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Erfahrungen mit Elektrotherapie

31 Jul 2007 15:47 #1 von Hema
Hallo an alle,

ich war heute mal wieder beim Urologen und was ich seit Wochen befürchtet habe , hat sich bestätigt, mein Gesundheitszustand hat sich rapide verschlechtert. :cry:

Am Anfang hatte ich nur mit Dranginkontinenz zu kämpfen, jetzt verliere ich auch schon Urin wenn ich mich körperlich anstrenge.
Nun gab es ein Attest, ich darf keine Arbeit mehr ausüben, wo ich schwer körperliche Arbeiten ausüben muss. ich habe mir mit meinen Job absolut keinen Gefallen getan,nur um einen Job in der heutigen Zeit zu haben, eher im Gegenteil.Den ich jetzt wieder aufgeben muss, muss das aber erst noch mit AA abklären.

Nun hat er mir vorgeschlagen, ich sollte es doch mal mit eine Elektrotherapie
versuchen.
Hat jemand von euch Erfahrungen damit gesammelt und wie war das Ergebnis, konnte Verbesserungen erzielt

Gruß Hema

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02 Aug 2007 07:56 #2 von ingeborg44
Hallo Hema,
ich habe auch lange Zeit an einer Mischinkontinenz gelitten. Mein Urologe hat mir damals auch ein Elektrostimulationsgerät verschrieben. Ich kann dir gleich sagen, dass es doch sehr gewöhnungsbedürftig ist. Ich musste mir einen Vaginalsensor einführen, über den dann stimuliert wird. Das ganze habe ich dann 2 Monate lang gemacht - jeden Tag früh und abends für 20 Minuten. So richtig gut ist es leider nicht geworden. Daraufhin war ich nochmal bei meinem Urologen und der meinte, dass die Muskulatur schon stärker geworden sei und ich nun ein Biofeedback Training machen könnte. Da muss man selber anspannen und entspannen und sieht auf dem Gerät wie gut man anspannt. Von da an wurde es immer besser, weil ich gelernt habe die Muskeln zu kontrollieren. gerade beim Treppensteigen oder wenn ich mal etwas hochheben muss kann ich die Muskeln so anspannen dass meist nichts mehr "in die Hose geht". Mittlerweile sind schon 6 Monate vergangen und ich muss sagen, dass mir das Gerät sehr geholfen hat.

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02 Aug 2007 10:58 #3 von matti
Hallo Ingeborg,

ich halte die Vorgehensweise und die Reihenfolge des Therapieansatzes bei dir für sehr gut.

Zunächst wurden Muskeln stimuliert, danach die Wahrnehmung und Kontrollfähigkeit verbessert.

Um ein effektives Beckenbodentraining durchzuführen ist die Wahrnehmung der beteiligten Muskeln unabdingbar.

Der Erfolg scheint der Therapie recht zu geben. Ein positives Beispiel, prima!

Gruß

Matti

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02 Sep 2007 14:40 #4 von dcschacht
Hallo Herma,

in meiner urologischen Praxis setze ich Elektrostimulation viel und erfolgreich bei diversen Inkontinenzformen ein.

Vorteil: wenn keine Kontraindikation (schweres organisches Leiden, akute Infektion oder Herzrhythmusstörung ) vorliegt, nebenwirkungsfrei und auf jeden Fall zur Verbesserung führend - nicht immer Heilung!

Vaginale Sonde ist am besten, weil nahe bei Blase und Muskulatur zu platzieren. Es gibt aber auch Möglichkeit mit Hauteklektroden, die oberflächlich auf "Bauch" geklebt werden.

Nachteil: Die Diagnostik muss komplett sein; Alternativen Verhaltenstraining, Beckenbodengymnastik und Medikamente erfolglos. Das sind wichtige Mitteilungen für den MDK (Medizinischer Dienst der Krankenkassen) zur Sicherstellung der Kostenübernahme.

Einige Kassen haben Verträge mit Firmen, die diese Geräte vertreiben. Die meissten wollen aber vorher detaillierte Auskünfte über Diagnostik und bisherige Therapie vom Urologen. - sehr aufwendig, aber ich stelle mich dem, da ich von der Therapie überzeugt bin!

Eine gute Versorgung, Betreuung und Information erhält man von der Firma TIC, mit der ich sehr fruchtbar zusammenarbeite. Die einzelnen Urologen haben aber unterschiedliche Favoriten.

Gruß dcschacht

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02 Sep 2007 14:43 #5 von dcschacht
Internetseite für Elektrostimulationsgeräte der Firma TIC:

www.ticmed.de

für erste Info nicht schlecht.

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