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Inkontinenz trotz Blasenentleerungsstörung

20 Jun 2021 19:11 #11 von bienchen123
Hallo Hans,

ich hoffe für Dich mit und drücke Dir die Daumen, dass es bei Dir eine Besserung gibt!!!

Noch eine Anmerkung:

Vielleicht wechsle ich auch noch zum SPK , das hatte mir der Urologe schon mal empfohlen. Aber ich weiß nicht was besser ist.


Hans, lass Dich diesbezüglich sehr gut beraten und informiere Dich gut, bevor Du eine Entscheidung triffst. Bedenke, dass ein SPK immer ein höheres Risiko für Harnwegsinfekte darstellt. Dies soll beim ISK deutlich geringer sein. Hole Dir ggf. eine zweite oder dritte Meinung ein. Der SPK ist tatsächlich wohl nicht die beste Wahl, auch wenn er für einige vielleicht eine Zeit lang alternativlos zu sein scheint.
(Ich habe ständig (!!!) HWI! Ich halte diese Infekte z.B. mittels verschiedener Cranberry-Präparate, spezieller Ernährung, einer ordentlichen täglichen Flüssigkeitsmenge, die ich zu mir nehme, mit täglicher Bewegung und sehr regelmäßiger Akupunktur einigermaßen in Schach, so dass ich erfreulicherweise relativ selten Antibiotika benötige. Ich weiß, dass die von mir aufgeführten alternativen und ergänzenden Therapien oft wissenschaftlich nicht gut belegt sind bzw. scheinen und sogar (leider!) von einigen Ärzten eher belächelt werden. Bei mir funktioniert das Konzept aber einigermaßen... und Du kennst sicher den Satz: Never stop a winning team!)
Mein Fazit:
Jede/r Betroffene sollte sich immer möglichst vielseitig informieren und sehr gut beraten lassen, einfach gelegentlich mutig selbst etwas ausprobieren - und niemals, niemals aufgeben - es gibt IMMER noch eine andere Möglichkeit! Die findet sich nur manchmal nicht so schnell.
Und es gibt ja - auch für mich - zusätzlich noch Hoffnung auf neue Therapieansätze durch die voranschreitende Forschung!

Ich wünsche Dir noch einen schönen Sonntagabend!
Gib die Hoffnung auf Besserung weiterhin nicht auf!!!

Liebe Grüße
Monika

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20 Jun 2021 23:29 #12 von hans-w
Hallo Monika,

vielen Dank für Deine offenen Worte, es ist wirklich ein große Hilfe dass Du das umfassend berichtest. Für mich ist die Situation aktuell sehr neu und unübersichtlich. Den ISK muß ich schon jahrelang ausführen aber wegen der beginnenden Inkontinenz habe ich manchmal 7 - 8 mal täglich katheterisiert das hat zu deutlichen Schmerzen in Harnröhre und Blase sowie zu zeitweisem Harnverhalt geführt , zum Glück aber nicht zum HWI. Der Umgang mit Windeln, Pants etc. ist jetzt schon sehr unangenehm und die Aussicht das dauerhaft "zu müssen" und zusätzlich noch der ständige ISK ist keine gute Perspektive. Deshalb erschien mir der SPK zumindest überlegenswert, danke nochmal für Deine Erfahrungen - selbstverständlich werde ich diese beherzigen und viele Meinungen einholen.

Jetzt wünsche ich Dir auch beste Besserung und wir hoffen gemeinsam auf neue Therapien die (nicht nur uns) helfen können.

Einen guten Start in die Woche + BG

vom Hans

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21 Jun 2021 09:42 #13 von kleines-engelchen
Guten Morgen Hans,

auch ich wollte mich noch kurz melden und Dir eine Info aus meiner Sicht mitteilen. Ich hatte am Anfang auch einen Katheter. Zuerst über die Harnröhre im Krankenhaus dann einen SPK, nachdem ich entlassen wurde. Es war damals so, dass bei mir der Beinbeutel gar nicht gehalten hat. Ich habe mir dann eine Umhängetasche besorgt und hatte Ihn da drin. Der Vorteil war natürlich, ich brauchte nicht auf die Uhr zu schauen und es lief halt in den Beutel. Schlafen konnte ich nur auf dem Rücken. Wir hatten uns dann überall in der Wohnung(Bad, Schlafzimmer)Haken gemacht, damit ich den Beutel aufhängen konnte. Was ich halt oft hatte, waren Schmerzen und auch jeder Wechsel war nicht so toll. Mit der Zeit wurde es schon lästig(also für mich). Ich hatte auch immer das Gefühl man riecht den Urin.(aber ich habe auch eine sehr feine und empfindliche Nase ;) ) Ich war damals echt froh, als der SPK weg war. Klar es hat alles seine Vor-/und Nachteile. Mit dem ISK hat man schon mehr zu tun. Aber alles ist auch Übungs-/Ansichtssache. Wichtig ist immer, einen guten Arzt zu haben der dich gut aufklärt und bei dem du ein gutes Gefühl hast, denn schlussendlich, egal wie du dich entscheidest, wirst du zum Arzt gehen müssen. Ich kann dir nur sagen, ich bin froh und unendlich dankbar, dass ich keinen ISK mehr habe.

Ich drück Dir ganz feste die Däumchen.
Sonnige Grüße
Simone

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23 Jun 2021 00:01 - 23 Jun 2021 00:30 #14 von hans-w
Hallo Simone,

vielen Dank für Deine Erfahrungen, und natürlich auch fürs Daumen drücken.

Wie Du sicher gelesen hast führe ich den ISK schon paar Jahre durch, hab mich dran gewöhnt und würde auch nicht um einen SPK bitten. Mein Problem ist die jetzt zusätzlich auftretende Harninkontinenz die aber - Stand heute - leider nur stärker werden wird und im schlimmsten Fall sogar noch Stuhlinko. dazu kommen könnte. Ich bemühe mich gerade um einen fähigen Neurochirurgen der mir hoffentlich helfen kann. Bis dahin jedoch muß ich vor jedem Kathetern die Pants/ Vorlagen etc . entfernen und mich wieder einpacken, oft halten die Klebepunkte dann nicht mehr. Außerdem bin ich durch meine LWS Probleme "nicht besonders standfest" d.h. ich kann das nur im Sitzen machen. Damit ist jedes Kathetern eine große Aktion die außerdem häufig zu "Undichtigkeiten" führt.
Unter diesem Aspekt wäre ich sehr froh wenn ich durch einen SPK nicht diese ständigen "Kämpfe" hätte.
Aber jetzt hoffe ich erst mal auf den Neurochirurgen und dass es nicht noch schlechter wird.

Alles Gute für Dich,

Gruß vom Hans

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