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Netzerosion

03 Okt 2019 20:32 #1 von BlackAngel
Hallo, ich habe ja hier bereits von meiner Op (TVT Band) berichtet. Ich war so happy wie alles funktioniert und ich bin auch nach wie vor kontinent.

Seit Dienstag aber wieder mit den Nerven total am Ende. Bei meiner Nachuntersuchung wurde eine Netzerosion festgestellt. Das Band ist in der Scheide deutlich sichtbar. Hilft alles nichts, Dienstag soll ich mich wieder im Krankenhaus vorstellen. Es soll eine Revision geplant werden. Wer kann mir sagen was mich erwartet? Neue OP ist mir schon klar, aber was genau? Kommt das Band jetzt wieder raus oder was machen die in solchen Fällen? Geht jetzt alles von vorne los? Jemand Erfahrung damit?

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07 Nov 2019 17:51 #2 von BlackAngel
Hmm, auch auf die Gefahr hin das ich wieder keine Antwort bekomme ... ich weiß nicht weiter. Am vergangenen Montag war ich nun wieder zur Op wegen der Netzerosion. Der Teil des Bandes der rausschaute wurde entfernt, die Scheide neu vernäht. Es ist noch immer so das ich kontinent bin beim Husten, Niesen usw. aber seit gestern habe ich ein anderes Problem.

Wenn ich merke ich muss auf Toilette dann brauche ich auch sofort eine Toilette. Ich trau mich schon fast nicht mehr einkaufen zu gehen. Der Drang ist dann von jetzt auf gleich so groß das ich es nicht mehr halten kann. Was mache ich den jetzt? Oder liegt es vielleicht daran das die OP erst wenige Tage her ist, gibt sich das noch? Einen Termin zur Nachuntersuchung bei meiner Frauenärztin hab ich erst nächsten Freitag, bis dahin soll ich erstmal nur Hormone (Östrogen) nehmen.

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08 Nov 2019 11:50 #3 von matti
Hallo BlackAngel,

es kommt hier im Forum sehr selten vor, dass auf eine Frage keine Antwort erfolgt.

Ich befürchte, dass dies in deinem Fall an deiner Fragestellung liegt.

Du schreibst beispielsweise:

Wer kann mir sagen was mich erwartet? Neue OP ist mir schon klar, aber was genau? Kommt das Band jetzt wieder raus oder was machen die in solchen Fällen? Geht jetzt alles von vorne los?


Diese Fragen kann dir ausschließlich der behandelnde Arzt beantworten. Natürlich wäre es schön, wenn ein Betroffener von seinen Erfahrungen berichten könnte. Dies würde aber nicht das weitere Vorgehen bei dir beantworten. Deine Fragen im speziellen eben nicht.

Wenn deine Symptome wie geschildert sind, dann solltest du umgehend deinen Arzt kontaktieren. Nach einer Operation ist die Nachsorge, gerade wenn Probleme auftreten, für den Arzt verpflichtend.

Gruß
Matti
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09 Nov 2019 15:24 #4 von Frankfurter
Hallo BlackAngel

Entschuldige bitte, dass ich als Mann Dein obige Post aufgreife. ( Aber ich kenne auch durch meine Inkontinenz die Probleme, die einen zur schieren Verzweiflung treiben könnten )

Dein Satz „....auf die Gefahr hin.. keine Antwort zu bekommen“ zeigt für mich auch eine Notwenigkeit, nicht nur aus medizinischer Sicht Dein Problem anzugehen.( Angst alleine zu sein ? )

Grundsätzlich: Jeder Mensch ist nun mal ein „Einzelstück“. Was bei dem einen hilft, muss nicht beim anderen auch zum Erfolg führen.
Ich habe ein mal gegoogelt , und folgenden vielleicht hilfreichen Link gefunden:

https://www.chirurgie-portal.de/gynaekologie/harninkontinenz-belastungsinkontinenz/nach-band-op-tvt-blasenschwaeche-harnverhalt.html

Hierin wird z.T. auf Deine Problematik eingegangen.

Hilfe für Deine Problematik könnte auch eine fachmännische „Zweitmeinung“ darstellen. Ich selbst habe diese auch in anderen Bereichen durch Vermittlung meiner Krankenkasse ( BEK ) meist sehr schnell ( 5-10 Tage ) bekommen. Setzt natürlich voraus, dass man mobil sein kann, und zeitlich sehr flexibel .

Die andere Seite des Problems ist oft auch die MENTALE ! Man ist einfach genervt von dem Misserfolgen , fühlt sich hilflos, kraftlos, unglücklich, unverstanden ... ( siehe oben: Gefahr... keine Antwort ..)

Als doch schon etwas in die Jahre gekommener alter Mann ( 79 Jahre ) hilft mir manchmal das anhören von geeigneter aufbauender Musik . Hier z.B.

https://www.youtube.com/watch?v=18EAqHx2lMk

Jahhhh , man muss etwas tun immer und immer wieder sich Menschen anvertrauen , um Tipps zu bekommen. ( Frage manchmal die Sprechstundenhilfen ?! )

Es fängt auch schon bei einer Selbstmotivation an. Hier hilft Literatur der Autosuggestion : Der Klassiker ist : Emile Coue. Wir dürfen nie vergessen dass auch bei unseren Problemen vom z.T. falschen Denken verursacht ist. (z.B. Konzentration nur auf eine Lösung usw. )

Gute Besserung
Gruss

Frankfurter
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11 Nov 2019 11:28 #5 von BlackAngel
Vielen Dank Frankfurter für Deine Worte. Am Freitag hab ich wieder Termin bei meiner Frauenärztin, danach werde ich mir das mit der Zweitmeinung durchaus noch überlegen. Ich muss allerdings sagen es ist nicht mehr soooo schlimm wie nach den ersten Tagen der Op. Ein kleiner Hoffnungsschimmer ist da :-)

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