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Balkenblase

27 Dez 2006 23:05 #1 von Günni
Hallo Herr Dr. Schacht,

Vor ab, ich finde es gut das sie sich die Zeit hin und wieder nehmen, hier im Forum ihr Wissen zur Verfügung stellen!!

Hätte gern eine zweite Meinung eines weiteren Urologen in Bezug einer Balkenblase nach einer Prostata OP (gutartig). Im Oktober 2005 hatte ich eine Ausschälung der Prostata durch die Harnröhre in der Paraklinik. Ich hatte längere Zeit 1600ml in der Blase ohne es zu merken. Der Hausarzt hat es nicht festgestellt, bis der Urologe es feststellte. Seit der Zeit habe ich ein Bauchdecken- Katheder der alle 6.Wochen vom Urologen gewechselt wird. Restharn- Menge wenn es gut läuft 200ml.

Frage: (Zweite Meinung), keine Chance auf Besserung nach einem Jahr ohne Katheter aus zukommen?? und Alternativen???

Habe bis jetzt noch keine zweite eingeholt. Es ist nicht so, das ich mit dem Urologen unzufrieden bin. Mich Interessiert nur eine zweite Fachliche Meinung!!

Vielen Dank

Gruß
Günni

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01 Jan 2007 23:28 #2 von dcschacht
Hallo Günni,

- ganz schwierige Angelegenheit! Grundsätzlich ist es möglich vom Katheter loszukommen- aber...

Vor allem sollte ein mechanisches Hinderniss (Narbe nach Op oder Prostatarestgewebe) durch Blasenspiegelung ausgeschlossen werden.

Wenn Abfluss grundsätzlich frei ist, würde ich den Bauchdecken- Katheter für einige Zeit 4-3 Monate dauerhaft an Urinbeutel anschließen. Dadurch schrumpft in der Regel die Blase und kann erneut Spannung aufbauen. Zwischenzeitlich unter Medikamente: Alfa- Blocker + Ubretid oder Myocholine ein erneutes Training mit abgestöpseltem Katheter, um zu sehen ob die Blase nicht doch wieder in die Gänge kommt.

Bevor man sich dauerhaft auf einen Katheter einlässt, sollte eine neuro-urologische Untersuchung z.B. mit Video-Urodynamik (spezielle Blasendruckmessung) durchgeführt werden. Es gibt nur wenige spezialisierte Zentren z.B. Marienhospital Herne = Professor Pannek.

Grundsätzlich würde ich Chance 50:50 einschätzen.

Mittlerweile kann man auch "Schrittmacher" implantieren, der die Blasenfunktion regelt.

Auf jeden Fall brauchts ein bißchen Engagement von allen Seiten- Sie sind ein bißchen zu jung für dauerhafte Katherterableitung.

Viel Glück und Erfolg

dcschacht

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02 Jan 2007 12:03 #3 von Chris
Hallo,

wenn meine Informationen richtig sind, dann wird Prof. Pannek leider Mitte März Deutschland den Rücken kehren und ins Ausland gehen.

Wer also noch ein "Anliegen" an Ihn hat, muss sich beeilen.

Chris

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02 Jan 2007 13:00 #4 von Günni
Hallo Chris,
besten Dank für dein Tipp, man hört immer öfters das gute Fachärzte Deutschland den Rücken zukehren. Das könnte für Deutschland noch ein Problem werden. Mein Urologe hat auch schon öfters überlegt ins Ausland zu gehen, wegen den Bedingungen in Deutschland.

Für mich heißt es, ich muß schon wieder nachdenken!! Grübel Grübel!!!

Gruß Günni

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02 Jan 2007 13:06 #5 von matti
Nur ein Hinweis!

Wenn ihr auf "Beiträge seit meinem letzten Besuch" klickt wird auch nur der wirklich letzte angezeigt. Antworten, welche ihr schon vorher erhalten habt können nur durch "Hochscrollen" (Bildschirm nach oben) gelesen werden.

Mir ist es selbst schon ein paar mal passiert, dass ich Antworten übersehen habe.

Ist nur ein Gedanke, weil Günni auf Chris Beitrag Stellung bezieht und Herr Schacht zuvor eine Antwort gegeben hatte.

Gruß

Matti

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02 Jan 2007 14:52 #6 von welute
Hallo Chris, Herr Dr. Schacht,

habe Herrn Prof. Pannek per Mail gefragt. Wenn er geht, ist dies auch für mich ein Verlust. Werde Euch über die Antwort informieren.

Liebe Grüße und alles Gute für 2007

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01 Apr 2008 16:55 #7 von MadMax
Hallo Herr Schacht,
erst mal vielen Danke das sie sich die Zeit hier für das Forum nehemen...
Zu ihrer Antwort hier am 02.01. habe ich noch eine Frage.
Was verstehen sie unter beidseitigen Engament. bzw. was kann ich als Patient besser machen?
Wie ist ihre Einschätzung, ist es besser den Katheter ungeblockt zu lassen das sich erst mal gar kein Harn in der Blase ansammeln kann und nur gelegentlich prüfen ob sich etwas gebessert hat oder das man manuel durch regelmäßiges Blaseleeren das Harnnivau z.b unter 200-300 ml hält?
Bei mir wurde auf Grund einer Blasenhalsverengung eine überdehnte Blase festgestellt, Restharn ca. 200 ml. nun habe ich einen Bauchkatheter der geblockt ist über den ich nach dem pinkeln den Restharn ablassen soll bis sich die Blase erholt hat. Prognose war 4-6 Wochen.
Kann das realistisch sein?

Gruß
Max

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04 Apr 2008 09:45 #8 von dcschacht
Hallo Max,

mit engagement meine ich Gedult vom Pat., diagnostische und therapeutische Vielfalt vom Arzt. 4-6- wochen sind realistisch aber oft zu knapp bemessen.

Der "normale Urologe" ist oft überfordert, deshalb Neuro- Urologie aufsuchen.

- mit geblockt meinen sie abgestöpselt?

gruss dcschacht

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04 Apr 2008 10:15 #9 von MadMax
Hallo Herr Dr. Schacht,

mit geblockt meine ich das ich ein manuellen Ablaßhahn habe über den ich nacht dem Pinkeln den Restharn, der nicht raus gekommen ist noch ablassen kann. Sonst ist das Ventil geschlossen.

Danke erst mal
Gruß
Max

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