sicht. Wenn der Muskelintakt ist, sind medikamentöse oder physikalische Maßnahmen noch Sinnvoll. Eine Op würde ich nicht nach Ablauf von mind. 6 Monaten machen. Auch wenn es noch so schwierig ist geduldig zu sein.
2. Alternative Therapie: Anticholinrgika zur Beruhigung einer instabilen "Reizblase"; Therapieversuch mit Yentreve (geht leider nicht über Kasse bei Männern). Ferner Elektrostimulation oder Biofeedback.
Sollte das nicht fruchten ist Macoplast sicher der Eingriff mit der geringsten Beeinträchtigung der körperlichen Unversehrtheit.
viele Grüsse DC Schacht
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